Visuelle Unterstützung bei der Präsentation

So wird bei einer Präsentation die Information aufgenommen

Am intensivsten nehmen wir die Informationen auf, die wir sehen. Das macht stolze 75% der Aufnahmefähigkeit aus.

Darum sollen wir bei unseren Präsentationen immer daran denken, wichtige Inhalte visuell darzustellen.

Es muss nicht zwingend das perfekte Foto sein. Auch nicht die perfekte Zeichnung, dargestellt per Powerpoint. Interessant ist, was gewiefte Taktiker herausgefunden haben: Eine handschriftliche Skizze auf dem Flipchart (auch wenn sie nicht so schön und perfekt aussieht) hat eine hohe Wirkung auf die Aufnahmebereitschaft der Zuhörer.

Vor allem dann, wenn die Zuhörer bei der Entstehung der Skizze mit einbezogen werden. sie sind dann in der Lage, den Gedankengang von der Entstehung bis zu dem Ergebnis nachvollziehen zu können.

An zweiter Stelle kommt das Hören mit 15%. Das ist schon so viel weniger, dass wir uns immer Gedanken machen sollten, wie wir durch Visualisierungen in jeder Gesprächssituation unsere Inhalte nachhaltiger kommunizieren.

Es ist erschreckend, wie oft wir uns darauf verlassen, dass das nur gesprochene Wort, der Sachinhalt, auch wirklich ein zu eins bei dem Empfänger ankommt. Ein fataler Irrtum.

Lampenfieber und weiche Knie

Muss es Ihnen peinlich sein, wenn Sie Lampenfieber vor einer Präsentation haben?

Nein! Auch Profis können darunter leiden. Es ist in der Praxis so, dass selbst hoch veranlagte Präsentationsprofis vor ihrem Auftritt feuchte Hände bekommen. Ehrgeizige Redner haben einen hohen Anspruch an die Qualität ihrer Präsentation. Dadurch leiden sie an zusätzlicher Spannungen.

Was hilft gegen Spannung und Lampenfieber?

Zunächst sollten Sie ehrlich zu sich sein und sich eingestehen, dass Sie aufgeregt sind. Die beste Therapie gegen Nervosität und Lampenfieber ist immer noch eine sorgfältige Vorbereitung. Gehen Sie nie unvorbereitet in eine Präsentation, die Sie schon öfter gehalten haben und denken, das mache ich mit Links. Das geht fast immer in die Hose.

Nervosität und Stress vor einer Präsentation animiert den Körper, ungünstige Stoffwechselprodukte in unser Blut einzuleiten. Atmen Sie dagegen an. Durch die richtige Atmung, die Bauchatmung, nehmen Sie mehr Sauerstoff auf, dadurch werden diese ungünstigen Stoffwechselprodukte gebunden und über die Lunge wieder ausgeschieden. Praktizieren Sie die muskuläre Spontanentspannung, wann immer Sie die Gelegenheit dazu haben.

Verspannte Referenten haben keine oder eine ungünstige Körpersprache. Also, tun Sie so als ob Sie nicht aufgeregt sind. Zeigen Sie mutig Ihre Hände, auch wenn Sie aufgeregt sind. Offene Gesten suggerieren Offenheit.

Starten Sie professionell

Blicken Sie am Anfang Ihrer Präsentation schweigend in das Publikum. Schauen Sie zu Beginn die freundlich blickenden Menschen bevorzugt an. Das stabilisiert Ihre Selbstsicherheit. Finden Sie Ihre ideale Tonlage (Indifferenzlage) heraus. In der idealen Tonlage klingt Ihre Stimme am angenehmsten.

Wie gehen Sie mit sich um?

Seien Sie nie zu kritisch sich selbst gegenüber. Registrieren Sie die vielen kleinen Erfolgserlebnisse und belohnen Sie sich dafür. Sprechen Sie mit Respekt und Achtung positiv mit sich. Die Methode der positiven Selbstgespräche ist wirksamer für unser Selbstwertgefühl, als die meisten Leute denken.

Unser Gehirn registriert ganz genau, wie wir mit uns sprechen und führt unsere Befehle aus.

Machen Sie sich Mut. Denken Sie an die positiven Aspekte der Präsentation.

Literaturhinweise

Die Wahl des geeignetsten Präsentationsmediums

Mit welchen Medien wollen Sie präsentieren?

