Negative Gefühle beherrschen

Es wird immer wieder passieren, dass wir von negativen Gefühlen und Enttäuschungen überfallen werden

Negative Gedanken kommen ganz von selbst, wie das Unkraut im Garten. Trainieren Sie sich in der Fähigkeit, diese negativen Gefühle wahrzunehmen und als störend für Ihren Weg zur Zielerreichung anzusehen. Ersetzen Sie sie mit der Vorstellung von der Erreichung Ihres Zieles und kompensieren Sie sie mit der Erinnerung an das, was Sie bereits jetzt schon erreicht haben.

Erinnern Sie sich immer wieder an die Herausforderungen, die Sie in der Vergangenheit schon bewältigt haben, trotz vieler Hindernisse und Widerstände.

Denken Sie intensiver darüber nach, warum eine Aufgabe von Ihnen gemeistert werden kann, statt darüber, warum Sie scheitern könnten. Das Nützliche an dieser positiven Denkweise ist: Sie machen sich bewusst, was Sie schon alles bewältigt hat.

Diese Bewusstmachung gibt Ihnen eine starke innere Kraft. Testen Sie das einmal.

Schreiben Sie fünf Aufgaben auf, die Sie in Ihrem Leben bereits erfolgreich geschafft haben

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Was können wir im Alltag tun?

Wir richten unsere Gedanken stets auf das, was in unserem Leben rund läuft. Wir achten nicht immer so sehr auf die Unwuchten und auf das Knirschen im Getriebe. Wir nehmen Sie die kleinen und großen Freuden des Lebens achtsam wahr. Anstatt sich über eine Situation zu ärgern, die wir ohnehin nicht mehr ändern können, fragen wir uns: Was könnte an dieser Situation Positives zu finden sein?

Ist positives Denken eine brotlose Kunst?

Positives Denken braucht Handeln

Nur mit Informationen und Gedanken über das positive Denken erfahren wir sicher das eine oder andere Nützliche, aber es bringt uns nichts Zählbares. Erst das Handeln im Alltag bringt konkrete Resultate, die wir messen können und die unsere Motivation stärken. Und auch nur dann, wenn es ein zielorientiertes Handeln ist. Dazu gehört nun einmal eine gewisses Quantum Selbstdisziplin und Fleiß.

Es wird immer wieder passieren, dass wir von negativen Gefühlen und Enttäuschungen überfallen werden. Die kommen ganz von selbst, wie das Unkraut im Garten. Trainieren Sie sich in der Fähigkeit, diese negativen Gefühle wahrzunehmen und als störend für Ihren Weg zur Zielerreichung anzusehen. Ersetzen Sie sie mit der Vorstellung von der Erreichung Ihres Zieles und kompensieren Sie sie mit der Erinnerung an das, was Sie bereits jetzt schon erreicht haben.

Mut, Fehler zu machen

Haben Sie auf Ihrem Weg zum Erfolg auch den Mut, Fehler zu machen. Fehler gehören dazu, sie sind kein Unglück und schon gar nichts Außergewöhnliches. Nahezu alle Fehler lassen sich korrigieren und sind eine ergiebige Quelle zu Lernen. Sie weisen uns fast immer die neue Richtung, in der wir gehen müssen, um unsere Ziele zu erreichen. Wenn andere uns für unsere Fehler rügen, können wir das nicht verhindern. Aber eines sollten wir nicht machen: uns auch noch zusätzlich für unsere Fehler bestrafen!

Erinnern Sie sich immer wieder an die Herausforderungen, die Sie in der Vergangenheit schon bewältigt haben, trotz vieler Hindernisse und Widerstände. Denken Sie intensiver darüber nach, warum eine Aufgabe von Ihnen gemeistert werden kann, statt darüber, warum Sie scheitern könnten.

Was steuert uns?

Wir werden von unserem Selbstbild und unseren Glaubenssätzen gesteuert

Unsere Glaubesnssätze prägen unsere Meinung über uns selbst. Diese Glaubenssätze haben sich im Laufe unserer Entwicklung gebildet. Zum Teil haben sie sich auch so verfestigt, dass wir sie schwer wieder ändern können. Diese Glaubenssätze prägen unser Selbstbild.

