Probleme mit Kreativität lösen

Probleme lassen sich mit Kreativität leichter lösen

Manchmal verbeissen wir uns wie ein Terrier in die Aufgabe, ein Problem zu lösen. Aber wir kommen dennoch nicht vorwärts. Jetzt beginnt allmählich auch die Zeit uns davon zu laufen und wir werden immer verspannter. Diese Situation ist die optimale Voraussetzung dafür, dass wir bei der Problemlösung scheitern. Verspannung, Zeitdruck und die übermässige Strapazierung unserer linken Gehirnhälfte, verhindert Kreativität bei der Problemlösung.

Diese 9 Punkte helfen Ihnen Probleme kreativ und schneller zu lösen

1. Besorgen Sie sich  zuerst alle Informationen, die mit dem Problem zusammenhängen. Die meisten Infos zu dem Problem haben geringen Nutzen, aber einige wenige sind von großem Nutzen.

2. Legen Sie Wert auf die unterschiedliche Darstellungen des Problems. Durch das Sammeln der unterschiedlichen Daten ergeben sich unerwartete Verknüpfungen.

3. Akzeptieren Sie den Aufwand, die Arbeit und die Vorbereitung. Denn sie sind die Voraussetzung für eine kreative Lösung.

4. Seien Sie ausdauernd und verfolgen Sie diszipliniert Ihr Ziel! Denn warum viele Menschen an einer Problemlösung scheitern ist: sie geben zu füh auf.

5. Spielen Sie eine große Zahl von Problemlösungsmöglichkeiten durch. Schicken Sie Ihre Fantasie in das Rennen.

6. Betrachten Sie die Dinge aus verschiedenen Perspektiven. Das ist von entscheidender Bedeutung für den kreativen Prozess.

7. Jetzt hat Ihre linke Gehirnhälfte genug getan. Nach aller Denkarbeit, überlassen Sie das Problem Ihrem Unterbewusstsein. Die Lösung kommt in der Entspannungsphase. Darum bezeichnete der geniale Erfinder Edison seine Couch im Büro als wichtigstes Arbeitsmittel.

Probleme erkennen und als Herausforderung akzeptieren

Jeder Mensch und jedes Unternehmen lebt in einem Umfeld der Unvollkommenheit

Probleme wird es immer geben. Das dürfen wir ruhig akzeptieren. Es gibt keine absolute Qualität. Jedes noch so gute Produkt und System hat auch seine Nachteile. Manchmal gelingt es uns, sie zu beseitigen, manchmal aber auch nicht. Wenn man akzeptiert, dass man in einer unvollkommenen Welt lebt, ist man schon auf dem Wege der Verbesserung. Denn jetzt erkennt der Mensch, dass es noch eine ganze Mange zu optimieren gibt. Für die aufgeschlossenen Menschen ist die Lösung von Problemen eine Herausforderung.

Unser Streben ist natürlich der Weg zur Qualität. Nur dann können wir etwas brauchbares schaffen. Das ist bereits in unserer Natur verankert. Bei einigen Zeitgenossen wird dieses natürliche Streben überdeckt. Die Hauptüberdecker sind die zu unseren Primärbedürfnissen gehörenden Wünsche nach Bequemlichkeit und Sicherheit. Sie verhindern das Erkennen und Beseitigen von Problemen. Wenn der Mensch ein Problem erkannt hat, entwickelt er automatisch den Drang es zu lösen oder zu verdrängen.