Oft haben es die Zuhörer lieber, wenn Sie mit wenig technischen Hilfsmittel präsentieren. Profis wissen, dass vorrangig ihre Persönlichkeit, ihre Präsenz bei dem Publikum die Meinung bildet. Audiovisuelle Hilfmittel können Ihnen nie die Arbeit abnehmen. Sie stehen im Mittelpunkt der Präsentation. Wenn Ihre Sprache und Körpersprache nicht stimmt, dann hilft auch nicht das innovativste Präsentationsmedium!

Eine Präsentation mit Laptop und Beamer ist nur dann sinnvoll, wenn Sie sehr viel mit Tabellen, Computerdiagrammen, Fotos und Grafiken arbeiten wollen. Verwenden Sie viel Grafiken, Bilder und wenig Text.

Bleiben Sie auf dem Teppich

Viele Präsentationen mit Beamer sind zu bunt, zu textlastig und überladen mit beweglichen Elementen. Die wuchtigen Möglichkeiten einer Beamerpräsentation führen heute oft zu unerwünschten Nebenwirkungen. Der Zuhörer schaltet auf „Kino gucken“ und wird gedanklich passiver. Er konsumiert, statt wach und aktiv dabei zu sein.

Lesen Sie nicht Ihre Charts ab! Die projizierten Charts haben nur die Aufgabe, Ihre Worte zu verstärken, nicht zu wiederholen.

Geben Sie keine schriftlichen Unterlagen während der Präsentation heraus.

Bauen Sie keine Mickey-Mouse oder Amateur-Bilder ein. Verwenden Sie professionelle Fotos, notfalls von sogenannten Foto-Stocks.

Sound-Effekte bitte sparsam benutzen.

Wenn Ihre Präsentation 30 Minuten dauern soll, dann bringen Sie maximal 10 bis 12 Charts zum Einsatz.

Präsentieren: Ihr Outfit muss stimmen

Wie muss Ihr Outfit sein?

Klassisch elegant ist nie falsch. Es ist klar, dass bei einer Präsentation vor Kunden Ihr Outfit repräsentativ sein muss. Sie können nicht über Innovationen und hohe Qualität reden und dabei aussehen, wie ein Durchschnittsvertreter oder Durchschnittspolitiker.

Die Kunden haben ausreichend Gelegenheit, Sie von Kopf bis Fuß eingehend zu betrachten.

Da tun dann auch intensiver als in einem Gespräch am Tisch. Unstimmigkeiten, die sonst wenig auffallen, fallen garantiert sofort ins Auge der Betrachter.

Vorsicht vor Nachlässigkeiten bei Ihrem Outfit

Auch hier gilt, wie bei der Vorbereitung: gönnen Sie sich keine Nachlässigkeiten, nur weil sie den Kunden schon 10 Jahre betreuen. Der Wettbewerber arbeitet auch schon einige Jahre an dem Kunden. Er wird jede Lücke, die Sie lassen, ausfüllen wollen. Es spielt auch keine so große Rolle, wie manche Verkäufer glauben, dass der Kunde in seinem Outfit etwas nachlässiger oder legerer ist. Das bedeutet noch lange nicht, dass sie sich ihm gegenüber die gleichen Rechte einräumen können.

Der Kunde will immer respektiert und anerkannt sein. Auch nach 10 Jahren. Und noch einmal: Sie repräsentieren mit Ihrem Outfit auch den Wert Ihres Angebotes. Nichts daran, darf den Kunden an „Billig“ erinnern.

Sie werden niemals eine glänzende Präsentation machen können, auch wenn Sie es vielleicht so empfinden, wenn nicht Ihr Gesamteindruck stimmt. Da der Mensch visuelle Eindrücke am intensivsten aufnimmt und speichert, ist Ihre optische Erscheinung bei Ihrer Präsentation von großer Bedeutung.

Outfit muss zum Typ passen

Es ist nicht relevant, ob Sie sich mit der aktuellen Mode kleiden. Auch nicht, ob Sie kostspielige Designerkleidung leisten. Aber legen Sie kompromisslos Wert auf gediegene Qualität. Sie müssen alles vermeiden, was die Wertigkeit der präsentierten Produkte und Lösungen anzweifelt. Ziehen Sie sich so an, wie es zu Ihrem Typ am besten passt. Dunkle Farben bei Anzug, Jacke oder Hose wirken seriöser als helle.

Ein Blässling sieht in einem hellen Anzug noch blasser aus.

Eine korpulente Dame wirkt in einem kurzen Jäckchen noch korpulenter. Manchmal sogar plump. Bevorzugen Sie helle Hemden. Achten Sie darauf, dass Sie die richtige Kragenweite haben. Ihre Schuhe müssen farblich zum Gürtel passen und in einem einwandfreien Zustand sein. Ungeputzte oder verlatschte Schuhe zerstören sofort Ihr Outfit. Dieser Fehler ist nicht kompensierbar.

