Problem Generalisierung

Überwindung der eigenen Elektrozäune

Als ich mit meinem Hund über die Felder spaziereren gegangen bin, geriet er beim Anbellen von Schafen an den Elektrozaun. Verschreckt sprang er zurück und danach war es unmöglich, dass ich mit ihm an einer Schafsherde vorbeigehen konnte. Er verband den Anblick von Schafen mit Schmerz.Selbstmanagement

Ähnliches geht auch in vielen Menschen vor. Sie haben etwas probiert, es ist schiefgegangen und fortan ist ein innerer Elektrozaun entstanden, der sie von einem weiteren Versuch für immer und ewig abhält. Viele Glaubenssätze funktionieren so. Der Mensch macht etwas immer in der gleichen Art und Weise, weil er Angst hat, es anders zu versuchen.

Aber nur durch Versuche und das bewusste Eingehen von Risiken entstehen neue, innovative Handlungsweisen. Manchmal war man mit seiner Strategie, die schiefgegangen ist, ganz nah am gewünschten Ergebnis und es hätte geklappt, wenn man sie geringfügig modifiziert hätte. Nur, das ist nicht geshehen, weil man zu früh aufgegeben hat.

Appell:

Probieren Sie immer wieder etwas Unbekanntes oder Ungewöhnliches aus und testen Sie, was dabei positives herauskommt. Vieles wird nicht gelingen, aber einige wertvolle Ergebnisse werden Sie erzielen, an die Sie sonst nie herangekommen wären.

Literaturtipps

Aberglaube: So steuert er uns

Sind Sie abergläubisch?

Wenn ja, dann geht es Ihnen genau so wie 52% aller Deutschen, die offen zugeben, abergläubisch zu sein. Davon stellen die Frauen mit 64% die Mehrheit. Der Anteil der abergläubischen Männer liegt bei 36%. Den höchste Anteil der abergläubischen Zeitgenossen finden wir bei der Altergruppe der 56 – 65-jährigen.

Wie entsteht der Aberglaube?

Ein Grund ist die falsche Zuordnung von Ursache und Wirkung. Naturphänomene, wie Regenbogen oder Sonnenfinsternis wurden früher als Machenschaften von Naturgeistern interpretiert.

Die Menschen haben auch eine starke Neigung, zwischen banalen Zufällen im Alltag bedeutungsvolle Bezüge herzustellen.

Zum Beispiel hat ein Fußballer bei einigen Spielen starke Erfolgserlebnisse gehabt und anschließend bemerkt, dass er dabei immer die gleichen Fußballschuhe angehabt hat. Fortan zieht er nur noch diese Schuhe an, weil er glaubt, dass sie ihm Glück bringen.

Wir neigen dazu, sofort eine Gesetzmäßigkeit zu vermuten, wenn wir ein ähnliches zeitliches Zusammentreffen von zwei Ereignissen beobachtet haben.

Der Aberglaube ist ein Kind der Schwachheit, der Furcht und der Unwissenheit. Das hat schon Friedrich der Große festgestellt.

Wo finden wir die meisten abergläubischen Menschen?

Unter den Theaterschauspielern. Viele glauben, dass es in ihrem Theater einen Theatergeist gibt. Wenn sich der erste Zuschauer, der das Theater betritt, in die erste Reihe setzt, wird das als schlechtes Ohmen gewertet. Auch unter den Berufsgruppen, die sehr von äußeren Umständen abhängig sind: Seefahrer, Sportler, Verkäufern und vor allem Bauern.

Wann wird der Aberglaube gefährlich?

Fest steht eines, dass Glaubenssätze eine starke Wirkung auf unser tägliches Handeln haben. Sehr viele Krankheiten sind psychosomatisch, das heißt, der Mensch denkt sich krank. Abergläubische laufen Gefahr, Schicksalsschlägen mit falschen Mitteln zu begegnen.

