Glaubenssätze sind wie Landkarten

Stimmen unsere Landkarten noch?

Hoffentlich! Denn an diesen Landkarten orientieren wir uns. Leider überprüfen wir zu wenig deren Genauigkeit und Aktualität. Wir sind zu leicht davon überzeugt, dass unsere Landkarten stimmen. Aber: „Wir sehen die Welt so, wir wir sind.“ Stephen Covey. Wir sehen die Welt nicht so, wie sie ist.

Es ist gut möglich, dass unsere Landkarten nicht stimmen. Was passiert dann? Alle unsere Bemühungen führen uns nicht an das Ziel. Wir können mit den besten Techniken arbeiten, sehr engagiert und bestens organisiert. Es wird genau das passieren, als wenn Sie mit dem Stadtplan von Bochum die Frankfurter City finden wollen. Je mehr sie nun Ihre Anstrengungen steigern, um so mehr steigern Sie Ihren Misserfolg.

Was bedeutet das für uns? Unsere #Glaubenssätze, unsere Landkarten müssen immer mal wieder auf den Prüfstand. Was daran ist noch alltagstauglich? Was müssen wir verändern. Erst dann, wenn wir unsere Glaubenssätze neu justieren, werden wir mit der gleichen Anstrengung noch mehr erreichen.

Wie wir uns manchmal selbst einschränken

Wir neigen dazu, einmal gemachte negative Erfahrungen zu generalisieren

Diese Situation hat jeder von uns schon einmal erlebt. Ganz mutig haben wir einmal etwas Neues probiert und es ist schiefgegangen. Wir haben einen Vortrag gehalten, obwohl wir überzeugt waren: das können wir nicht! Das Resultat war: es ist dann auch wirklich in die Hose gegangen.

Jetzt laufen wir Gefahr, dass wir in diesem negativen Resultat eine Regelmäßigkeit zu erkennen glauben. Wir schwören uns: „Das mache ich nie wieder, das liegt mit nicht!“ Das ist eine verständliche, aber falsche Schlussfolgerung. Warum? Wir vermeiden fortan diese und ähnliche Situationen, weil wir glauben, dass es wieder schief geht. Durch diese Vermeidungsstrategie verpassen wir Chancen.

Negative #Glaubenssätze behindern uns

„Ich kann das nicht, schaff das nicht, bin zu schwach, ist zu schwer, zu hässlich“ usw. Wenn Sie das denken, dann schränken Sie von vornherein die Möglichkeit eines Erfolges ein, oder verhindern ihn. Besser für uns ist es, auch bei Fehlschlägen nicht aufzugeben. Verloren haben Sie nur dann, wenn Sie aufgegeben haben. Es bringt uns in unserer Entwicklung auf jeden Fall weiter, nach neuen Wegen zu suchen, um unser Vorhaben erfolgreich zu realisieren.

Was hat das mit Realismus zu tun? Schützen wir uns damit nicht auch vor großen Risiken und Enttäuschungen? Das ist richtig. Richtig ist aber auch, dass wir selbst nicht genau sagen können, was realistisch ist oder utopisch. Zu was ein Mensch zu leisten fähig ist, wissen nur die, die bis an ihre Grenzen gegangen sind. Das ist aber nicht jedermanns Sache.

Was steuert uns?

Wir werden von unserem Selbstbild und unseren Glaubenssätzen gesteuert

Unsere Glaubesnssätze prägen unsere Meinung über uns selbst. Diese Glaubenssätze haben sich im Laufe unserer Entwicklung gebildet. Zum Teil haben sie sich auch so verfestigt, dass wir sie schwer wieder ändern können. Diese Glaubenssätze prägen unser Selbstbild.

Unsere Glaubenssätze sind entscheidend für das, was wir im Leben erreichen können. Sie sind für unsere Karriere wichtiger als unser I.Q. (Prescott Lecky).