Unsere Glaubenssätze sind entscheidend für das, was wir im Leben erreichen können. Sie sind für unsere Karriere wichtiger als unser I.Q. (Prescott Lecky).

Wir können uns unsere Glaubenssätze wie Filter vorstellen.Durch diese Filter nehmen wir unsere Umwelt wahr. Jeder Mensch baut sich sein eigenes Modell der Welt im Laufe seiner Entwicklung. In diesem Modell nimmt er nur die Dinge wahr, die durch den Filter in sein Bewusstsein gelangen. Das ist ein Nachteil.

Die Menschen agieren alle auf dem Niveau, das ihren Überzeugungen und Glaubenssätzen entspricht. Sie verpassen damit die Chance, das Niveau zu erreichen, das ihren Möglichkeiten gerecht wird.

Negative Glaubenssätze behindern uns: „Ich kann das nicht, schaff das nicht, bin zu schwach, ist zu schwer, zu hässlich“ usw. Wenn Sie das denken, dann schränken Sie die Möglichkeit eines Erfolges ein, oder verhindern ihn.

Je mehr Optionen wir in unser Denken einbeziehen, um so eher können wir Herausforderungen meistern.

Wenn wir nur das tun, was wir immer tun, engen wir uns ein.

Gestatten wir uns, mutiger zu sein

Entdecken Sie Ihr schlummerndes Potenzial

In uns steckt eine ganze Menge an Fähigkeiten. Bei den meisten Menschen schlummern diese Fähigkeiten, weil sie nicht abgerufen werden. Wir alle rufen täglich max. 20% von dem ab, was tatsächlich in uns steckt. Ganz selten begeben wir uns in Grenzsituationen, in denen wir verwundert feststellen, dass wir ja einiges Potenzial in uns haben, das wir uns gar nicht zugetraut hätten.

Trauen Sie sich mehr als heute zu!

„Aus einem verzagten Arsch, kommt kein fröhlicher Furz.“ Martin Luther. Gehen Sie auch einmal dort hin, wo Sie scheitern können. Testen Sie aus, wo Ihre Grenzen sind. Sie werden positiv überrascht sein, was Ihnen alles möglich ist. Erledigen Sie die Dinge, die Ihnen unangenehm sind und gerne vertagt werden, obwohl sie erledigt werden müssen, in Zukunft sofort. Unangenehme Dinge werden dadurch zwar nicht angenehmer, aber sie verlieren ihren Schrecken.

Niederlagen haben auch positive Aspekte

Erfolgreiche Menschen behaupten, aus Niederlagen mehr gelernt zu haben, als aus positiven Ereignissen. Wenn Sie erfolgreich und selbstsicherer sein wollen, müssen Sie bereit sein, Niederlagen zu ertragen. Jeder Erfolgsmensch steckt eine Menge an Niederlagen ein, aber er hat eine andere Einstellung dazu. Er weiß, dass eine Niederlage zwar schmerzhaft ist, aber gleichzeitig auch immer ein Körnchen Positives in sich trägt. Zumindest erkennt er, dass dieser Weg nicht zum Ziel führt und probiert Änderungen aus. So lange, bis es funktionieret.

Es ist keine Schande, seine Angst vor einer Niederlage zuzugeben! Aber es ist lächerlich, sie nicht zu überwinden.

Hemmungen blockieren uns mehr, als uns lieb ist

Hemmungen abbauen

Hemmungen sind menschlich

Also strafen Sie sich nicht mit dem Vorwurf, Hemmungen zu haben. Auch wenn das vielleicht nur in manchen Situationen vorkommt. Zum Beispiel sind Sie ein kommunikativer und umgänglicher Mensch. Aber immer dann, wenn Sie vor mehreren Leuten reden oder präsentieren müssen, bekommen Sie zitternde Knie. Ein Trost dabei ist, Sie sind nicht alleine.

Aber dennoch sollten wir permanent an unseren Hemmungen arbeiten. Denn Hemmungen sind kontraproduktiv. Hemmungen schwächen uns! Sie verhindern, dass wir unsere echten Stärken einbringen können. Aber wir können nur etwas besonderes leisten, wenn wir unsere echte Kraft, die in uns steckt, nutzen.

