Unsere Gedanken bestimmen unsere Zukunft

Resultate sind das Ergebnis unserer Denkgewohnheit

Nichts geschieht zufällig

Auch wenn wir uns einige Ereignisse, mit denen wir konfrontiert werden zunächst nicht erklären können. Irgendwie sind wir für diese Ereignisse selbst verantwortlich, wir wissen nur nicht, durch was sie ausgelöst wurden. Wenn wir also bestimmte Resultate wünschen, müssen wir unsere Art zu denken noch besser im Griff haben.

Die Natur hat uns Gott sei Dank eine Menge an Eigenschaften gegeben, um unsere Gedankenwelt produktiv einzusetzen:

  1. Wir sind fähig, uns unsere Zukunft so vorzustellen, wie wir sie haben wollen. Und das sehr konkret.
  2. Wir sind fähig, die Qualität unserer Gedanken selbst zu bestimmen und zu kontrollieren. Wir können Negatives denken oder Positives. Es ist eine Frage der Selbstdisziplin.
  3. Wir können uns täglich so verhalten, als hätten wir die Fähigkeiten bereits erreicht, nach denen wir streben. Unser Unterbewusstsein wird dann dazu angeregt, uns schnell mit diesen gewünschten Fähigkeiten zu beglücken.

Selbstannahme: Das macht uns stärker

Machen wir uns unabhängiger von dem Feedback der anderen

Wenn wir uns selbst annehmen, hat das einen direkten Einfluss auf unsere Selbstachtung und unser Selbstwertgefühl. Und zwar einen äußerst positiven! Erst durch die Selbstachtung sind wir zur konstruktiver Selbstkritik in der Lage. Wir entwickeln mit einer gesunden Selbstachtung auch den Sinn für mehr Gelassenheit, Humor und Freude am Leben.

Genz wichtig: Erst wenn wir uns selbst akzeptieren und lieben können, sind wir auch fähig, andere zu akzeptieren und zu lieben.

Wenn die Selbstannahme unterentwickelt ist, suchen wir ständig nach Anerkennung und Bestätigung durch andere. Unsere Motivation ist dann stark davon abhängig, was andere von uns denken und welches Feedback wir von außen erhalten. Das ist eine äußerst instabile Situation.

Wir erleben alle tagtäglich, wie schwer sich andere (und wir) tun, ein kostruktives, positives Feedback zu formulieren. Wollen wir davon abhängig sein?

Negative Gedanken verscheuchen

4 Massnahmen gegen negative Gedanken

Um negative Glaubenssätze zu verändern, bedarf es täglicher Übung:

  1. Kontrollieren Sie Ihr Denken, stoppen Sie sofort innere Dialoge wie: „Das kann ich nicht.“ Denken Sie statt dessen: „Wenn es so nicht geht, probiere ich andere Wege aus, bis es geht.“ Dadurch werden Ihnen immer noch einige Dinge misslingen, aber auch viele andere Vorhaben gelingen, die Sie vorher als schwer realisierbar ausgeschlossen haben.
  2. Sehen Sie die Fehler, die Sie machen und noch machen werden, künftig lockerer. Fehler bedeuten, dass es so nicht geht und Sie es anders machen müssen. Das wiederum ist eine positive Erkenntnis, die Ihren Denkprozess ankurbelt und Sie durch austesten anderer Möglichkeiten wieder ein Stück besser macht.
  3. Wagen Sie sich an Unbekanntes. Besondere Fähigkeiten erlangen Sie nur, wenn Sie bereit sind, vieles zu probieren und viele Irrtümer hinzunehmen.
  4. Wichtig ist, dass Sie nie aufgeben und so lange üben, bis die Zahl der Erfolge größer ist, als die Zahl der Irrtümer.

Multitasking ist Unsinn

Wir sind keine Maschine

Die Effizienz beim gleichzeitigen Erledigen unterschiedlicher Aufgaben sinkt gravierend im Vergleich zur seriellen Bearbeitung. Das beweisen mittlerweile viele wissenschaftliche Studien. Das Resultat von Multitasking sind Fehler, Unaufmerksamkeit und Stress. Das erklärt, warum die Nutzung des Handys beim Autofahren so gefährlich ist.

Erfolgreiche Menschen konzentrieren sich auf das, was zu erledigen ist. Sie erledigen immer nur eine Aufgabe und verzetteln sich nicht, indem sie abschweifen oder Ablenkungen zulassen.

Wenn unser PC mehrere Dinge gleichzeitig tun kann, ist das kein Argument dafür, dass wir multitaskingfähig sein müssen.

Wir sind keine Maschine. Fest steht, dass wir keine schwierige und komplexe Aufgabe erledigen können, wenn wir Ablenkungen zulassen (Musik, E-Mails, Anrufe, Fernsehen, Gespräche, Störungen).

Emotionale Intelligenz

Emotional intelligente Menschen haben ein dickes Fell

Einen Zeitgenossen mit hohem EQ wird man kaum beleidigen können. Sein Selbstwertgefühl ist stabil genug, um sich nicht provozieren zu lassen. Er kennt seine Stärken, weil er sich selbst intensiv erforscht.

