Positive Dinge bewusster wahrnehmen

Positive Dinge schriftlich dokumentieren

Wenn Sie tägliche Ereignisse bewusster auf positive Aspekte untersuchen, dann entdecken Sie, dass viel Positives passiert. Etliches von den positiven Erkenntnissen ist Ihnen früher entgangen. Notieren Sie Ihre positiven Entdeckungen. Handschriftliche Notizen auf Papier sind dabei  äußerst effektiv! Denn damit trainieren wir unser Gehirn.

Positive Ereignisse schriftlich festzuhalten ist wichtig für unsere Lebensqualität. Denn wir neigen dazu, negative Ereignisse schneller und intensiver wahrzunehmen, als die positiven Erlebnisse. Wenn wir uns die Aufgabe stellen, 10 Dinge aufzuschreiben, auf die wir stolz sind und über die wir uns freuen, dann passiert Eigenartiges. Bei dem 5. Punkt klemmt es plötzlich und wir müssen angestrengt nachdenken, was wohl zu den positiven Punkten noch gehört. Wenn wir die 10 Dinge notieren, die wir als negativ empfinden, dann haben wir kaum ein Problem, alle 10 aufzuschreiben. Das gelingt uns schneller.

Das kann doch aber nicht sein! Denn Positives passiert am Tag deutlich öfter als Negatives. Sonst gäbe es uns nicht mehr. Wir wären bereits ausgestorben.

Unsere Medien beeinflussen uns negativ

Die Berieselung der unterschiedlichen Medien, Zeitung, TV, Internet dürfen wir nicht als alleinig wertvolle Informationsquelle einstufen. Denn die agieren alle nach dem Motto: „Negative Nachrichten lassen sich besser verkaufen als positive. “Bad news sells better!“

Dazu kommt, dass die Verfasser von Nachrichten Journalisten unterschiedlichster weltanschaulicher Färbung sind. Da es nun mal auch nur Menschen sind, transportieren sie ihre Überzeugungen unbewusst oder auch bewusst in ihre Storys. Jeder TV-Sender und jede Zeitung besitzt eine durchgehende Grundhaltung, die sich in ihren Artikeln wiederfindet. Eine Journalistenmeinung ist immer subjektiv.

Bei all der Informationsflut, die täglich auf Sie einprasselt, müssen Sie Ihre positive Geisteshaltung immer wieder stabilisieren. Notieren Sie darum jeden Tag die Dinge und Ereignisse, für die Sie dankbar sind.

Wenn Sie ca. 7 zusammen kriegen, dann ist das ein Erfolg. Notieren Sie sich zum Beispiel positive Erlebnisse zu den Themen: Berufliche Entwicklung, Gesundheit, Lernfortschritte bei Fremdsprachen, Familie, Kinder, Harmonie mit Mitmenschen, finanzielle Situation.

Enscheidend für die Wahrnehmung des Positiven sind die scheinbaren kleinen Dinge. Die sollten nie untergehen, nach dem Motto: „Ist doch nichts besonderes.“

„Wer daran glaubt, dass das Leben lebenswert ist, handelt so, dass das Leben lebenswert wird.“ William James

Ein erfolgreicher Verkäufer hält sich für wertvoll

Gute Verkäufer sind stolz auf Ihren Beruf

Das ist gut so! Denn gute Verkäufer wissen, dass sie auf Dauer nur erfolgreich sein werden, wenn Sie sich wertvoll fühlen. Gute Verkäufer sind darum fest davon überzeugt, dass ihre Arbeit ihren Kunden einen deutlichen Nutzen bringt. Denn nur dann können sie das im beruflichen Alltag wichtige Selbstwertgefühl bei sich Stabilisieren. Dieses gesunde Selbstwertgefühl überträgt sich nämlich positiv auf die Entscheidungsbereitschaft des Kunden. Der Kunde spürt, dass der Verkäufer von der angebotenen Lösung voll überzeugt ist. Diese Überzeugung des Verkäufers gibt wiederum dem Kunden die notwendige Enscheidungssicherheit. Zeigt der Verkäufer dagegen Selbstzweifel, wird der Kunde nicht entscheiden.

Warum sind gute Verkäufer stolz auf ihren Beruf?

  1. Weil sie sich als Manager in Ihrem Gebiet verstehen.
  2. Weil sie in der Lage sind, eigenständig selbst über ihre Zeit entscheiden zu können.
  3. Weil sie wissen, dass ihre Verkaufstätigkeit anspruchsoll ist. Sie vereinigen die Kompetenz von mindestens 5 Berufen: Techniker, Unternehmensberater, Kaufmann, Entertainer, Psychotherapeut.
  4. Weil sie mindestens 10 Personen in Ihrem Unternehmen ernähren! Nur wenn Verkäufer etwas verkaufen, hat die Fertigung etwas zu produzieren, die Administration zu administrieren, das Lager zu lagern und das Controlling etwas zu verhindern.
  5. Weil gute Verkäufer ein  entscheidender Wirtschaftsfaktor sind.

