Nehmen Sie sich an

Nehmen Sie sich an und vertrauen Sie Ihren Stärken

Ist das nicht lachhaft? Viele Menschen vertrauen anderen mehr als sich selbst. Warum? Sie stehen nicht zu ihren Stärken und Schwächen. Sie nehmen sich nicht an, so wie sie sind. Dadurch behindern sie ihre Persönlichkeitsentwicklung. Dadurch schaden sie auch ihren Selbstwertgefühl. Darum: Steuern Sie dem entgegen! Vertrauen Sie Ihrer Fähigkeit, auch mal etwas Besonderes zu erreichen, oder mit eigener Kraft aus Schwierigkeiten immer wieder herauszukommen.

Warum sollen Sie immer zu sich stehen?

Weil Sie trotz verschiedener Schwächen dennoch alle Kräfte in sich haben, um anspruchsvolle Herausforderungen zu meistern! Das Komplizierte ist nur, an diese inneren Kräfte heranzukommen. Dazu probieren Menschen seit Generationen die unterschiedlichsten Techniken aus (Meditation, Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung. diverse Entspannungstechniken, Rituale usw.).

Was davon wirklich wirksam ist, wird kontrovers beurteilt. Aber sicher ist, dass der Zugang zu unserer unbewussten Power nicht im Stress des Alltags gelingt, sondern im Entspannungszustand.

Was passiert in unserem Körper, wenn wir entspannt sind?

Unser Blutdruck sinkt, auch unser Puls. Weiterhin entspannen sich unsere Muskeln und wir werden besser durchblutet. In der Entspannung kommen wir in den gewünschten Alpha-Zustand, der uns kreativ werden lässt. Jetzt erst gewinnen wir den Zugang zu dem gewaltigen Wissensarsenal in unserem Unterbewusstsein. Dem berühmten Erfinder Edison sagt man nach, dass er ein Problem zunächst rational von allen Seiten untersucht hat und sich dann für ein kurzes Schlummerchen auf seine Coach gelegt hat. Kurz nach dem Aufstehen kam dann die Lösung.

Vertrauen Sie auf die gewaltige Power, die in Ihrem Unterbewusstsein verborgen ist. Jeder Mensch ist stärker, als er glaubt. Denken Sie an die vielen Hochbegabten und Superintelligenten, die es im Leben dennoch zu nichts bringen, weil sie ihren Fähigkeiten nicht vertrauen und sie demzufolge auch nie abrufen können. Dagegen gibt es im Wirtschaftsleben, in der Film- und Musikszene jede Menge prominente und erfolgreiche Menschen, die trotz ihrer bescheidenen Fähigkeiten sehr erfolgreich sind. Weil sie an sich glauben.

„Ein Mensch, der sich selbst nicht achtet, kann auch nichts und niemanden anderes achten.“ Ayn Rand

Akzeptieren Sie ruhig auch Ihre Schwächen

Warum sollen Sie das machen? Weil es nichts Schlimmes ist, bestimmte Schwächen zu haben. Außerdem werden Sie Ihre Schwächen auch nicht los, wenn Sie permanent an sie denken. Es gibt bei der Betrachtung seiner Schwächen zwei Möglichkeiten: Entweder Sie können aus eigener Kraft an der Beseitigung der Schwächen arbeiten, oder Sie akzeptieren sie einfach.

Lernen Sie mit der nicht veränderbaren Schwäche zu leben. Schwächen und Stärken machen erst eine Persönlichkeit aus. Sie können nicht überall gut sein. Der Mensch ist kein Kunstprodukt. In einigen Bereichen können Sie Großartiges leisten. In anderen Bereichen sind Sie nur Durchschnitt und einige Dinge gelingen Ihnen gar nicht.

Akzeptieren Sie also, dass Sie einige Ihrer Schwächen nie in den Griff kriegen werden. Natürlich sollen Sie permanent an sich arbeiten, aber es hat keinen Zweck, wenn Sie als 1,60-Meter-Mensch unbedingt ein guter Basketballer sein wollen, oder als 2-Meter-Mensch ein guter Bodenturner. Suchen Sie gezielt nach den Feldern, wo Sie Ihre Veranlagungen, Ihre Talente zu Stärken entwickeln können.

Selbstbild verändern

Das Selbstbild ist veränderbar

Die gute Nachricht: Wir können unser Selbstbild verändern. Unser Selbstbild hat sich zwar im Laufe unseres Lebens gebildet, ist aber nicht ganz verfestigt. Wir sind in der Lage, aus eigener Kraft unser Selbstbild zu verändern. Das braucht allerdings viel Zeit und Konsequenz. Das, was sich über Jahrzehnte aufgebaut hat, lässt sich nicht so einfach wegfegen.

Einige Prägungen, die noch aus unserer Kinderzeit stammen, kriegen wir nie mehr weg. Aber in der Summe lohnt es sich, an unserem Selbstbild kontinuierlich zu arbeiten. Denn wenn wir unser Selbstbild nicht beeinflussen, tun es andere!

Selbstachtung ist die Basis

Für ein positives Selbstbild brauchen wir Selbstachtung:

  • Wir wissen, was wir können, wir wissen, was wir nicht können.
  • Wir sind großmütig mit uns und verzeihen auch Fehler.
  • Wir sprechen positiv zu uns.
  • Wir setzen uns realistische Ziele und belohnen uns, wenn wir sie erreichen.

Selbstannahme: Das macht uns stärker

Machen wir uns unabhängiger von dem Feedback der anderen

Wenn wir uns selbst annehmen, hat das einen direkten Einfluss auf unsere Selbstachtung und unser Selbstwertgefühl. Und zwar einen äußerst positiven! Erst durch die Selbstachtung sind wir zur konstruktiver Selbstkritik in der Lage. Wir entwickeln mit einer gesunden Selbstachtung auch den Sinn für mehr Gelassenheit, Humor und Freude am Leben.

Genz wichtig: Erst wenn wir uns selbst akzeptieren und lieben können, sind wir auch fähig, andere zu akzeptieren und zu lieben.

Wenn die Selbstannahme unterentwickelt ist, suchen wir ständig nach Anerkennung und Bestätigung durch andere. Unsere Motivation ist dann stark davon abhängig, was andere von uns denken und welches Feedback wir von außen erhalten. Das ist eine äußerst instabile Situation.

Wir erleben alle tagtäglich, wie schwer sich andere (und wir) tun, ein kostruktives, positives Feedback zu formulieren. Wollen wir davon abhängig sein?