Auch die Typologisierung von Menschen nach den Sternzeichen (oder vieler Tests, die auch in der Weiterbildungsszene herumgeistern) führt zu falschen Schlüssen: Nicht jede Jungfrau ist perfektionistisch und penibel, nicht jeder Wassermann ist ein heiteres Gemüt, und es gibt eine ganze Menge an lahmen Stieren.

Die Einordnung der Menschen nach diesen Kriterien entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage. Was viele natürlich nicht daran hindert, denn je einfältiger ein Mensch denkt, um so mehr neigt er zu abergläubischen Theorien.

Einige Beispiele von abergläubischen Irrtümern

Der Freitag, der 13. gilt als Unglückstag. Obwohl alle Statistiken beweisen, dass an diesem Tag nicht mehr Unfälle passieren, als an anderen Tagen. Es gibt immer noch Mitbürger, die an diesem Tag das Haus nicht verlassen.

Der Wechsel der Mondphasen soll einen Einfluss auf die Zahl der Geburten haben. Eine wissenschaftliche Untersuchung hat die Daten von 4 Millionen Geburten analysiert und dabei 470 Mondzyklen berücksichtigt. Ergebnis: Der Mond hat keinen Einfluss auf die Geburten!

Rohmilch vom Biobauern ist gesund. Stimmt nicht! Rohmilch ist der ideale Brutplatz für Bakterien, die die Infektionskrankheit Listerose übertragen. In der Schweiz ist der Direktverkauf von Rohmilch deshalb verboten.

Nach der Erkenntnis der Deutschen Gesellschaft für Ernährung bringt Bionahrung keine nachweisbaren Vorteile als konventionell erzeugte Lebensmittel. Sie ist auch nicht freier von Schadstoffen. Trotzdem geben genug Leute Geld dafür aus.

Vorsicht: Scheuklappen bei der Wahrnehmung

Nehmen wir die Welt so wahr, wie sie ist?

Nein! Das ist auch nicht möglich, denn jeder von uns hat seine subjektive Wahrnehmung von dem, was um ihn herum passiert.

Es gibt 3 dominante Faktoren bei der Wahrnehmung:

Verzerrung

Manche Ereignisse nehmen wir verzerrt wahr. Wir messen ihnen entweder eine übertriebene Bedeutung bei, oder eine zu

Hans Fischer Seminare, Positives Denken
Hans Fischer Seminare, Positives Denken

geringe. Einige Verkäufer sind sehr erfolgreich bei der Neuakquise. sie haben entsprechende Erfolgserlebnisse und nehmen Neuakquise als etwas an, das viel Spass macht. Andere (die meisten) empfinden die Neuakquise als stressig und unbefriedigend. Geprägt durch viele Misserfolgserlebnisse. Sie kommen zu der Meinung: „Neuakquise lohnt sich nicht,“ oder: „Neuakquise ist nicht mehr zeitgemäß.“

Tilgung

Von den vielen Eindrücken und Informationen die auf uns einprasseln filtern wir die heraus, die mit unseren Glaubenssätzen harmonieren. Wir registrieren also nicht was ist, sondern was uns passt. Positiv betrachtet schützen wir uns so vor einer Reizüberflutung. Negativ ist, dass wir bestimmte Dinge nicht wahrnehmen (den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen).

Generalisierung

Jeder Mensch verfügt über eine ordentliche Anzahl an Vorurteilen. Das ist nicht schlimm, sondern natürlich. Wir müssen uns nur dessen bewusst sein, dass Vorurteile unsere Objektivität beeinträchtigen. Beispielsweise generalisieren wir gerne bei der Beurteilung verschiedener Berufsgruppen: „Orthopäden wollen nur operieren.“ „Finanzberater sind alle Schlitzohren.““Verkäufer wollen uns nur was aufschwätzen.“ „Was die Zeitung schreibt, ist immer richtig.“

Wer kann erfolgreich sein

Kann ein „durchschnittlicher“ Mensch erfolgreich sein?