Ein gutes Produkt verkauft sich nicht mehr von alleine, nur weil es gut ist. Produkte werden immer austauschbarer. Nur Sie als Verkäuferpersönlichkeit sind nicht austauschbar.

Eine positive Einstellung muss jeden Tag gepflegt werden

In einem Garten siedelt sich Unkraut von alleine an

Positives Denken ist wie das Unkrautjäten: es muss jeden Tag neu aktiviert werden

Suchen Sie gezielt Kontakt mit positiv und konstruktiv denkenden Menschen. Gehen Sie Pessimisten und Jammerlappen besser aus dem Weg. Wenn andere über die Konjunktur klagen und um ihre Zukunft fürchten ist das zwar nicht unrealistisch, aber es hilft Ihnen nicht weiter. Dadurch ändert sich nichts zum Positiven.

Seien Sie wachsam, mit wem Sie sich abgeben! Meiden Sie Menschen, die resigniert haben, überall etwas Schlechtes finden und nicht kämpfen wollen. Die ziehen Sie mit runter!

Das Einzige, das Sie weiterbringt, ist eine positive Einstellung zu Ihrer Aufgabe und zu den Herausforderungen Ihres Marktes. Üben Sie sich, mutig und zuversichtlich zu sein, auch wenn es in vielen Situation schwer zu fallen scheint. Denn: „Aus einem zaghaften Hintern kann kein fröhlicher Furz kommen!“

Ziehen Sie Bilanz. Nehmen Sie ein Blatt Papier, zeichnen ein T-Konto und schreiben alles Negative auf die linke Seite. Dann notieren Sie alles Positive. Sie werden feststellen, dass es genügend positive Fakten in Ihrem Dasein gibt. Also ist nicht alles so trübe.

Unsere Gedanken bestimmen unsere Zukunft

Resultate sind das Ergebnis unserer Denkgewohnheit

Nichts geschieht zufällig

Auch wenn wir uns einige Ereignisse, mit denen wir konfrontiert werden zunächst nicht erklären können. Irgendwie sind wir für diese Ereignisse selbst verantwortlich, wir wissen nur nicht, durch was sie ausgelöst wurden. Wenn wir also bestimmte Resultate wünschen, müssen wir unsere Art zu denken noch besser im Griff haben.

Die Natur hat uns Gott sei Dank eine Menge an Eigenschaften gegeben, um unsere Gedankenwelt produktiv einzusetzen:

  1. Wir sind fähig, uns unsere Zukunft so vorzustellen, wie wir sie haben wollen. Und das sehr konkret.
  2. Wir sind fähig, die Qualität unserer Gedanken selbst zu bestimmen und zu kontrollieren. Wir können Negatives denken oder Positives. Es ist eine Frage der Selbstdisziplin.
  3. Wir können uns täglich so verhalten, als hätten wir die Fähigkeiten bereits erreicht, nach denen wir streben. Unser Unterbewusstsein wird dann dazu angeregt, uns schnell mit diesen gewünschten Fähigkeiten zu beglücken.

Managen Sie bewußt Ihre Stimmung

  • Positive und negative Gefühle haben nicht gleichzeitig Platz in Ihrem Geist. Das ist Ihregratulation Chance! Wenn Sie sich mit konstruktiven und positiven Dingen beschäftigen, können Sie keine negativen Empfindungen haben.
  • Machen Sie Ausdauer und Durchhaltevermögen zu Ihrer Gewohnheit. Wenn es beim ersten mal nicht klappt, versuchen Sie es noch mal. Wenn es so nicht geht, versuchen Sie einen anderen Weg.
  • Viele geben zu früh auf, ohne zu merken, dass sie kurz vor dem Erreichen des Ziels waren.
  • Fürchten Sie nie, Ihr Ziel zu verfehlen, denn dann machen Sie die Zielsetzung wirkungslos.
  • Entscheiden Sie permanent, welche Gedanken Sie zulassen wollen. Sie allein sind verantwortlich für Ihre Stimmung!
  • Lernen Sie die Gefühle anderer zu verstehen. Das hilft Ihnen, Ihre eigenen Emotionen besser zu beobachten und zu steuern.
  • Optimismus und Zuversicht lassen sich, genauso wie Hilflosigkeit und Verzweiflung, erlernen.

Positives Denken muss konsequent geübt werden

  1. Gehen Sie Pessimisten und Jammerern besser aus dem Weg. Wenn andere über die Konjunktur klagen und um ihre Zukunft fürchten ist das zwar nicht unrealistisch, aber es hilft Ihnen nicht weiter.
  2. Meiden Sie Menschen, die resigniert haben, überall etwas Schlechtes finden und nicht kämpfen wollen. Die ziehen Sie mit runter!
  3. Was Sie gerade jetzt brauchen, ist eine positive Einstellung zu Ihrer Aufgabe und zu den Herausforderungen Ihres Marktes.
  4. „Aus einem zaghaften Hintern kann kein fröhlicher Furz kommen!“
  5. Nehmen Sie ein Blatt Papier, zeichnen ein T-Konto und schreiben alles Negative auf die linke Seite. Dann notieren Sie alles Positive. Sie werden feststellen, dass es genügend positive Fakten in Ihrem Dasein gibt. Also ist nicht alles so trübe.