Zu einem dicken Fell gehört auch die Fähigkeit, nicht jahrelang an alten Konflikten festzuhalten

Denn die Gedanken daran erzeugen immer wieder Stress. Damit schaden wir uns nur, sonst hat es keine sinnvolle Wirkung. Medizinische Studien beweisen seit Jahren, dass dieser negative Stress Einfluss auf Bluthochdruck und Herz – Kreislauf – Erkrankungen hat.

Also lassen Sie los von den alten Konflikten. Vergessen Sie Ihre aufgestauten Revanchegelüste. An der Vergangenheit können Sie ohnehin nichts mehr verändern. Das ist pure Energieverschwendung. Fokussieren Sie sich auf das Hier und Jetzt. Da können Sie noch einiges gestalten und ändern! Es gibt in der Gegenwart genügend zu tun!

Selbstmanagement: 9 Thesen

Steuern Sie sich selbst!

  1. Es ist ganz einfach: Entweder Sie steuern und managen sich selbst, oder andere Menschen und Ereignisse werden Sie steuern.
  2. Selbstmanagement ist die Kompetenz, um unsere persönliche und berufliche Entwicklung aus eigener Kraft und mit eigenen Ideen zu gestalten. Zum guten Selbstmanagement gehört auch ein gutes Zeitmanagement.
  3. Das Resultat und der Nutzen eines guten Selbstmanagements sind Selbstbestimmung, Eigenverantwortung und eine stabile Motivation (Eigenmotivation).
  4. Erfolgreiche Menschen vertrauen primär auf ihr eigenes Urteilsvermögen.
  5. Lebensqualität wird von uns subjektiv empfunden. Ein starker Faktor zur Erhöhung der Lebensqualität die Fähigkeit ist, Privatleben und Beruf sauber zu trennen.
  6. Selbst in einem Beruf mit starker Belastung und Zeitdruck, können wir mit einem durchdachten Selbstmanagement im Privatleben entspannter werden.
  7. Ein bewusstes, regelmäßig betriebenes Selbstmanagement unterstützt uns ganz wesentlich dabei, unsere körperliche und geistige, mentale Verfassung zu stabilisieren und zu optimieren.
  8. Ohne körperliche und geistige Gesundheit nutzt uns alles andere nichts. Dafür müssen wir aber jeden Tag etwas tun.
  9. Das Ziel ist, seine Ressourcen in einem Segment (Beruf) nicht so zu strapazieren, dass sie für das andere Segment (Privatleben) nicht mehr verfügbar sind.

Mit Selbstmanagement Belastung und Zeitdruck eliminieren

Der Wahn von der Unverzichtbarkeit

Der überbeschäftigte und unverzichtbare Manager, der im Urlaub am Strand von Teneriffa immer sein Handy dabei hat und auf jeden Anruf wie ein Eichelhäher reagiert, ist nicht professionell. Er passt nach den heutigen Maßstäben nicht mehr in die Zeit. Er ist weder in der Arbeit, noch im Urlaub. Er ist ein Gehetzter von äußeren Einflüssen und Ereignissen. Er bestimmt nicht, er wird bestimmt!

Durchdachtes Selbstmanagement

Selbst in einem Beruf mit starker Belastung und Zeitdruck, können wir mit einem durchdachten Selbstmanagement im Privatleben entspannter werden. Wir lernen mit der Zeit, dass es den richtigen Zeitpunkt für die Erledigung bestimmter Aufgaben gibt. Wir werden besser schlafen oder weniger häusliche Konflikte produzieren.

Selbstbild und Glaubenssätze

Was steckt in uns?

Die Leistungen, zu denen der Mensch fähig sein kann, hängen nicht primär von seinen Möglichkeiten und Begabungen ab, sondern viel mehr davon, wie er sich selbst einstuft. Wie sein Selbstbild aussieht.

Selbstbild und Glaubenssätze

Dieses Selbstbild entscheidet mehr als Ihre Talente, Intelligenz und Begabungen darüber, was Sie beruflich und privat erreichen können.

Sie selbst haben im Laufe Ihres Lebens definiert, was Sie können und was nicht. Das muss nicht immer richtig sein! Fakt ist, wenn Sie Ihr Selbstbild neu definieren und erweitern, erweitern Sie auch Ihre Möglichkeiten.

„Die höchste Stufe moralischer Kultur haben wir erreicht, wenn wir erkennen, dass wir unsere Gedanken kontrollieren sollten“. Charles Darwin

Affirmationen bringen Sie weiter

 

„Sobald der Geist auf ein Ziel gerichtet ist, kommt ihm vieles entgegen.“ J.W. von Goethe

Affirmation ist kein Hokospokus

Wir leben heute in einer sich rasant verändernden Welt. Permanent prasseln Reize aus den unterschiedlichsten Kanälen auf uns ein. Wir erleben gegenwärtig eine Reizüberflutung in höchstem Grade. In dieser Welt voller anstrengender Herausforderungen benötigen wir Kraft, Durchhaltevermögen, Mut, Halt und Selbstvertrauen. Und auch immer wieder Gelegenheiten, um innere Ruhe zu finden, „runter zu kommen“.

