Probleme mit Kreativität lösen

Probleme lassen sich mit Kreativität leichter lösen

Manchmal verbeissen wir uns wie ein Terrier in die Aufgabe, ein Problem zu lösen. Aber wir kommen dennoch nicht vorwärts. Jetzt beginnt allmählich auch die Zeit uns davon zu laufen und wir werden immer verspannter. Diese Situation ist die optimale Voraussetzung dafür, dass wir bei der Problemlösung scheitern. Verspannung, Zeitdruck und die übermässige Strapazierung unserer linken Gehirnhälfte, verhindert Kreativität bei der Problemlösung.

Diese 9 Punkte helfen Ihnen Probleme kreativ und schneller zu lösen

1. Besorgen Sie sich  zuerst alle Informationen, die mit dem Problem zusammenhängen. Die meisten Infos zu dem Problem haben geringen Nutzen, aber einige wenige sind von großem Nutzen.

2. Legen Sie Wert auf die unterschiedliche Darstellungen des Problems. Durch das Sammeln der unterschiedlichen Daten ergeben sich unerwartete Verknüpfungen.

3. Akzeptieren Sie den Aufwand, die Arbeit und die Vorbereitung. Denn sie sind die Voraussetzung für eine kreative Lösung.

4. Seien Sie ausdauernd und verfolgen Sie diszipliniert Ihr Ziel! Denn warum viele Menschen an einer Problemlösung scheitern ist: sie geben zu füh auf.

5. Spielen Sie eine große Zahl von Problemlösungsmöglichkeiten durch. Schicken Sie Ihre Fantasie in das Rennen.

6. Betrachten Sie die Dinge aus verschiedenen Perspektiven. Das ist von entscheidender Bedeutung für den kreativen Prozess.

7. Jetzt hat Ihre linke Gehirnhälfte genug getan. Nach aller Denkarbeit, überlassen Sie das Problem Ihrem Unterbewusstsein. Die Lösung kommt in der Entspannungsphase. Darum bezeichnete der geniale Erfinder Edison seine Couch im Büro als wichtigstes Arbeitsmittel.

Kreative Verkäufer sind erfolgreicher

Kreativität und Durchhaltevermögen bringen Erfolg im Vertrieb

Kreativität alleine macht Sie nicht erfolgreicher, sie ist nur ein Baustein auf dem Weg zum Vertriebserfolg. „Genie ist Ausdauer“ stellte bereits der geniale erfinder Thomas Edison fest. Es gibt in der Wirtschaft, vor allem in den Start Ups genügend kreative Versager. Mit ihren tollen Ideen bleiben nach den ersten 2 Jahren auf der Strecke. Erst in der Kombination mit Fleiß, Durchhaltementalität und Umsetzungsvermögen bringt Kreativität den erwünschten Schub im Vertrieb. Edison machte die Erfahrung: Innovation resultiert aus 15% Intuition und 85% Transpiration.

Wenn Sie einem Vorhaben, einem Ziel treu bleiben wollen, müssen Sie immer offen sein für Gelegenheiten und Chancen. Denn sie ergeben sich oft unerwartet und leider oft unerkannt. Darum schärfen Sie Ihre Wahrnehmung für diese Chancen. Prüfen Sie Ereignisse danach, ob darin etwas versteckt ist, dass Ihnen bei Ihrem Vorhaben weiterhilft. Eine Reklamation bei einem Kunden zum Beispiel, bei dem sonst alles in ruhigen Bahnen läuft, könnte eine Gelegenheit sein, die Kundenbindung zu aktivieren, neu zu strukturieren.

Es lauern bei Ihrer Zielverfolgung natürlich auch einige Hindernisse darauf, Sie von Ihrem Weg abzubringen. Auch bei bester Vorbereitung! Zu diesen Hindernissen gehören auch Selbstzweifel, unter denen gerade überragende Persönlichkeiten leiden. Selbstzweifel beschleichen uns gerne nach Rückschlägen oder in den frühen Morgenstunden zwischen 4 und 5 Uhr.