Wir können uns unsere Glaubenssätze wie Filter vorstellen.Durch diese Filter nehmen wir unsere Umwelt wahr. Jeder Mensch baut sich sein eigenes Modell der Welt im Laufe seiner Entwicklung. In diesem Modell nimmt er nur die Dinge wahr, die durch den Filter in sein Bewusstsein gelangen. Das ist ein Nachteil.

Die Menschen agieren alle auf dem Niveau, das ihren Überzeugungen und Glaubenssätzen entspricht. Sie verpassen damit die Chance, das Niveau zu erreichen, das ihren Möglichkeiten gerecht wird.

Negative Glaubenssätze behindern uns: „Ich kann das nicht, schaff das nicht, bin zu schwach, ist zu schwer, zu hässlich“ usw. Wenn Sie das denken, dann schränken Sie die Möglichkeit eines Erfolges ein, oder verhindern ihn.

Je mehr Optionen wir in unser Denken einbeziehen, um so eher können wir Herausforderungen meistern.

Wenn wir nur das tun, was wir immer tun, engen wir uns ein.

Darum ist Resilienz für das Berufsleben wichtig

Diesen Nutzen bringt  uns Resilienz im Berufsleben

Resilienz ist eine Art des seelischen Immunsystems. Damit können wir Krisen und schwierige Situationen besser meistern. Stress und Belastung können resiliente Menschen leichter bewältigen.

Das Gute dabei ist, wir können Resilienz trainieren.

Wenn Sie etwas aus eigener Kraft nicht verändern können, dann akzeptieren Sie es einfach. Es macht keinen Sinn, immer wieder dagegen anzurennen. Fragen sie sich besser, welchen Nutzen Sie haben, wenn Sie etwas akzeptieren.

Überprüfen Sie Ihre Glaubenssätze und entsorgen Sie die negativen Glaubenssätze. Trainieren Sie eine optimistische Einstellung.

Es ist alleine Ihre Entscheidung, welche Glaubenssätze Sie akzeptieren wollen.

Achten Sie bewusster auf Ihre positiven Emotionen. Was war heute alles positiv?

Resiliente Menschen schätzen ihre eigene Person stärker ein. Sie wissen von sich auch besser als andere, was sie besonders gut können.

Gehen Sie respektvoll und höflich mit anderen Menschen um. Von der Investition in andere profitieren Sie in den meisten Fällen.

Das unterstützt uns auf dem Weg zur Resilienz

  1. Wir hören wieder mehr auf die Signale unseres Körpers. Ohne die geistige und körperliche Gesundheit gibt es keine Resilienz!
  2. Ziele setzen, die anspruchsvoll aber realisierbar sind.
  3. Scheitern ist keine Niederlage. Auch kein Makel. Im Scheitern steckt immer der Kern für einen positiven Neustart. Es sind schon berühmte und erfolgreiche Persönlichkeiten gescheitert. Und sie sind wieder aufgestanden!
  4. „Verloren hat nur der, der aufgibt!“
  5. Handeln statt abwarten. Wir sind aktiv. Wir sind für die Ereignisse selbst verantwortlich (Gesetz von Ursache und Wirkung).
  6. Gute Verkäufer und Manager packen nur die Probleme an, die sie aus eigener Kraft auch lösen können. Alles andere ist Zeitverschwendung!

„Ganz gleich, wie beschwerlich das Gestern war, stets kannst du im Heute von neuem beginnen‘‘

Buddha

 

 

Negative Gedanken verscheuchen

4 Massnahmen gegen negative Gedanken

Um negative Glaubenssätze zu verändern, bedarf es täglicher Übung:

  1. Kontrollieren Sie Ihr Denken, stoppen Sie sofort innere Dialoge wie: „Das kann ich nicht.“ Denken Sie statt dessen: „Wenn es so nicht geht, probiere ich andere Wege aus, bis es geht.“ Dadurch werden Ihnen immer noch einige Dinge misslingen, aber auch viele andere Vorhaben gelingen, die Sie vorher als schwer realisierbar ausgeschlossen haben.
  2. Sehen Sie die Fehler, die Sie machen und noch machen werden, künftig lockerer. Fehler bedeuten, dass es so nicht geht und Sie es anders machen müssen. Das wiederum ist eine positive Erkenntnis, die Ihren Denkprozess ankurbelt und Sie durch austesten anderer Möglichkeiten wieder ein Stück besser macht.
  3. Wagen Sie sich an Unbekanntes. Besondere Fähigkeiten erlangen Sie nur, wenn Sie bereit sind, vieles zu probieren und viele Irrtümer hinzunehmen.
  4. Wichtig ist, dass Sie nie aufgeben und so lange üben, bis die Zahl der Erfolge größer ist, als die Zahl der Irrtümer.

Literatur

Selbstbild und Glaubenssätze

Was steckt in uns?

Die Leistungen, zu denen der Mensch fähig sein kann, hängen nicht primär von seinen Möglichkeiten und Begabungen ab, sondern viel mehr davon, wie er sich selbst einstuft. Wie sein Selbstbild aussieht.

Selbstbild und Glaubenssätze

Dieses Selbstbild entscheidet mehr als Ihre Talente, Intelligenz und Begabungen darüber, was Sie beruflich und privat erreichen können.

Sie selbst haben im Laufe Ihres Lebens definiert, was Sie können und was nicht. Das muss nicht immer richtig sein! Fakt ist, wenn Sie Ihr Selbstbild neu definieren und erweitern, erweitern Sie auch Ihre Möglichkeiten.

„Die höchste Stufe moralischer Kultur haben wir erreicht, wenn wir erkennen, dass wir unsere Gedanken kontrollieren sollten“. Charles Darwin

Glaubenssätze: Wirkung im Verkaufsprozess

Glaubenssätze im Verkaufsprozess

Einige Verkäufer behindern ihren Erfolg durch hinderliche Glaubenssätze, ohne es zu merken. Notwendige Nachfassaktivitäten bei Kunden werden auf die lange Bank geschoben oder völlig unterlassen, weil der Verkäufer glaubt, damit lästig zu wirken. Das gilt auch für die Frage nach dem Abschluss. Hier zögern die meisten, weil sie Angst haben, der Kunde könnte es als aufdringlich verstehen.

Damit vergeben viele Verkäufer aber oft eine gute Chance, denn manche Kunden sind oft früher abschlussbereit, als der Verkäufer glaubt. Sie zeigen es sogar mit bestimmten verbalen und nonverbalen Äußerungen. „Kann ich auch die Farbe wählen?“

„Passt das Gerät auch in das Büro am Flurende?“

„Wie werden meine Mitarbeiter eingewiesen?“ Schulen Sie auch vor Ort?“

Das alles sind nicht nur Fragen, sondern in der finalen Phase des Verkaufszyklusses vor allem Kaufsignale.

Der Durchschnittsverkäufer beschränkt sich darauf, nur die Fragen zu beantworten. Der bessere Verkäufer erkennt darüber hinaus, dass der Kunde sich im Entscheidungsstadium befindet. Die Frage: „Passt das Gerät….?“ beantwortet er so: „Herr Kunde, schauen wir uns mal gemeinsam den Platz an. Wenn das Gerät passt, werden Sie sich dann dafür entscheiden?“

„Ja, das könnte ich mir vorstellen.“

Wie Sie Ziele erreichen

Erreichen des Ziels durch Loslassen

Wie Sie aus dem Negativkreislauf wieder herauskommen

Wenn Sie Sport treiben, dann kennen Sie das: Spieler gehen mit zusammengebissenen Zähnen und übermotiviert auf den Platz um unbedingt gewinnen zu müssen.Das Resultat ist, sie verlieren. Das zweite Spiel wollen sie nun mit Gewalt gewinnen. Sie verlieren wieder.