So nutzen Sie Ihre Chancen noch intensiver

Suchen Sie nach guten Gelegenheiten!

Das Jahr wird neben vielen Unzulänglichkeiten und Pannen wieder einige neue Gelegenheiten für uns bereithalten. Gute Gelegenheiten haben die Marotte, dass sie sich gut zu tarnen verstehen. Deshalb werden sie von uns auch gerne übersehen. Die Widrigkeiten sehen wir schneller, sie präsentieren sich uns ungetarnt. Deswegen fixieren sich viele Zeitgenossen auf die Widrigkeiten, die ja objektiv da sind und verpassen durch den engen Blickwinkel aber leider die Chancen.

  • Der Pessimist sieht in jeder Gelegenheit eine Schwierigkeit.
  • Der Optimist sieht in jeder Schwierigkeit eine Gelegenheit.

Es ist Ihre Entscheidung. Sie haben die Wahl! Überdenken Sie jetzt Ihre Zukunftsplanung und investieren Sie mal weniger Zeit in die Analyse der Vergangenheit. Das beste, dass Sie für Ihre Zukunft tun können, ist die Gegenwart erfolgreich gestalten, jeden einzelnen Tag optimal auszuleben. Statt in die Ferne zu starren, oder vergangenen Chancen nachzutrauern, nutzen Sie die unzähligen Gelegenheiten, die Ihnen der heutige Tag bietet.

  • Motivieren Sie sich durch Ihr tägliches Erfolgserlebnis
  • Setzen Sie sich Tagesziele, die wiederum Etappen auf dem Weg zu Ihren mittelfristigen Zielen sind.
  • Sie wollen zum Beispiel heute 6 neue Interessenten anrufen um mindestens 3 Termine zu vereinbaren,
  • Sie wollen eine schon lange vor sich hinschwärende Reklamation heute abschließend erledigen,
  • Sie wollen heute einen Abschluss machen.
  • Sie wollen heute 20 Minuten Sport treiben.
  • Sie wollen heute 20 Minuten zur Auffrischung Ihrer Englischkenntnisse investieren.

Wenn dieses Tagesziel erreicht ist, haben Sie ein Erfolgserlebnis. Die erste Stufe Ihrer Erfolgstreppe ist bezwungen. Erfolgserlebnisse sind das wirksamste Instrument zur Stabilisierung Ihrer Eigenmotivation, die den Hauptfaktor für Ihren beruflichen und privaten Erfolg repräsentiert. Nicht schlaue Sprüche und Slogans selbsternannter Motivations-Gurus.

Damit Sie Ihr Erfolgserlebnis auch erreichen, ist es notwendig, das Tagesziel sorgfältig zu formulieren. Es muss ehrgeizig, aber erreichbar sein, wenn auch mit hoher Konzentration und Anstrengung.  Denn ein nichterreichtes Ziel produziert automatisch einen negativen Impuls und ein zu kleines Ziel, das Sie unterfordert, bringt Sie nicht weiter. Belohnen Sie sich für die Zielerreichung!

Der Weg zu einer überzeugenden Persönlichkeit

Gehen Sie mutig Ihren eigenen Weg

  1. Bleiben Sie immer echt und authentisch, denn in Ihnen stecken noch genügend unentdeckte Stärken.
  2. Kopieren Sie nicht andere, spielen Sie Ihrer Umwelt keine Rolle vor. Das kostet nur unnötige Energie und es nimmt Ihnen doch keiner wirklich ab!
  3. Stehen Sie zu Ihren Schwächen und vertrauen Sie darauf, dass Sie als Unikat genug Anziehendes haben, um von Ihrem Umfeld geschätzt zu werden.
  4. Treten Sie immer sicher und  kompetent auf, auch wenn Sie sich unsicher fühlen.
  5. Verkaufen Sie sich nie unter Wert. Wer wenig fordert, bekommt noch weniger! Sie sind alles, was Sie haben!
  6. Stehen Sie sich selbst positiv gegenüber.
  7. Nehmen Sie Ihre Fähigkeiten bewusst wahr.
  8. Akzeptieren Sie Ihre Schwächen und erinnern Sie sich immer an Ihre Stärken. Sie haben mehr Stärken, als Ihnen bewusst ist!
  9. Bestrafen Sie sich selbst nicht mit negativen Äußerungen wie:
  • Das schaffe ich nicht.
  • Ich bin mal wieder ungeschickt.
  • Ich bin zu schwach.
  • Andere sind besser als ich.
  • Das ist für mich zu schwer.

Überprüfen Sie mehrmals am Tag Ihre Einstellung zu sich:

  • Was denke ich gerade über mich?
  • Tue ich mir gerade etwas Gutes?
  • Werte ich mich auf oder ab?
  • Wie rede ich mit mir?

Aus der Broschüre: So optimieren Sie Ihr Selbstmanagement