Präsentation: So wird Ihre Information aufgenommen

8 Tipps zur Informationsaufnahme

  1. Am intensivsten nehmen wir die Informationen auf, die wir sehen. Das macht stolze 75% der Aufnahmefähigkeit aus.
  2. Darum sollen wir bei unseren Präsentationen immer daran denken, wichtige Inhalte visuell darzustellen. Es muss nicht zwingend das perfekte Foto, die perfekte Zeichnung, dargestellt per Powerpoint sein.
  3. Gewiefte Taktiker haben herausgefunden, dass eine handschriftliche Skizze auf dem Flipchart (auch wenn sie nicht so schön und perfekt aussieht) eine hohe Wirkung auf die Aufnahmebereitschaft der Zuhörerhat. Vor allem dann, wenn die Zuhörer bei der Entstehung der Skizze mit einbezogen werden und den Gedankengang von der Entstehung bis zu dem Ergebnis dazu nachvollziehen können.
  4. An zweiter Stelle kommt das Hören mit 15%. Das ist schon so viel weniger, dass wir uns immer Gedanken machen sollten, wie wir durch Visualisierungen in jeder Gesprächssituation unsere Inhalte nachhaltiger kommunizieren.
  5. Es ist erschreckend, wie oft wir uns darauf verlassen, dass das nur gesprochene Wort, der Sachinhalt, auch wirklich ein zu eins bei dem Empfänger ankommt. Ein fataler Irrtum.
  6. Die Informationsaufnahme durch Tasten 5%, Riechen 2% und Schmecken 2%, hat bei der Präsentation nur einen einen geringeren Effekt.

Literaturtipps

Schlagfertigkeit optimieren: Die Zustimmung

Zustimmen

Wenn Sie ein Zwischenrufer mit einem Einwand attackieren will, oder Ihnen etwas Provokantes an den Kopf wirft, reagieren Sie so, wie er es nicht erwarten wird. Schauen Sie Ihm in die Augen, dann antworten Sie mit einer (lustigen) Zustimmung:

Einwurf: „Also, meiner Meinung nach läuft das in der Praxis aber ganz anders ab …“

Antwort: „O.K. Würde es Ihnen gut tun, wenn ich

Ihnen recht gäbe?

Oder

“Ich kann mir gut vorstellen, dass Sie diese Meinung vertreten.“

Einwurf: “Jetzt werden Sie aber rot.“

Antwort: „Stimmt. In meiner Freizeit spiele ich in

unserer Theatergruppe immer die Tomate.“

Einwurf: “Jetzt übertreiben Sie aber.“

Antwort: „Stimmt. Das ist mir auch gerade

aufgefallen.“

Einwurf: „Jetzt wollen Sie uns aber nur was verkau- fen.“

Antwort: „Sie haben mich ertappt. Genau das will ich.“

Oder

„Richtig. Denn das ist mein Beruf.“

Das Buch zum Thema:Hans Fischer Seminare, Präsentation

Hans Fischer

Mitreißend und überzeugend präsentieren

VDMA-Verlag

http://www.vdmashop.de/Vertrieb-und-Marketing/Mitreissend-und-ueberzeugend-praesentieren.html

Präsentation: So trainieren Sie Ihre Gestik

Gestik trainieren

  1. Stellen Sie sich vor den Spiegel.
  2. Stehen Sie fest auf dem Boden. Beide Füße sind eine Schulterbreite auseinander.
  3. Ziehen Sie die Po-Backen fest zusammen und halten Sie diese Spannung 7 Sekunden. Brust raus und Kinn leicht erheben. Lassen Sie dabei Ihre Schultern ganz locker hängen. Auf keinen Fall nach oben ziehen, denn das wirkt angespannt.
  4. Versuchen Sie bestimmte Stimmungen nur mit Ihrer Mimik und Gestik auszudrücken. Dabei können Sie ruhig übertreiben.
  5. Um Ihre Sensibilität bei der Wahrnehmung der Körpersprache noch weiter auszubilden, machen Sie diese Übung. Setzen Sie sich in ein Cafe und beobachten Sie die Körpersprache der Menschen um Sie herum. Versuchen Sie zu deuten, was deren Gestik und Mimik über ihr Wesen verraten könnte.