Problemlösungen erfordern aber einzugehende Risiken:

  1. Neues, Unbekanntes und Schwieriges zu probieren,
  2. Fehlschläge zu erleiden und sich wieder aufzubauen.
  3. Gewohnheiten aufzugeben. Typisches Szenario in einem Unternehmen, bei Verbesserungsvorschlägen: “Das geht so nicht.“ “Warum geht das nicht?“ “Das haben wir noch nie so gemacht.“ “Warum wurde das nie so gemacht?“ “Weil es nicht so geht.“ “Woher wissen Sie das?“ “Wenn es so gehen würde, hätte man es schon längst so gemacht!“

Ein guter Vorgesetzter fordert seine Mitarbeiter auf:

  1. sich permanent selbst zu überprüfen,
  2. zu ihren Stärken und Schwächen zu stehen,
  3. aber immer bereit sein, an seinen Schwächen zu arbeiten,
  4. Neues auszuprobieren,
  5. Niederlagen wegzustecken
  6. Erfolge zu genießen,
  7. Fehler als Lernchancen erkennen. Aktive Menschen produzieren auch Fehler.
  8. Fehler offen zuzugeben, die Verantwortung dafür zu übernehmen, sie zu analysieren und daraus zu lernen.

In einer offenen Firmenkultur, in der Fehler nicht rigoros bestraft werden, entwickelt sich bald eine Atmosphäre der Dynamik, Offenheit, Innovation und Zuversicht. Wenn ein Mitarbeiter aber Strafe erwartet, falls er einen Fehler macht, dann bekommen Sie als Vorgesetzter ein Klima der Stagnation, Angst, Schuldzuweisung und Verlogenheit. Jeder Mitarbeiter wird dann seine Arbeit danach ausrichten, keine Fehler zu machen um keine Strafe zu erhalten. Er wird Problemen aus dem Weg gehen, statt sie als Herausforderung anzunehmen.

 

Warum sind Probleme für uns nützlich

Probleme begleiten uns das ganze Leben lang

Das ist auch nicht schlimm. Wir können nicht verhindern, dass wir mit Problemen zu tun haben. Akzeptieren wir das einfach.

Probleme sind wie Lebertran: sie schmecken nicht, sie sind unangenehm und lästig. Probleme halten uns von schönen und bequemen Dingen ab, mit denen wir uns viel lieber beschäftigen würden. Probleme sind aber auch nützlich. Probleme gehören zum Leben, genau so wie die Erfolgserlebnisse. Probleme zwingen uns zu Lösungen. Immer wenn wir ein Problem gelöst haben, ist das Futter für unser Selbstwertgefühl. Wir sind wieder ein kleines Stück besser geworden.

Akzeptieren Sie Ihre Probleme und suchen Sie nach Lösungen. Auf keinen Fall: verdrängen Sie Probleme nicht! Wenn Sie Probleme verdrängen, statt sie zu lösen („es kann nicht sein, was nicht sein darf“), dann werden sie im Untergrund aktiv. Die verdrängten Probleme  wüten in Ihrem Unterbewusstsein und verursachen körperliche und psychische Krankheiten.

Es ist wie ein Naturgesetz: Probleme werden Sie das ganze Leben begleiten. Ist eines gelöst, wird der freie Platz vom nächsten eingenommen.

Die wertvollste Eigenschaft, die Sie bei der Problemlösung erwerben können, ist die Fähigkeit, sich zu zwingen, die Dinge zu tun, die Sie tun müssen. Zu der Zeit, da sie getan werden müssen. Ob es Ihnen gefällt oder nicht!

Problemlösungskompetenz

Probleme erkennen und als Herausforderung akzeptieren

Jeder Mensch und jedes Unternehmen lebt in einem Umfeld der Unvollkommenheit.

Es gibt keine absolute Qualität. Jedes noch so gute Produkt und System hat auch seine Nachteile. Manchmal gelingt es uns, sie zu beseitigen, manchmal aber auch nicht.

Alleine, wenn man das akzeptiert hat, ist man schon auf dem Wege der Verbesserung.

Unser Streben ist aber dennoch der Weg zur Qualität. Das ist bereits in unserer Natur verankert. Bei einigen Zeitgenossen wird dieses natürliche Streben überdeckt. Die Hauptüberdecker sind die zu unseren Primärbedürfnissen gehörenden Wünsche nach Bequemlichkeit und Sicherheit. Sie verhindern das Erkennen und Beseitigen von Problemen.

