Wie Achtsamkeit nicht funktioniert

In welchen Situationen sind wir nicht achtsam?

Es gibt mittlerweile genügend Informationen zu dem Thema Achtsamkeit. Es wimmelt von vielen brauchbaren und manchmal auch unbrauchbaren Tipps. Die folgenden 5 Punkte zeigen Ihnen, wie Ihr Bestreben nach Achtsamkeit zerstört wird. Also machen Sie das Gegenteil. Dann sind Sie auf dem richtigen Pfad zur Achtsamkeit.

  1. Wir sind dabei, gewohnheitsmäßig und mit Routine unsere Arbeit ausführen. Die Gefahr der Ablenkung ist hier sehr groß. Wir behandeln die Aufgaben nicht mit der gebotenen Konzentration.
  2. Wir sind an der Lösung einer wichtigen Aufgabe, lassen aber sorgenvolle Gedanken zu. Achtsamkeit bedeutet, dass wir nicht über zukünftige Dinge (ungelegte Eier) und Probleme grübeln, während wir etwas erledigen wollen.
  3. Wir leben immer wieder in der Vergangenheit. Wir denken an vergangene Erlebnisse. Uns über Vergangenes zu ärgern, ist wie Sägemehl sägen.
  4. Wir haben uns angewöhnt, geistesabwesend und mechanisch essen. Einen Genuss dabei erleben wir nicht.
  5. Falsch ist, wenn wir mehrere Aufgaben auf einmal erledigen wollen. Wenn wir uns überlastet fühlen. Ständig abgelenkt werden und Störungen zulassen.

Den täglichen Stress reduzieren

Das hilft wirklich in Stress-Situationen

Sie brauchen keine grossartige Massnahmen, um den täglichen Stress abzubauen. Es genügen kleine, sofort umsetzbare Schritte. Der Erfolg ist überzeugend. Allerdings nur, wenn die kleinen Trainingsschritte jeden Tag konsequent umgesetzt werden.

Das sind die 4 Schritte, um täglichen Stress zu bewältigen:

  1. Unterbrechen Sie gezielt Ihre Arbeit, um abzuschalten und körperlich aktiv zu werden.  Entspannen Sie immer wieder Ihre Muskulatur (Dehnen). Laufen Sie die Treppe auf und ab, ohne sich zu hetzen.
  2. Viele Stressfaktoren sind weniger wichtige Aufgaben, die aber eine grosse Dringlichkeit suggerieren. Setzen Sie sich für jeden Tag Prioritäten, damit Sie auch an den wirklich wichtigen Aufgaben arbeiten. Denn nur die wirklich wichtigen Aufgaben bringen Sie weiter!
  3. Hauen Sie sich Ihren Terminkalender nicht voll! Bauen Sie Pufferzeiten in Ihre Tagesplanung ein. Die brauchen Sie für Unvorhergesehenes, Spontanes.
  4. Überprüfen Sie, ob Sie nicht von zu vielen elektronischen „Organisations- und Zeitspargeräten“ unter Druck gesetzt werden. Helfen die Ihnen tatsächlich Zeit zu sparen?

Kleine Schritte zur Stressbewältigung

Das hilft in Stress-Situationen

Der tägliche Stress muss immer wieder abgebaut werden. Sonst entsteht Schaden in unserer Psyche und in unserem Körper. Für den täglichen Stressabbau brauchen Sie keine hochwissentschaftlichen Wundermittel. Es genügen ganz einfache Aktionen.

  1. Setzen Sie sich für jeden Tag Prioritäten! Überprüfen Sie immer wieder: Arbeiten Sie aktuell an den wichtigsten Aufgaben? Bringt Sie das, was Sie aktuell tun Ihren Zielen näher? Durch das Setzen von Prioritäten stellen Sie sicher, dass Sie sich in der Tagesarbeit nicht verzetteln. Denn das stresst Sie!
  2. Bauen Sie Pufferzeiten in Ihre Tagesplanung ein. Sie brauchen Freiraum für Unvorhergesehenes und Spontanes. Der Zeitmanagementprofi verplant maximal 60% seiner Zeit. Den Rest braucht er, um flexibel zu reagieren.
  3. Überprüfen Sie, ob Sie nicht von zu vielen elektronischen „Organisations- und Zeitspargeräten“ unter Druck gesetzt werden. Schauen Sie permanent auf Ihr Smartphone? Glauben Sie, permanent erreichbar sein zu müssen? Konzentrieren Sie sich lieber auf das, was gerade zu erledigen ist. Und erledigen Sie das sorgfältig. Dadurch verschaffen Sie sich ein kleines Erfolgserlebnis. Das ist gut gegen Stress.
  4. Entspannen Sie immer wieder Ihre Muskulatur. Dehnen und lockern Sie Ihre Muskeln. Als Schreibtischtäter dehnen Sie Ihre Hals- und Nackenmuskulatur. Sie spüren sofort ein entspanntes Gefühl. Stehen Sie immer wieder auf. Schalten Sie für einige Minuten ab und werden Sie körperlich aktiv  (Treppen steigen).