Selbstdarstellungsrituale im beruflichen Alltag

Wie reden wir miteinander im Betrieb?

Wir reden nicht so miteinander, wie wir gerne behaupten. Weder unter den Mitarbeitern, noch unter Managern. Diese sollten Vorbild für gute Kommunikation sein. Sind es aber in vielen Fällen nicht!

Im Management wird gerne über innovative Themen geplauscht: Vernetzung, Industrie 4.0, Vertrieb 4.0, Neues Denken, New Work, Informationsgesellschaft, und und und. Die interne Kommunikationskultur hinkt aber weit hinterher.

Voraussetzung für Innovationen aber ist ganz wesentlich die interne Kommunikationskultur

Der schnöde Alltag zeigt uns, dass die Kommunikationskultur immer noch sehr von Selbstdarstellungsritualen dominiert wird. Es kommt bei einigen Managern und Mitarbeitern weniger auf die gegenseitige Verständigung an. Vielmehr will man seine scheinbare Kompetenz herausstellen.

  1. Ziel: Eine gute interne Kommunikation erfordert eine präzise Sprache mit Begriffen, die von allen verstanden werden.
  2. Ziel: Das Management und die Mitarbeiter kommunizieren miteinander auf Augenhöhe. Sie zeigen Höflichkeit und Respekt im Umgang untereinander.
  3. Ziel: Kollegen aus den unterschiedlichen Bereichen entwickeln Verständnis (und Achtung) für die Aufgabenstellung des anderen.
  4. Zu seinen Entscheidungen und zu seinen Fehlern stehen. Rechtfertigung und Schuldweiterleitung sind Zeichen einer maroden Kommunikationskultur. Sie sind ein Zeichen von Schwäche: „Wer sich rechtfertigt, der klagt sich an.“

Das sind die wichtigsten Kundenerwartungen

Die 8 wichtigsten Erwartungen Ihrer Kunden

Ein Erfolgsfaktor leistungsstarker Techniker/Verkäufer ist die Fähigkeit, sich in die Motivstruktur ihrer Kunden hineinzudenken und zu fühlen. Das bedeutet, dass sie sich darauf konzentrieren, seine Motive zu erkennen und zu verstehen. Sie holen den Kunden genau dort ab, wo er abgeholt werden will. das heißt, wo er seinen tatsächlichen Bedarf spürt. Dieses Einfühlungsvermögen fällt einigen Verkäufern leicht, sie praktizieren es automatisch und eher unbewusst. Es gehört auch im Privatleben zu ihren Persönlichkeitsattributen.

Die Masse der mittelmäßigen Techniker/Verkäufer glaubt immer noch, wenn sie den Kunden viele Informationen liefern, wird er schon einen Bedarf verspüren. Also führen sie viele Daten und Fakten auf, nach dem Motto: Viel hilft viel. Der Kunde ist einer Reizüberflutung ausgesetzt und weiß nicht, was er machen soll. Eine Entscheidung wird er jedenfalls nicht treffen.

Andere Verkäufer brauchen einen Anstoß, wie zum Beispiel durch diesen Artikel, und sind dann in der Lage, Einfühlungsvermögen zu lernen und anzuwenden. Continue reading „Das sind die wichtigsten Kundenerwartungen“