Sprechen Sie diese Texte und machen die dafür passenden Gesten:

  1. „Ich halte einen großen Luftballon mit beiden Händen. Ich zeige ihn den Leuten auf der linken Seite, ich zeige ihn den Leuten auf der rechten Seite. Ich hebe den Luftballon in die Höhe und lasse ihn los. Er fliegt weit nach oben. Ich beobachte, wie er sich langsam am Horizont entfernt.“
  1. „Das erhöht die Geschwindigkeit Ihrer Anlage.“
  2. “ Damit reduzieren Sie die Folgekosten.“
  3. „Damit sparen Sie Geld.“
  4. „Dadurch erreichen Sie viel schneller Ihre Ziele.“
  5. „Damit erweitern Sie Ihr Einsatzspektrum.“
  6. „Das dürfen Sie auf keinen Fall dulden.“
  7. „Beenden Sie diese Diskussion.“

Da das Übungen sind, dürfen Sie es mit der Gestik ruhig etwas übertreiben.

Literatur:

Hans FischerHans Fischer Seminare, Präsentation

Mitreißend und überzeugend präsentieren

VDMA-Verlag

http://www.vdmashop.de/Vertrieb-und-Marketing/Mitreissend-und-ueberzeugend-praesentieren.html

 

Präsentieren: Schlagfertig mit Zitaten

Die wirksamsten Tipps: Zitatensammlung

Ein passendes Zitat als Antwort auf eine Provokation wirkt auf jeden Fall professionell und humorvoll. Deswegen empfehle ich Ihnen, sich einen Vorrat an Zitaten zusammenzustellen und sich soweit möglich, einzuprägen.

Einwurf: Das ist aber eine sehr einseitige Darstellung.

Antwort: „Was eigentümlich und schön und groß sein soll, das muß einseitig sein.“ Felix Mendelssohn

Einwurf: Ist Ihnen da nicht ein Fehler passiert?

Antwort: „Ein Mensch ohne Fehler ist kein vollkommener Mensch.“ Alfred Polgar

Situation: Ihr Vortrag wird immer wieder von einer vorlauten Person unterbrochen.

Antwort: „In der Kirche singen immer die am lautesten, die falsch singen.“ Grillparzer

Einwurf: Was Sie da behaupten, kann ich aber nicht nachvollziehen.

Antwort: „Widersprich nicht, bevor du nicht widerdacht hast.“ Martin Andersen

Situation: Ein Schwätzer unterbricht Sie ständig und wortreich.

Antwort: „Man liebt zu bemänteln allerorten schwache Gedanken mit starken Worten.“ Paul Heyse

Situation: Ihre Argumente werden mit polemische,

unsachlichen Einwänden angegriffen.

Artwort: „Schlechte Argumente bekämpft man am besten dadurch, dass man ihre Darstellung nicht stört.“ Sidney Smith

Einwurf: Jetzt kommen Sie doch mal endlich zur Sache.

Antwort: „Wer hohe Türme bauen will, muss lange beim Fundament verweilen.“ Anton Bruckner

Situation: Unsachlicher Einwand.

Antwort: „Ein Urteil lässt sich widerlegen, aber niemals ein Vorurteil.“ Ebner-Eschenbach

Hans FischerHans Fischer Seminare, Präsentation

Mitreißend und überzeugend präsentieren

VDMA-Verlag

http://www.vdmashop.de/Vertrieb-und-Marketing/Mitreissend-und-ueberzeugend-praesentieren.html

Präsentationstechnik und Rhetorik: Umgang mit Störern

Mit welchen Störungen müssen Sie rechnen

Schwätzchen mit dem Nachbar

Recht beliebt ist es bei manchen Zuhörern, sich ungeniert mit dem Nachbarn zu unterhalten, während Sie sich alle Mühe geben, eine gute Präsentation hinzulegen. Natürlich bleibt Ihnen das nicht verborgen, denn Sie halten ja Blickkontakt. Auch den routiniertesten Präsentator lässt das nicht unberührt. Es lenkt ab, stört die an dem Vortrag interessierten Teilnehmer und motiviert den Referenten nicht unbedingt.

Suchen Sie dennoch als Referent bei der Ursachenforschung erst mal bei sich selbst. Ein Grund kann sein, dass Ihre Ausführungen zu monoton werden oder die Spannung nachlässt. Darum müssen Sie immer daran denken, optimal verständlich zu sein, Stimme und Sprache zu modulieren und Sprechpausen einzubauen.

Maßnahmen

Wenn Sie zu der Meinung kommen, dass Ihr Präsentationsstil in Ordnung ist, dann sollten Sie etwas gegen die Störer tun. Blicken Sie, während Sie weiter reden, ganz gezielt zu den Störern. Sie sollten dabei keinen vorwurfsvollen Blick, wie der Lehrer in der Schule haben.