Aus diesem Negativkreislauf kommen Sie nur heraus, wenn Sie wieder mal gewinnen.Dann erleben Sie wieder die leistungsfördernden positiven Impulse. Nur, wie gewinnen wir endlich wieder? Indem wir unsere Glaubenssätze wieder einmal überprüfen und den angesammelten Negativmüll entsorgen. Dann stellen wir fest, dass es in unserer Historie mehr Siege als Niederlagen gab. Also sind die Fähigkeiten zu siegen in uns. Sie werden in manchen Phasen durch negative Nebel verdeckt. Diese Nebel müssen wir permanent lichten. Positives Denken müssen wir uns jeden Tag neu erkämpfen. Negative Gedanken fliegen uns ohne Mühe zu.

Die Kraft der Visualisierung

Stellen Sie sich Ihr Ziel so klar und bildhaft wie möglich vor. Glauben Sie fest daran, dass Sie Ihr Ziel erreichen. Vergessen Sie Ihre Ängste und Sorgen, dass es schief gehen kann, denn der Zweifel an Ihrem Erfolg gefährdet die Zielerreichung.

Lassen Sie dann los. Versuchen Sie entspannt an die Zielerreichung zu gehen. Wenn es jetzt nicht klappt, dann geht die Welt nicht unter. Dann klappt es beim nächsten Mal. Eine Niederlage ist lediglich eine Hürde, die es zu überspringen gilt. Vertrauen Sie Ihrem unbewusst funktionierenden Erfolgsmechanismus.

Problem Generalisierung

Überwindung der eigenen Elektrozäune

Als ich mit meinem Hund über die Felder spaziereren gegangen bin, geriet er beim Anbellen von Schafen an den Elektrozaun. Verschreckt sprang er zurück und danach war es unmöglich, dass ich mit ihm an einer Schafsherde vorbeigehen konnte. Er verband den Anblick von Schafen mit Schmerz.Selbstmanagement

Ähnliches geht auch in vielen Menschen vor. Sie haben etwas probiert, es ist schiefgegangen und fortan ist ein innerer Elektrozaun entstanden, der sie von einem weiteren Versuch für immer und ewig abhält. Viele Glaubenssätze funktionieren so. Der Mensch macht etwas immer in der gleichen Art und Weise, weil er Angst hat, es anders zu versuchen.

Aber nur durch Versuche und das bewusste Eingehen von Risiken entstehen neue, innovative Handlungsweisen. Manchmal war man mit seiner Strategie, die schiefgegangen ist, ganz nah am gewünschten Ergebnis und es hätte geklappt, wenn man sie geringfügig modifiziert hätte. Nur, das ist nicht geshehen, weil man zu früh aufgegeben hat.

Appell:

Probieren Sie immer wieder etwas Unbekanntes oder Ungewöhnliches aus und testen Sie, was dabei positives herauskommt. Vieles wird nicht gelingen, aber einige wertvolle Ergebnisse werden Sie erzielen, an die Sie sonst nie herangekommen wären.

Literaturtipps

Feedback: Bringt uns das immer etwas?

Müssen wir immer wissen, was andere Leute denken?

Nein! Feedback kann nur subjektiv sein, denn jeder Mensch nimmt die Dinge unterschiedlich wahr. Er interpretiert sie mit seinen aktuell dominanten Glaubenssätzen.

Wer sich immerzu darüber Gedanken macht, was andere Menschen über ihn und seine Handlungen denken, der vergeudet zu viel Energie an falscher Stelle. Und was noch viel gravierender ist: Er gibt anderen die Macht über sein eigenes Handeln.

Natürlich sollten Sie sich dem Feedback durch andere nicht verschliessen. Denn bei all der Subjektivität ist immer etwas Brauchbares dabei.  Interessant ist, dass die erfolgreichen Menschen unserer Zeit, wie Bill Gates, Jeff Bezos oder Richard Branson hauptsächlich auf ihr eigenes Urteilsvermögen vertrauen.

Ihre Überzeugung von dem, was sie tun ist so stark, dass ihr Selbstwertgefühl nicht von äußeren Einflüssen abhängt.