Warum sind Probleme für uns nützlich

Probleme begleiten uns das ganze Leben lang

Das ist auch nicht schlimm. Wir können nicht verhindern, dass wir mit Problemen zu tun haben. Akzeptieren wir das einfach.

Probleme sind wie Lebertran: sie schmecken nicht, sie sind unangenehm und lästig. Probleme halten uns von schönen und bequemen Dingen ab, mit denen wir uns viel lieber beschäftigen würden. Probleme sind aber auch nützlich. Probleme gehören zum Leben, genau so wie die Erfolgserlebnisse. Probleme zwingen uns zu Lösungen. Immer wenn wir ein Problem gelöst haben, ist das Futter für unser Selbstwertgefühl. Wir sind wieder ein kleines Stück besser geworden.

Akzeptieren Sie Ihre Probleme und suchen Sie nach Lösungen. Auf keinen Fall: verdrängen Sie Probleme nicht! Wenn Sie Probleme verdrängen, statt sie zu lösen („es kann nicht sein, was nicht sein darf“), dann werden sie im Untergrund aktiv. Die verdrängten Probleme  wüten in Ihrem Unterbewusstsein und verursachen körperliche und psychische Krankheiten.

Es ist wie ein Naturgesetz: Probleme werden Sie das ganze Leben begleiten. Ist eines gelöst, wird der freie Platz vom nächsten eingenommen.

Die wertvollste Eigenschaft, die Sie bei der Problemlösung erwerben können, ist die Fähigkeit, sich zu zwingen, die Dinge zutun, die Sie tun müssen. Zu der Zeit, da sie getan werden müssen. Ob es Ihnen gefällt oder nicht!

Problemlösungskompetenz

Probleme erkennen und als Herausforderung akzeptieren

Jeder Mensch und jedes Unternehmen lebt in einem Umfeld der Unvollkommenheit.

Es gibt keine absolute Qualität. Jedes noch so gute Produkt und System hat auch seine Nachteile. Manchmal gelingt es uns, sie zu beseitigen, manchmal aber auch nicht.

Alleine, wenn man das akzeptiert hat, ist man schon auf dem Wege der Verbesserung.

Unser Streben ist aber dennoch der Weg zur Qualität. Das ist bereits in unserer Natur verankert. Bei einigen Zeitgenossen wird dieses natürliche Streben überdeckt. Die Hauptüberdecker sind die zu unseren Primärbedürfnissen gehörenden Wünsche nach Bequemlichkeit und Sicherheit. Sie verhindern das Erkennen und Beseitigen von Problemen.

Wenn der Mensch ein Problem erkannt hat, entwickelt er automatisch den Drang es zu lösen oder zu verdrängen. Problemlösungen erfordern aber einzugehende Risiken:

  • Neues, Unbekanntes und Schwieriges zu probieren,

  • Fehlschläge zu erleiden und sich wieder aufzubauen.

Darum verdrängen einige das Problem, leugnen seine Existenz und verharren im Status quo.

Typisches Szenario in einem Unternehmen, bei Verbesserungsvorschlägen:

“Das geht so nicht.“

“Warum geht das nicht?“

“Das haben wir noch nie so gemacht.“

“Warum wurde das nie so gemacht?“

“Weil es nicht so geht.“

“Woher wissen Sie das?“

“Wenn es so gehen würde, hätte man es schon längst so gemacht!“

Probleme zu erkennen und als Herausforderung zu akzeptieren bedeutet, Mitarbeiter aufzufordern:

  • sich permanent selbst zu überprüfen,

  • zu ihren Stärken und Schwächen zu stehen,

  • aber immer bereit sein, an seinen Schwächen zu arbeiten,

  • Neues auszuprobieren,

  • Niederlagen wegzustecken

  • Erfolge zu genießen,

  • Fehler als Lernchancen erkennen.

Aktive Menschen produzieren auch Fehler.

Motivieren Sie Ihre Mitarbeiter, Fehler offen zuzugeben, die Verantwortung dafür zu übernehmen, sie zu analysieren und daraus zu lernen.

In einer offenen Firmenkultur, in der Fehler nicht rigoros bestraft werden, entwickelt sich bald eine Atmosphäre der Dynamik, Offenheit, Innovation und Zuversicht.

Wenn ein Mitarbeiter aber Strafe erwartet, falls er einen Fehler macht, dann bekommen Sie ein Klima der Stagnation, Angst, Schuldzuweisung und Verlogenheit.

Jeder Mitarbeiter wird dann seine Arbeit danach ausrichten, keine Fehler zu machen um keine Strafe zu erhalten.

Selbstzufriedenheit ist der Feind der Verbesserung.

Dulden Sie das nicht!

Literatur:

Hans Fischer

8 Schritte zum Aufbau und Steuerung einer schlagkräftigen Vertriebsorganisation

VDMA-Verlag

http://www.vdmashop.de/Vertrieb-und-Marketing/8-Schritte-zum-Aufbau-und-Steuerung-einer-schlagkraeftigen-Vertriebsorganisation.html

Das Gute an Problemen

Was sind Probleme?

  • Probleme sind wie Lebertran: unangenehm, lästig, aber auch nützlich. Probleme gehören zum Leben, genau so wie die Erfolgserlebnisse.
  • Akzeptieren Sie Ihre Probleme und suchen Sie nach Lösungen, verdrängen Sie sie nicht! Wenn Sie Probleme verdrängen, statt sie zu lösen („es kann nicht sein, was nicht sein darf“), dann werden sie im Untergrund aktiv und verursachen körperliche und psychische Krankheiten.
  • Das ist wie ein Naturgesetz: Probleme werden Sie das ganze Leben begleiten. Ist eines gelöst, wird der freie Platz vom nächsten eingenommen.

 

So entwickeln Sie Kreativität bei der Problemlösung

Diese 9 Punkte helfen Ihnen:

1. Besorgen Sie sich alle Informationen, die mit dem Problem zusammenhängen.

2. Legen Sie Wert auf unterschiedliche Daten, so ergeben sich unerwartete Verknüpfungen.

3. Akzeptieren Sie den Aufwand, die Arbeit und die Vorbereitung, als Voraussetzung für eine kreative Lösung.

4. Bedenken Sie, dass viele Menschen an einer Problemlösung scheitern, weil sie zu früh aufgeben.

5. Spielen Sie eine große Zahl von Möglichkeiten durch.

6. Betrachten Sie die Dinge auf ungewohnte Weise, das ist von entscheidender Bedeutung für den kreativen Prozess.

7. Die meisten Infos zu dem Problem haben geringen Nutzen, aber einige wenige sind von großem Nutzen.

8. Nach aller Denkarbeit, überlassen Sie das Problem Ihrem Unterbewusstsein.

9. Die Lösung kommt in der Entspannungsphase.