Durchschnittsleute haben damit weniger Probleme, sie leben im Zustand des dumpfen Selbstvertrauens. Denn sie sind zufrieden mit ihrer Durchschnittsleistung. Nur Dummköpfe sind frei von Selbstzweifeln.

Verdammen Sie Ihre Selbstzweifel nicht. Denn sie dienen dazu, dass Sie Ihre Strategien und Fertigkeiten immer wieder verbessern, um nicht in Selbstzufriedenheit zu erstarren.

Der Weg zum Erfolg ist nicht bequem

Was Sie als erstes tun müssen ist, alle Gründe und Argumente, warum Ihr Vorhaben scheitern könnte, aus Ihrem Denken zu verbannen. Leider fällt es Ihnen leichter, sich vorzustellen, warum ein Ziel nicht erreicht werden kann. Auch die gut gemeinten Ratschläge Ihrer Mitmenschen erschöpfen sich eher in der Aufzählung von Risiken.

Machen Sie sich davon frei! Seien Sie mutig. Konzentrieren Sie Ihr Denken auf die positiven Aspekte.  Stellen Sie sich immer wieder den Nutzen vor, den Ihnen Ihre Zielerreichung bieten wird. Dadurch erhalten Sie die Kraft, Ihr Ziel auch gegen alle Widrigkeiten zu erreichen

Kreativitätskiller in der Führung

Die 7 gröbsten Fehler bei der Mitarbeiterführung

Nahezu alle Personalverantwortliche fabulieren gerne über die Idee des eigenverantwortlichen, selbständigen und kreativen Mitarbeiters. In jeder Organisation gibt es davon welche. Meist sind das maximal 20% der Belegschaft, die Selbstläufer. Der Rest aber braucht die richtige Führung, damit sich die gewünschten Eigenschaften in der Tagesarbeit wiederfinden. Und daran hapert es in vielen Unternehmen.

1. Entscheidungsspielraum fehlt

Der Mitarbeiter hat keine Vorstellung davon, welche Fälle er selbst entscheiden darf. Um keine Fehler zu machen, lässt er andere entscheiden.

2. Druck

Unter Druck machen die meisten Mitarbeiter Fehler. Druck engt das Denken ein. Die besten Leistungen bringt der Mensch aus einem positiven, bewußtseinserweiternden Zustand (Flow). Druck verhinder bei dem Mitarbeiter auch die Fähigkeit, der individuellen Zeitplanung. Er arbeitet hastig. Qualität und Hast passen aber nicht zusammen.

3. Gängelei

Statt dem Mitarbeiter den Freiraum zu geben, seine Arbeit eigeninitiativ zu erledigen, greift der Vorgesetzte zu früh ein. Getrieben von der Angst, der Mitarbeiter könnte den falschen Weg einschlagen. Damit untergräbt er aber recht wirksam die Fähigkeit zum selständigen Arbeiten.

4. Interner Wettbewerb

Konkurrenz hat nicht nur positive Aspekte. Vor allem im innerbetrieblichen Bereich. Konkurrenzdenken unter den Mitarbeitern lässt einige gut dastehen, behindert aber viele andere in ihrer Leistungsentwicklung. Nichts lässt die eigenen Fähigkeiten stärker verkümmern, als der Glaube, die anderen seien besser.

5. Falsche Belohnungssysteme

Ein gutes, durchdachtes und langfristig angelegtes Incentivesystem fördert die Leistung der Mitarbeiter. Nur sollte das Management aufpassen, dass durch ein falsches Belohnungssystem der Mitarbeiter nicht dazu erzogen wird, nur Leistung abzuliefern, wenn er dafür vom Vorgesetzten belohnt wird. Seine Fähigkeit zur Eigenmotivation (intrinsische Motivation) wird damit behindert.

6. Permanente Bewertung

Jeder Vollpfosten fühlt sich heute berufen, jeden und alles zu bewerten. Wenn wir uns einen Artikel kaufen wollen, lassen wir uns von Bewertungten gerne in die Irre führen. Wenn der Mitarbeiter Angst haben muss, ständig bewertet zu werden, wird er sich nichts mehr zutrauen. Er fühlt sich abhängig von der Meinung anderer und macht dann nur noch Dienst nach Vorschrift.