Bleiben Sie locker. Andere Zuhörer werden nach und nach ebenfalls interessiert zu den Störern blicken. Die spüren das und hören auf. Das genügt bei den meisten Menschen bereits, um zu erkennen, dass man etwas falsch macht. Denn eines ist fast immer der Fall: die schwätzenden Störer machen das nicht, um Sie böswillig zu provozieren. Oft ist ihnen die Auswirkung ihrer Störung nicht bewußt.

Hilft Ihre sanfte Methode immer noch nicht, dann hören Sie abrupt zu sprechen auf und schauen zu den Störern. Nachdem die aufgehört haben, sprechen Sie ruhig weiter, als wenn nichts passiert wäre.

Bei etwas hartnäckigeren Zeitgenossen können Sie auch nach Ihrer Pause etwas spaßig, aber treffend bemerken: „Ich wollte Sie jetzt nicht unterbrechen.“ Oder: „Wenn ich Sie störe, dann bin ich einen Moment lang ruhig.“

Weitere Störungen

Dazu gehören Einwände, auch unsachliche, Angriffe und permanente (auch dumme) Fragen. Wie Sie mit Einwänden und Angriffen umgehen, lesen Sie in den nächsten Kapiteln.

Permanente Fragen bergen für sie als Referenten die Gefahr, dass Sie sich durch die Beantwortung verzetteln könnten. Sie kommen dann vom Thema ab und müssen mühsam wieder den Anschluss finden.

Einige Zeitgenossen stellen unverblümt ihre Fragen immer wieder, obwohl diese von Ihnen bereits beantwortet wurden. Das kann daran liegen, dass der Fragende Ihre Antworten nicht gehört, oder richtig verstanden hat. Das nervt und stört den Ablauf der Präsentation. In diesem Fall, bieten Sie dem Fragesteller an, nach der Veranstaltung unter vier Augen nochmals gezielt auf seine Fragen einzugehen.

In vielen Fällen kommt der Frager nach der Veranstalter nicht mehr zu Ihnen und die Sache hat sich damit erledigt. Entweder war es ihm doch nicht so wichtig, oder er hat es vergessen. Auf keinen Fall dürfen Sie es zulassen, dass der Frager Ihre Präsentation so stört und die übrigen Teilnehmer dadurch ungnädig werden.

Das Buch zum Thema:Hans Fischer Seminare, Präsentation

Hans Fischer

Mitreißend und überzeugend präsentieren

VDMA-Verlag

http://www.vdmashop.de/Vertrieb-und-Marketing/Mitreissend-und-ueberzeugend-praesentieren.html

Präsentieren: Mutige Charts

Kreieren Sie Ihre Charts emotional und mutig

Hans Fischer Seminare
Hans Fischer Seminare

Die Zuhörer sollen die Botschaft eindeutig und klar erkennen. Sie wollen Ihre Zuhörer mit dem Thema Umweltverschmutzung in der Landwirtschaft aufrütteln? Anstatt Messwerte und Statistiken zu präsentieren, nehmen Sie doch mal ein Foto von ein paar elend verendeten Bienen, Rehkitzen (nach dem Mähen), Vögeln oder einer Smogwolke!

Diese Darstellung ist heftig, aber die Botschaft kommt an.

Volle Aufmerksamkeit sichern

Sagen Sie Ihren Teilnehmern, dass jeder nach Ihrer Präsentation ein Handout erhält.

Geben Sie keine schriftlichen Unterlagen während der Präsentation heraus.

Wenn Sie das tun, werden die Leute einfach nur Ihr Memo lesen, während Sie quasi unbeachtet einen Monolog halten. Ihr Ziel ist jedoch, dass Ihr Publikum Ihnen zuhört, vertraut und den emotionalen und intellektuellen Punkten Ihrer Präsentation folgt.

Aus dem Militärmuseum

Die bei vielen Rednern recht beliebten Listenpunkte in einer Powerpointpräsentation heißen auf Englisch übrigens „Bullets“. Das sind Patronen, Munition. Diese Bullets sind allenfalls etwas für das Militärmuseum. Generell sind Bullets nichts Schlechtes bei Aufzählungen.

Aber leider werden Sie zu häufig als gestalterisches Element verwendet. Gehen Sie sehr sparsam damit um, damit Sie Ihre Zuhörer mit einer eintönigen Gestaltung nicht langweilen.

Hans Fischer

Mitreißend und überzeugend präsentierenHans Fischer Seminare, Präsentation

VDMA-Verlag

http://www.vdmashop.de/Vertrieb-und-Marketing/Mitreissend-und-ueberzeugend-praesentieren.html