Überbringen Sie negative Botschaften immer Auge in Auge im persönlichen Gespräch.

Das können nicht viele Verkäufer

Also haben Sie hier eine Chance, sich von der Masse abzuheben. Sie beweisen damit Mut und Verantwortung. Der Kunde wird es schätzen, dass Sie stark genug sind, nicht nur die positiven Dinge persönlich zu kommunizieren, statt sich feige hinter einem Brief, Fax oder Mail zu verkriechen, sondern auch Unangenehmes. Im persönlichen Gespräch lässt sich eher ein Konsens erzielen. Beide Parteien haben eine natürliche Hemmschwelle, sich gegenseitig Schaden zuzufügen (Ausnahmen bestätigen die Regel), wenn sie sich gegenüber sitzen. Nutzen Sie diese Chance.

 Übernehmen Sie die Verantwortung

Delegieren Sie nicht an Dritte. Einige Verkäufer schieben bei Reklamationen gerne den Innendienstkollegen nach vorne, oder den Vorgesetzten. Einige Vorgesetzten sind dann auch noch so dumm, diese Rückdelegation anzunehmen. Durch dieses Verhalten entmündigen und entwerten Sie sich selbst, ohne es zu merken. Starke Persönlichkeiten tun das nicht. Sie denken und handeln eigenverantwortlich. Sie verstehen sich als Manager im Gebiet und nicht als Erfüllungsgehilfen. Sie achten immer darauf, dass der Kunde in allen Angelegenheit sie als Verkäufer als den verantwortlichen, wichtigsten Partner anerkennt. Der Kunde merkt sich sehr schnell, ob Sie zu den Typen gehören, die nur dann voller Engagement sprühen, wenn es um neue Aufträge geht oder um das Verkünden von positiven Neuigkeiten. Die jedoch nicht zu erreichen sind, wenn es um die Bearbeitung unangenehmer Sachverhalte geht. Das sind Eigenschaften von Durchschnittsverkäufern. Durchschnittsverkäufer sind austauschbar. Deswegen kaufen Kunden von guten Verkäufern nicht bei dem Unternehmen, sondern personenbezogen bei dem Verkäufer. Das Produkt ist austauschbar, der gute Verkäufer nie.

http://www.vdmashop.de/Entscheidungshilfen/Vertrieb-und-Marketing/Profitables-After-Sales-Business-fuer-kleine-und-mittelstaendische-Unternehmen:

Durchhalten lohnt sich

Der größte Fehler von Verkäufern: Zu früh aufgeben!

Oft geben durchschnittlich erfolgreiche Verkäufer auf, weil sie nicht merken, dass sie kurz vor dem Ziel stehen.

Der Durchschnittsverkäufer gibt dann auf, wenn er seine Komfortzone oder sein eingefahrenes Verhalten verlassen muss. Das ist unbequem und wird gerne vermieden.

Die Schwachen werden durch Niederlagen zerstört. Wollen Sie zu denen gehören? Die Starken nehmen Niederlagen pragmatisch. Sie sehen sie als eine Station auf dem Weg zu Ihrer Zielerreichung.

Sie haben die Wahl zwischen dem überall beliebten, allseits  geschätzten und pflegeleichten Durchschnittsverkäufer oder dem manchmal als unbequem empfundenen Spitzenverkäufer.

Die Praxis beweist uns jeden Tag, dass es diese Hartnäckigkeit, der unbeugsame Wille zum Erfolg ist, was den Unterschied zwischen Durchschnitt und Spitzenleistung ausmacht.

Positives Denken, Hoffnung und Zuversicht sind nicht naiv, wie uns die betont ernsthaften Zeitgenossen immer erzählen wollen. Sie sind vielmehr die wesentlichen Bestandteile der emotionalen Intelligenz. Auf die kommt es in erster Linie im Verkauf und im Management von Mitarbeitern an!

„Was zum Erfolg führt, ist Können und die Fähigkeit, angesichts einer Niederlage weiterzumachen.“ (Martin Seligman, Universität Pennsylvania)

Tipps für die Persönlichkeitsentwicklung

Überprüfen Sie zunächst Ihr Selbstbild

  1. Bleiben Sie immer authentisch. Spielen Sie Ihrer Umwelt keine Rolle vor. Das kostet nur unnötige Energie.
  2. Vertrauen Sie darauf, dass Sie als Unikat genug Anziehendes haben, um von Ihrem Umfeld geschätzt zu werden.
  3. Treten Sie immer sicher und  kompetent auf.
  4. Verkaufen Sie sich nie unter Wert. Sie sind alles, was Sie haben!
  5. Stehen Sie sich selbst positiv gegenüber.
  6. Nehmen Sie Ihre Fähigkeiten bewusst wahr.

Akzeptieren Sie Ihre Schwächen und erinnern Sie sich immer an Ihre Stärken. Sie haben mehr Stärken, als Ihnen bewusst ist!

Bestrafen Sie sich selbst nicht mit negativen Äußerungen wie:

5 Schritte zur größeren Selbstsicherheit und Gelasseneheit

1. Scheuen Sie keine Veränderung

Befreien Sie sich von dem in unserer Gesellschaft so verbreiteten Sicherheitsdenken. Bleiben Sie flexibel in Ihrem Denken und Handeln. Persönliche Weiterentwicklung hat immer auch mit Eingehen von Risiken zu tun. Analysieren Sie die Risiken pragmatisch. Was ist das Schlimmste, was Ihnen passieren könnte? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass es eintritt?

2. Mut

Trauen Sie sich mehr als heute zu! Gehen Sie auch einmal dort hin, wo Sie scheitern können. Wenn Sie erfolgreich und selbstsicherer sein wollen, müssen Sie bereit sein, Niederlagen zu ertragen. Es ist keine Schande, seine Angst zuzugeben! Aber es ist lächerlich, sie nicht zu überwinden. Continue reading „5 Schritte zur größeren Selbstsicherheit und Gelasseneheit“