Wie Sie Ziele erreichen

Erreichen des Ziels durch Loslassen

Wie Sie aus dem Negativkreislauf wieder herauskommen

Wenn Sie Sport treiben, dann kennen Sie das: Spieler gehen mit zusammengebissenen Zähnen und übermotiviert auf den Platz um unbedingt gewinnen zu müssen.Das Resultat ist, sie verlieren. Das zweite Spiel wollen sie nun mit Gewalt gewinnen. Sie verlieren wieder.

Aus diesem Negativkreislauf kommen Sie nur heraus, wenn Sie wieder mal gewinnen.Dann erleben Sie wieder die leistungsfördernden positiven Impulse. Nur, wie gewinnen wir endlich wieder? Indem wir unsere Glaubenssätze wieder einmal überprüfen und den angesammelten Negativmüll entsorgen. Dann stellen wir fest, dass es in unserer Historie mehr Siege als Niederlagen gab. Also sind die Fähigkeiten zu siegen in uns. Sie werden in manchen Phasen durch negative Nebel verdeckt. Diese Nebel müssen wir permanent lichten. Positives Denken müssen wir uns jeden Tag neu erkämpfen. Negative Gedanken fliegen uns ohne Mühe zu.

Die Kraft der Visualisierung

Stellen Sie sich Ihr Ziel so klar und bildhaft wie möglich vor. Glauben Sie fest daran, dass Sie Ihr Ziel erreichen. Vergessen Sie Ihre Ängste und Sorgen, dass es schief gehen kann, denn der Zweifel an Ihrem Erfolg gefährdet die Zielerreichung.

Lassen Sie dann los. Versuchen Sie entspannt an die Zielerreichung zu gehen. Wenn es jetzt nicht klappt, dann geht die Welt nicht unter. Dann klappt es beim nächsten Mal. Eine Niederlage ist lediglich eine Hürde, die es zu überspringen gilt. Vertrauen Sie Ihrem unbewusst funktionierenden Erfolgsmechanismus.

Zeitmanagement: Zielsetzung

Zielsetzung

Ohne eine klare Zielsetzung funktioniert kein Zeitmanagement.

Ziele sind Vorstellungen von Ihrer Zukunft.

  • Ziele sind nur Ziele, wenn sie klar formuliert, terminiert und schriftlich festgelegt sind.
  • Für die Realisierung Ihrer Ziele sind Sie bereit, etwas zu tun, sich anzustrengen.
  • Wenn nicht, dann sind es keine Ziele, sondern nur Wünsche. Wünsche (unerfüllte) haben die meisten Menschen.
  • Ziele motivieren, geben Schubkraft.
  • Zielsetzung bedeutet: Konzentration Ihrer Kräfte und Aktivitäten auf das, was Sie erreichen wollen.
  • Ziele setzen Sie sich bewusst – dann bestimmen auch Ihre unbewussten Kräfte Ihre Aktivitäten.
  • Schriftliche Ziele prägen sich visuell ein und werden nicht vergessen.

Fragen Sie sich immer:

Bringt mich das, was ich im Moment tue, meinen Zielen einen Schritt näher?

So klappt es mit Ihren guten Vorsätzen

  1. Nehmen Sie sich weniger vor. Sich ehrgeizige Dinge vorzunehmen  und diese danngratulation doch nicht umsetzen, ist ein bewährtes Misserfolgs- und Demotivationstraining.
  2. Bevor Sie einen Vorsatz fassen, beantworten Sie sich 3 Fragen: Welchen Nutzen habe ich sofort, welchen Nutzen habe ich mittelfristig, welchen Nutzen hat mein Umfeld.
  3. Formulieren Sie Ihren Vorsatz als klar beschriebenes Ziel. Legen Sie einen Termin fest und entwickeln Sie 2 Alternativen für den Realisierungsweg.
  4. Formulieren Sie Ihren Vorsatz schriftlich, als Vertrag mit sich selbst.
  5. Machen Sie den ersten Schritt zur Realisierung sofort. Spätestens 1 Std. nach der schriftlichen Festlegung.
  6. Betrachten Sie die nächsten Stunden, Tage, Ereignisse als Stufen auf dem Weg der Realisierung. Egal ob sie positiv oder negativ sind.
  7. Zweifeln Sie nicht am Gelingen, auch dann, wenn gerade mal nichts klappt. Verloren haben Sie erst, wenn Sie aufgeben.
  8. Nutzen Sie immer wieder die Kraft der selbsterfüllenden Prophezeiung. Stellen Sie sich das Gefühl vor, wenn Sie Ihren Vorsatz verwirklicht haben. Das mobilisiert starke Kräfte.

 

Was ist die Führungsaufgabe des Verkaufsleiters?

Der moderne Verkaufsleiter ist kein Oberverkäufer mehr

  • Er muss für jeden Mitarbeiter die richtigen Ziele formulieren und kontrollieren, am besten gemeinsam mit dem  Mitarbeiter. Diese Ziele leiten sich aus den Unternehmenszielen ab.
  • Er muss dem Mitarbeiter die Richtung weisen, Impulse geben und Zuversicht vermitteln.
  • Er muss den Mitarbeiter dazu motivieren, sich engagiert für die Erreichung der vereinbarten Ziele einzusetzen.
  • Er muss planen und dabei dem Mitarbeiter die Gelegenheit einräumen, sich aktiv an der Gestaltung zu beteiligen.
  • Er muss Teamwork erzeugen und damit die Vielzahl der Einzelleistungen zu einer Gesamtleistung im Sinne des Teamzieles zu koordinieren.
  • Er muss seine Mitarbeiter mit allen Informationen und Arbeitsmitteln versorgen, die für die Erledigung deren Aufgaben relevant sind.
  • Er muss seine Mitarbeiter regelmäßig, mindestens 1 mal im Jahr, beurteilen. Die Beurteilung erfolgen im gemeinsamen Dialog und werden dokumentiert.

Aus dem Buch: Verkäufer zum Erfolg führen. VDMA-Verlag