5 Tipps zur Bekämpfung von Hemmungen

  1. Hauen Sie Ihren Hang zu Selbstmitleid in die Tonne! Machen Sie sich weniger Gedanken über Ihr Wohlergehen und mögliche Fehlschläge. Denken Sie mehr an potenzielle Chancen.
  2. Vergleichen Sie sich nicht mit Supertypen und Superleistungen.l Setzen Sie sich anspruchsvolle, aber erreichbare Ziele.
  3. Hüten Sie sich vor überkritischer Sebsbeobachtung. Reduzieren Sie Ihre Angst vor Fehlschlägen, glauben Sie an das Gelingen.
  4. Planung ist wichtig. Aber übertreiben Sie das nicht! Haben Sie den Mut anzufangen und zu handeln. Ihr innerer Steuerungsmechanismus wir Sie dabei unterstütznen,und während des Handelns Fehler auszugleichen. Das ist das Gesetz der Kybernetik. Ihr innerer Steuerungsmechanismus arbeitet so: Vorwärtsbewegung-Kursabweichung-Erkennung der Abweichung-Kurskorrektur-Vorwärtsbewegung.
  5. Zeigen Sie mutiger Ihre Gefühle. Vor allem Sie jemanden mögen.

Selbstbild verändern

Das Selbstbild ist veränderbar

Die gute Nachricht: Wir können unser Selbstbild verändern. Unser Selbstbild hat sich zwar im Laufe unseres Lebens gebildet, ist aber nicht ganz verfestigt. Wir sind in der Lage, aus eigener Kraft unser Selbstbild zu verändern. Das braucht allerdings viel Zeit und Konsequenz. Das, was sich über Jahrzehnte aufgebaut hat, lässt sich nicht so einfach wegfegen.

Einige Prägungen, die noch aus unserer Kinderzeit stammen, kriegen wir nie mehr weg. Aber in der Summe lohnt es sich, an unserem Selbstbild kontinuierlich zu arbeiten. Denn wenn wir unser Selbstbild nicht beeinflussen, tun es andere!

Selbstachtung ist die Basis

Für ein positives Selbstbild brauchen wir Selbstachtung:

  • Wir wissen, was wir können, wir wissen, was wir nicht können.
  • Wir sind großmütig mit uns und verzeihen auch Fehler.
  • Wir sprechen positiv zu uns.
  • Wir setzen uns realistische Ziele und belohnen uns, wenn wir sie erreichen.

Eine positive Einstellung muss jeden Tag gepflegt werden

In einem Garten siedelt sich Unkraut von alleine an

Positives Denken ist wie das Unkrautjäten: es muss jeden Tag neu aktiviert werden

Suchen Sie gezielt Kontakt mit positiv und konstruktiv denkenden Menschen. Gehen Sie Pessimisten und Jammerlappen besser aus dem Weg. Wenn andere über die Konjunktur klagen und um ihre Zukunft fürchten ist das zwar nicht unrealistisch, aber es hilft Ihnen nicht weiter. Dadurch ändert sich nichts zum Positiven.

Seien Sie wachsam, mit wem Sie sich abgeben! Meiden Sie Menschen, die resigniert haben, überall etwas Schlechtes finden und nicht kämpfen wollen. Die ziehen Sie mit runter!

Das Einzige, das Sie weiterbringt, ist eine positive Einstellung zu Ihrer Aufgabe und zu den Herausforderungen Ihres Marktes. Üben Sie sich, mutig und zuversichtlich zu sein, auch wenn es in vielen Situation schwer zu fallen scheint. Denn: „Aus einem zaghaften Hintern kann kein fröhlicher Furz kommen!“

Ziehen Sie Bilanz. Nehmen Sie ein Blatt Papier, zeichnen ein T-Konto und schreiben alles Negative auf die linke Seite. Dann notieren Sie alles Positive. Sie werden feststellen, dass es genügend positive Fakten in Ihrem Dasein gibt. Also ist nicht alles so trübe.

Selbstbild und Glaubenssätze

Was steckt in uns?

Die Leistungen, zu denen der Mensch fähig sein kann, hängen nicht primär von seinen Möglichkeiten und Begabungen ab, sondern viel mehr davon, wie er sich selbst einstuft. Wie sein Selbstbild aussieht.

Selbstbild und Glaubenssätze

Dieses Selbstbild entscheidet mehr als Ihre Talente, Intelligenz und Begabungen darüber, was Sie beruflich und privat erreichen können.