Wenn der Mensch ein Problem erkannt hat, entwickelt er automatisch den Drang es zu lösen oder zu verdrängen. Problemlösungen erfordern aber einzugehende Risiken:

  • Neues, Unbekanntes und Schwieriges zu probieren,

  • Fehlschläge zu erleiden und sich wieder aufzubauen.

Darum verdrängen einige das Problem, leugnen seine Existenz und verharren im Status quo.

Typisches Szenario in einem Unternehmen, bei Verbesserungsvorschlägen:

“Das geht so nicht.“

“Warum geht das nicht?“

“Das haben wir noch nie so gemacht.“

“Warum wurde das nie so gemacht?“

“Weil es nicht so geht.“

“Woher wissen Sie das?“

“Wenn es so gehen würde, hätte man es schon längst so gemacht!“

Probleme zu erkennen und als Herausforderung zu akzeptieren bedeutet, Mitarbeiter aufzufordern:

  • sich permanent selbst zu überprüfen,

  • zu ihren Stärken und Schwächen zu stehen,

  • aber immer bereit sein, an seinen Schwächen zu arbeiten,

  • Neues auszuprobieren,

  • Niederlagen wegzustecken

  • Erfolge zu genießen,

  • Fehler als Lernchancen erkennen.

Aktive Menschen produzieren auch Fehler

Motivieren Sie Ihre Mitarbeiter, Fehler offen zuzugeben, die Verantwortung dafür zu übernehmen, sie zu analysieren und daraus zu lernen.

In einer offenen Firmenkultur, in der Fehler nicht rigoros bestraft werden, entwickelt sich bald eine Atmosphäre der Dynamik, Offenheit, Innovation und Zuversicht.

Wenn ein Mitarbeiter aber Strafe erwartet, falls er einen Fehler macht, dann bekommen Sie ein Klima der Stagnation, Angst, Schuldzuweisung und Verlogenheit.

Jeder Mitarbeiter wird dann seine Arbeit danach ausrichten, keine Fehler zu machen um keine Strafe zu erhalten.

Selbstzufriedenheit ist der Feind der Verbesserung.

Dulden Sie das nicht!

Literatur:

Hans Fischer

8 Schritte zum Aufbau und Steuerung einer schlagkräftigen Vertriebsorganisation

Begrüssen wir unsere Probleme

Der Mensch braucht Probleme

Probleme sind wie Lebertran: unangenehm, lästig, aber auch nützlich. Probleme gehören zum Leben, genau so wie die Erfolgserlebnisse.
Akzeptieren Sie Ihre Probleme und suchen Sie nach Lösungen, verdrängen Sie sie nicht! Wenn Sie die Probleme verdrängen, statt sie zu lösen („es kann nicht sein, was nicht sein darf“), dann werden sie im Untergrund aktiv und verursachen körperliche und psychische Krankheiten (Magengeschwüre, Schlaflosigkeit, Depressionen).
Das ist wie ein Naturgesetz: Probleme werden Sie das ganze Leben begleiten. Ist eines gelöst, wird der freie Platz vom nächsten eingenommen. Problem sind sehr relativ. Sie werden auch selten objektiv wahrgenommen.

Was für den einen ein großes Problem darstellt, ist für den anderen Peanuts („Ihre Probleme möchte ich haben!“).

Das Gute an Problemen

Was sind Probleme?

  • Probleme sind wie Lebertran: unangenehm, lästig, aber auch nützlich. Probleme gehören zum Leben, genau so wie die Erfolgserlebnisse.
  • Akzeptieren Sie Ihre Probleme und suchen Sie nach Lösungen, verdrängen Sie sie nicht! Wenn Sie Probleme verdrängen, statt sie zu lösen („es kann nicht sein, was nicht sein darf“), dann werden sie im Untergrund aktiv und verursachen körperliche und psychische Krankheiten.
  • Das ist wie ein Naturgesetz: Probleme werden Sie das ganze Leben begleiten. Ist eines gelöst, wird der freie Platz vom nächsten eingenommen.