Eigenverantwortung

Eigenverantwortung gehört zum Selbstmanagement

  1. Als eigenverantwortlicher Mensch stehen Sie für das gerade, was Sie tun und nicht tun.
  2. Sie stehen auch gerade für Ihre Fehler und die Folgen dieser Fehler. Dazu gehört Selbstvertrauen.
  3. Sie fühlen sich selbst dafür verantwortlich, dass es Ihnen gut geht, dass Sie ein harmonisches Privatleben führen und dass Sie erfolgreich in Ihrem Job sind.
  4. Das ist nicht so einfach umzusetzen, denn wir alle neigen dazu, gerne mal die Schuld bei anderen zu suchen. Mal ist der Vorgesetzte schuld, mal die Hitze, mal die Gesellschaft, mal das Schicksal. Es gibt genug Kandidaten, die man als Schuldige benennen kann. Das ist leichter, aber ein Zeichen von Schwäche.
  5. Eigenverantwortung bedeutet Mut und Selbstdisziplin. Und auch die Bereitschaft, hin und wieder unbequeme Wege zu gehen.

Wenn Mitarbeiter Fehler machen

Der richtige Umgang mit Fehlern der Mitarbeiter

Tipps für den erfolgreichen Vorgesetzten

Es gibt zwei Arten von Mitarbeitern, aus denen nie etwas Richtiges wird: Diejenigen, die nie tun, was man ihnen sagt, und diejenigen, die nur tun, was man ihnen sagt.
Christopher Morley

Mitarbeiter, die faul sind, wenig können und dabei noch fehlerhaft arbeiten, sind schnell als Fehlfarben erkannt und  werden nicht geduldet. Anders ist es bei den Kollegen mit hohem Potenzial, die aber auch Fehler machen, weil sie mehr unternehmen als ihre Kollegen und dabei auch mal neue Wege ausprobieren.

Gerade die aktiven und kreativen Menschen produzieren Fehler. Untätige und Mittelmäßige machen wenig Fehler, weil sie nur die gewohnten Pfade beschreiten und in ihrer Komfortzone verharren. Ungeschickte Vorgesetzte kritisieren die Fehler ihrer Leistungsträger, ohne die positiven Aspekte deren Arbeitsweise zu würdigen. Das kann schnell zu Frust und Leistungsminderung führen.

Deshalb:

  1. Motivieren Sie Ihre Mitarbeiter, Fehler nicht zu verheimlichen, sondern offen zuzugeben und die Verantwortung dafür zu übernehmen.
  2. Bringen Sie Ihre Mitarbeiter dazu, gemachte Fehler nicht unnötig zu dramatisieren. Das Selbstwertgefühl darf dadurch nicht verletzt werden. Wer einen Fehler macht, ist deswegen nicht fehlerhaft.
  3. Mitarbeiter sollen Fehler pragmatisch analysieren um vor allem daraus zu lernen.
  4. Ihr Nutzen als Vorgesetzter: In einer offenen Firmenkultur, in der Fehler nicht rigoros bestraft werden, entwickelt sich bald eine Atmosphäre der Dynamik, Offenheit, Innovation und Zuversicht.
  5. Meiden Sie diese Situation: Mitarbeiter erwarten Strafe, falls sie einen Fehler machen. Dadurch bekommen Sie in Ihrem Unternehmen ein Klima der Stagnation, Angst, Schuldzuweisung und Verlogenheit. Jeder Mitarbeiter wird dann seine Arbeit danach ausrichten, keine Fehler zu machen um keine Strafe zu erhalten.