7. Beaufsichtigung

Wenn ein Mitarbeiter das Gefühl hat, von seinem Vorgesetzten ständig beaufsichtigt zu werden, wird er sich bald nichts mehr zutrauen. Seine Risikobereitschaft für neue Wege wird sich zurückentwickeln. Kreativität entsteht dadurch nicht mehr. Denn dazu braucht der Mensch Mut.

Literatur

Kreativität können Sie lernen

Entwickeln Sie Ihre Kreativität

  • Kreativität gilt als eine der entscheidendsten Fähigkeiten eines Mitarbeiters für die Zukunft.

  • Kreative Mitarbeiter werden für Arbeitgeber immer wertvoller, sie finden schneller Lösungen für Probleme.Ziele, Hans Fischer Seminare

  • Die Anlagen zur Kreativität stecken in jedem Menschen. Aber nur ein Bruchteil findet Zugang zu ihnen.

  • Kreativität können Sie lernen.

  • Denken Sie schriftlich. Beim Schreiben kommen Ihnen immer neue Anknüpfungspunkte.

  • Haben Sie den Mut, Fehler zu machen und Neues auszutesten.

  • Betrachten Sie Ihr Umfeld mit den Augen eines Kindes.

  • Das Ziel, ein Perfektionist zu sein behindert Ihre Kreativität.

  • Seien Sie offen für Feedback, aber nehmen Sie es nicht zu ernst. Glauben Sie an Ihre Fähigkeiten.

  • Nehmen Sie sich jeden Tag Zeit für kreative Gedanken (Querdenken).

  • Betrachten Sie jede Aufgabe als Träumer, als Realist, als Kritiker (Disney-Prinzip).

Kreativitätskiller

  • Fehlender Mut, etwas Neues auszuprobieren.

  • Bequemlichkeit und Leben in seiner Komfortzone.

  • Das Bemühen, alles abzusichern (Vollkaskomentalität).

  • Zu früh aufgeben.

  • Zeitdruck.

  • Abhängigkeit von Meinungen und Bewertungen anderer.

  • Allen gefallen zu wollen.

  • Zu wenig Entscheidungsbefugnisse.

  • Angst vor Blamage oder Angst Fehler zu machen.

  • Voreingenommenheit.

„Es gibt eine wachsende Diskrepanz zwischen dem, was viele Unternehmen als ihre Aufgabe ansehen, und dem, was immer mehr Menschen von ihrer Arbeit erwarten.“

Daniel Goleman

„In jedem Geniestreich erkennen wir Gedanken, die wir selbst verworfen haben“

Ralph Waldo Emerson

So entwickeln Sie Kreativität bei der Problemlösung

Diese 9 Punkte helfen Ihnen bei der Problemlösung

1. Besorgen Sie sich alle Informationen, die mit dem Problem zusammenhängen.

2. Legen Sie Wert auf unterschiedliche Daten, so ergeben sich unerwartete Verknüpfungen.

3. Akzeptieren Sie den Aufwand, die Arbeit und die Vorbereitung, als Voraussetzung für eine kreative Lösung.

4. Bedenken Sie, dass viele Menschen an einer Problemlösung scheitern, weil sie zu früh aufgeben. Also halten Sie durch!

5. Spielen Sie eine große Zahl von Möglichkeiten durch.

6. Betrachten Sie die Dinge auf ungewohnte Weise, das ist von entscheidender Bedeutung für den kreativen Prozess.

7. Die meisten Infos zu dem Problem haben geringen Nutzen, aber einige wenige sind von großem Nutzen.

8. Nach aller Denkarbeit, überlassen Sie das Problem Ihrem Unterbewusstsein. Ihr Unterbewusstsein wird sich mit der Problemlösung beschäftigen.

9. Die Lösung kommt in der Entspannungsphase. Während Sie zum Beispiel im Bad sind, oder joggen. Plötzlich kommt Ihnen die Problemlösung in den Sinn.