Dabei hilft uns die Affirmation. Denn ein erfolgreiches Leben beginnt zuerst im Kopf. Nur das, was ich mir vorstellen kann, kann ich auch erreichen. Wir nutzen in einer einfach nachzuvollziehenden Art und Weise die Kraft von aufbauenden Worten, Gedanken und Visionen. Die Worte und Gedanken sind positiv formuliert, hoffnungsvoll und zuversichtlich. Durch die stetige, regelmäßige Wiederholung prägen sie sich in unser Unterbewusstsein ein und beginnen irgend wann uns zu steuern. Wir können mit dieser Methode negative Gefühle in positive umwandeln und damit wieder Zuversicht und Leistungsstärke gewinnen.

Mit der Affirmation akzeptieren wir auch unsere individuelle Persönlichkeit und bauen Selbstvertrauen auf. Wir werden offener gegenüber anderen Menschen. Wir entwickeln und stärken den Mut und die Zuversicht bei der eigenverantwortlichen Gestaltung unseres Lebens. Im Laufe unseres Daseins haben wir einen ordentlichen Vorrat an destruktiven Gedanken angesammelt. Die bremsen unsere Leistungsfähigkeit jeden Tag. Durch die Affirmation können wir nach und nach die destruktiven Gedanken durch positive, konstruktive ersetzen und Anforderungen leichter bewältigen. Unsere Gemütslage wird dabei auch noch stabiler und wir entwickeln mehr Lebensfreude.

Für eine wirksame Affirmation ist es sinnvoll, Ihre eigenen Sätze zu formulieren und regelmäßig darauf zurück zu greifen. Machen Sie ein tägliches Ritual daraus. Damit verbinden Sie sich mit Ihren positiven Eigenschaften und inneren Ressourcen. Indem sie immer wieder Ihre Affirmationen wiederholen, sind Sie im Zustand der positiven Autosuggestion.

Wie können wir von den Erfolgreichsten lernen

Bewährte Methoden

„Es ist nicht die stärkste Spezies, die überlebt,
auch nicht die intelligenteste, sondern diejenige die am besten auf Veränderungen reagiert.“
Charles Robert Darwin

Von den Besten lernen

Lernen von den Besten lohnt sich immer. Natürlich können wir erfolgreiche Vorbilder nicht kopieren, denn jeder Mensch hat seine individuelle Persönlichkeit. Wenn Sie jemanden nachahmen, wirken Sie nie echt und verlieren Ihre Glaubwürdigkeit. Aber durch die Beobachtung und kritisches Studium erfolgreicher Persönlichkeiten erlangen wir Impulse, die wir auf uns zuschneiden können. Wir können mit diesen Impulsen unsere individuellen Fähigkeiten noch weiter optimieren.

Erfolgreiche Menschen sind in vielen Lebensbereichen oft auch nur durchschnittlich. Interessanterweise zeichnen sie sich nicht unbedingt durch eine höhere Intelligenz aus. Von den Normalbürgern heben sie sich aber in diesen Punkten ab: Sie sind überzeugt, eine Aufgabe schaffen zu können. Sie haben sich eine mentale Stärke angeeignet. Sie nutzen konsequent die Fähigkeiten, die sie haben, auch wenn diese Fähigkeiten nicht unbedingt überragend sein müssen. Sie machen nur aus dem, was sie haben, das Beste.

Das ist das erste, was wir von erfolgreichen Persönlichkeiten lernen können. Wir habe auch die freie Entscheidung, all das, was wir können, in die Waagschale zu werfen. Wir müssen stärker darauf achten, dass das doch enorme Potenzial, das in jedem von uns im Verborgenen schlummert, auch von uns aktiviert wird. Wir müssen keine Genies sein, um erfolgreich zu werden.

Umgang mit Fehlern

Wie gehen erfolgreiche Menschen mit Fehlern um? Zuerst können wir sicher sein: sie machen auch genug Fehler. Ihre Einstellung zu den gemachten Fehlern weicht allerdings von der Einstellung der „Normalsterblichen“ ab. Erfolgreiche Menschen betrachten ihre Fehler als etwas, was sie aus eigener Kraft und eigener Kontrolle beheben können. Anders verfahren die weniger Erfolgreichen. Sie überbewerten ihre Fehler und führen sie auf ihr Unvermögen zurück. Damit programmieren sie sich natürlich negativ. Ihr Selbstwertgefühl wird angegriffen. Wenn die gleichen Fehler gemacht werden, beginnt der Mensch seine Risikobereitschaft und seinen Mut, Neues zu wagen allmählich abzubauen. Er traut sich immer weniger zu. Für den Erfolgreiche sind Fehler Stationen auf dem Weg zur Zielerreichung. Sie sind zwar lästig, aber bieten auch eine gute Gelegenheit zu lernen