Können wir wirklich Zeit sparen?

Zeit kann man nicht sparen, Zeit muss man sich nehmen

Sie können keine Zeit sparen! Der Tag wird immer 24 Stunden haben. Sie können die Stunden nicht kürzer machen. Deshalb ist der Wunsch, Zeit zu sparen sachlich unsinnig.  Sie haben aber die Möglichtkeit, sich für bestimmte Aufgaben Zeit zu nehmen. Es ist Ihre Entscheidung, für welche Aktivitäten Sie sich Zeit nehmen und welche Aktivitäten weniger Zeit zugeteilt bekommen. Das alles hängt von der Qualität und Alltagstauglichkeit Ihres Selbstmanagements ab.

Beachten Sie diese 6 Punkte bei Ihrem Zeitmanagement

  1. 80% der wichtigsten Ergebnisse des Arbeitstages werden mit nur 20% des Aufwandes erreicht. Welche Ergebnisse sind das bei Ihnen?
  2. Perfekt sein zu wollen ist nicht unbedingt erstrebenwert. Der Wunsch nach Perfektion ist ein vergeblicher Kampf gegen einen übermächtigen Gegner. Stress und Burnout kann das Resultat sein. Und Zeitverlust!
  3. Ohne eine klare Zielsetzung funktioniert kein Zeitmanagement. Studien beweisen, dass die Menschen, die ihre Ziele schriftlich formuliert haben, eine fast 30% höherer Wahrscheinlichkeit haben, diese Ziele zu erreichen, als die, die ihre Ziele nur gedanklich festgehalten haben.
  4. Die 72 Stundenregel bedeutet: Wenn wir uns ein Ziel setzen, müssen wir den ersten Schritt zur Zielerreichung innerhalb der nächsten 72 Stunden beginnen.
  5. „Wo ist nur meine Zeit geblieben?“ Diese Frage am Ende eines Arbeitstages sollten Sie beantworten können. So gut muss Ihr Zeitmanagement sein. Eine Zeitverlustanalyse deckt Ihre aktuellen Schwächen in Ihrer Arbeitsweise auf. Sie erkennen sehr schnell, welche Dinge Sie ändern müssen, um Zeitverluste zu minimieren.
  6. Setzen Sie sich für jede Aufgabe Zeitlimits

 

Klauen Sie sich selbst die Zeit?

Registrieren Sie die Störungen, die von Ihnen selbst verursacht wurden

Das sind die 4 Unterbrechungen, mit denen Sie sich selbst die Zeit klauen

  1. Haben Sie Ihre Arbeit unterbrochen, weil Ihnen plötzlich etwas eingefallen ist, dass Sie jetzt unbedingt aufgreifen mussten?
  2. Haben Sie Ihre Arbeit unterbrochen, weil Sie ein Schwätzchen halten wollten?
  3. Haben Sie Ihre Arbeit unterbrochen, weil nur schnell mal Im Facebook nachschauen wollten?
  4. Haben Sie Ihre Arbeit unterbrochen, weil Sie unmotiviert waren, keine Lust gehabt haben?

Welche Unterbrechungen waren notwendig?

Was können Sie verändern, um die nicht notwendigen Unterbrechungen in der Zukunft zu vermeiden?

Packen Sie es an!

Gelungenes Zeitmanagement, Tipps 17 + 18

Zeitmanagement, Tipps 17 + 18

17. Setzen Sie sich für jede Aufgabe Zeitlimits

Sie werden ganz schnell feststellen, dass allein dadurch die Aufgabe zügiger erledigt wird. Ein Telefonat mit einem Kunden muss nicht endlos lange dahinwabern. Auch in kurzer, kompakter Form können Sie kundenorientiert und höflich mit dem Kunden kommunizieren. Ein Kundenbesuch muss von seiner Dauer her nicht den Ereignissen überlassen werden. Wenn Sie sich ein realistisches Zeitlimit setzen, dann agieren Sie unbewusst zielorientierter.

18. Kombinieren Sie elektronische und analoge Arbeitssmittel

Elektronische Medien (Smartphones,Tablets) stellen für einige Zeitgenossen die einzigen Werkzeuge dar. Es ist aber nicht unbedingt sinnvoll, nur damit zu arbeiten und auf Papier und Stift gänzlich zu verzichten. Denn in der Flexibilität sind Papier und Stift unübertroffen. Gehirnforscher behaupten, dass das Schreiben mit der Hand die Kreativität fördert und die Gehirnleistung stärker verbessert als das Bedienen des Tablets.