Sie selbst haben im Laufe Ihres Lebens definiert, was Sie können und was nicht. Das muss nicht immer richtig sein! Fakt ist, wenn Sie Ihr Selbstbild neu definieren und erweitern, erweitern Sie auch Ihre Möglichkeiten.

„Die höchste Stufe moralischer Kultur haben wir erreicht, wenn wir erkennen, dass wir unsere Gedanken kontrollieren sollten“. Charles Darwin

Emotionale Intelligenz

EQ ist wichtiger als IQ

Viele Jahre fragten sich Wissenschaftler, ob der IQ entscheidend für den beruflichen Erfolg ist. Verwirrend war die Tatsache, dass sehr oft Menschen mit einem durchschnittlichen IQ deutlich erfolgreicher im Beruf und Karriere waren. Daniel Goleman (Harvardprofessor)) und Maxwell Maltz (Chirurg) machten den Begriff der Emotionalen Intelligenz der breiteren Öffentlichkeit bekannt. Während der IQ angeboren ist (so scheint es), sind wir in der Lage, unsere Emotionale Intelligenz zu trainieren. Emotionale Intelligenz steuert massgeblich unser Verhalten und unsere täglichen Entscheidungen. Sie steuert uns in komplexen sozialen Situationen.

Welches Verhalten zeugt von Emotionaler Intelligenz?

Jeden Tag dankbar sein für das, was man hat.

Dankbarkeit und Zufriedenheit verbessert nachweislich die Stimmung und produziert mehr Energie. Nach Untersuchungen der University of California spielt der niedrigere Cortisollevel dabei eine Rolle.

Bereitschaft zu geben, ohne immer etwas dafür zu verlangen.

Es ist wie eine Investition zu sehen. Das hinterlässt einen nachhaltigen positiven Eindruck.

Positives Denken

Emotional intelligente Menschen lassen es nicht zu, dass sie von negativen Gedanken dominiert werden. Sie lernen Gedanken und Gefühle von realen Fakten zu unterscheiden.

Die eigenen Stärken und Schwächen kennen

Emotional intelligente Menschen analysieren ihre Handlungen. Sie erkennen ihre spezifischen Stärken und erkennen auch ihre Schwächen. Im Unterschied zu vielen anderen Zeitgenossen, verstehen sie es, ihre Stärken gezielt einzusetzen. Sie sind bereit, auch an ihren Schwächen zu arbeiten. Allerdings sind sie auch bereit, einzugestehen, dass einige Schwächen sie wohl ein Leben lang begleiten werden. Aber sie wissen auch, dass sie nur weiterkommen, wenn sie ihre Stärken in das Rennen schicken.

Offen sein für Veränderungen

Viele Menschen halten Veränderungen für bedrohlich, obwohl sie es nicht zugeben. Auch in der Politik versuchen einige Verantwortliche das Wahlvolk damit einzulullen, indem sie suggerieren, es bleibt alles beim alten. Nur um uns herum verändert sich die Welt in hoher Geschwindigkeit. Flexibilität und Anpassungsfähigkeit zeichnet emotional intelligente Menschen aus. Sie konzentrieren sich darauf, auf kommende Veränderungen bestens vorbereitet zu sein.

Feedback: Bringt uns das immer etwas?

Müssen wir immer wissen, was andere Leute denken?

Nein! Feedback kann nur subjektiv sein, denn jeder Mensch nimmt die Dinge unterschiedlich wahr. Er interpretiert sie mit seinen aktuell dominanten Glaubenssätzen.

Wer sich immerzu darüber Gedanken macht, was andere Menschen über ihn und seine Handlungen denken, der vergeudet zu viel Energie an falscher Stelle. Und was noch viel gravierender ist: Er gibt anderen die Macht über sein eigenes Handeln.

Natürlich sollten Sie sich dem Feedback durch andere nicht verschliessen. Denn bei all der Subjektivität ist immer etwas Brauchbares dabei.  Interessant ist, dass die erfolgreichen Menschen unserer Zeit, wie Bill Gates, Jeff Bezos oder Richard Branson hauptsächlich auf ihr eigenes Urteilsvermögen vertrauen.

Ihre Überzeugung von dem, was sie tun ist so stark, dass ihr Selbstwertgefühl nicht von äußeren Einflüssen abhängt.