Hans Fischer Seminare, Positives Denken
Hans Fischer Seminare, Positives Denken
  • 100% Ja! Durchschnittliche Menschen sind nicht in allen Fähigkeiten und Eigenschaften nur durchschnittlich. Genau so, wie Überdurchschnittliche nicht in allen Bereichen überdurchschnittlich sind.
  • Einige wenige aber verstehen es, ihre überdurchschnittlichen Fähigkeiten gezielt einzusetzen. Viele andere sind sich nicht bewusst, dass sie auch überdurchschnittliche Fähigkeiten besitzen.
  • Das Leben, die Gesellschaft, der Arbeitgeber belohnt nur die Leistung, nicht das Potenzial!
  • Ein Durchschnittsmensch, der sein Potenzial voll ausschöpft, erreicht im Leben mehr, als der Hochbegabte, der seine Möglichkeiten nicht nutzt.
  • Was bedeutet das? Statt jeden Tag nach dem gewohnten Rhythmus zu leben, stellen Sie fest, wo Ihre spezifischen Stärken sind.
  • Finden Sie heraus, in welchen Situationen, beruflich und privat, Sie diese Stärken einsetzen können.
  • Erneuern Sie Ihre Glaubenssätze. Es ist weniger wichtig zu wissen, was Sie nicht können, als sich voll bewusst zu sein, wo Ihre Stärken sind.

Entscheidend sind Ihre Glaubenssätze

  • Sie können nur die Leistungen erbringen, die mit Ihrer Einschätzung von sich übereinstimmen.
  • Überprüfen Sie Ihre Glaubenssätze (Reframing).
  • Ihre Glaubenssätze dominieren Ihre Überzeugungen.
  • Überzeugungen bestimmen Ihre Einstellung.
  • Ihre Einstellung bestimmt Ihr Verhalten.
  • Ihr Verhalten ist verantwortlich für Ihren Erfolg.

„Menschen, die äußere Ereignisse für ihre Lebenssituation verantwortlich machen, erwarten auch eine Lösung von außen.“

Dr. Walter Doyle Staples

„Menschen, die keine Ziele haben, sind dazu verdammt, für Menschen zu arbeiten, die welche haben.“

Brian Tracy

Die Macht der Affirmation

Die Macht der Affirmation

Affirmation ist eine seit Jahrzehnten bewährte Methode, die auch in der klinischen Psychologie eingesetzt wird.

Affirmation versetzt uns in die Lage,die enormen Potenziale unseres Unterbewusstseins im Alltag zu aktivieren.

Sie ist eine bejahende Aussage und die wirkungsvollste Methodik im Mentaltraining von Spitzenathleten und Spitzenmanagern.

Sie hilft uns, festgefahrene Gedankenstrukturen aufzulösen. Negative Glaubenssätze, die sich über Jahre im Unterbewusstsein festgekrallt haben, werden durch positive ersetzt.

Damit eine Affirmation wirksam werden kann, muss sie mit einem Ziel verbunden sein und systematisch wiederholt werden.

Durch die rituelle Wiederholung der Affirmation installieren Sie das von Ihnen gewünschte Denken.

Beispiele:

  • „Mir geht es von Tag zu Tag immer besser.“
  • „Ich werde von Tag zu Tag immer gelassener.“
  • „Ich komme meiner Zielerreichung näher und näher.“

Erledigen Sie Wichtiges, oder machen Sie nur Ihre Arbeit?

  • Was haben Sie heute getan?
  • Für die Erreichung Ihrer wichtigsten beruflichen Ziele.
  • Für die Erreichung Ihrer wichtigsten privaten Ziele.
  • Für Ihre Weiterentwicklung.
  • Für Ihre körperliche und geistige Fitness.
  • Für Ihre Eigenmotivation.
  • Gegen negative Gewohnheiten.
  • Gegen Ihre Bequemlichkeit.
  • Für Ihre Entspannung.
  • Für Ihre Familie.
  • Für die Weiterentwicklung Ihrer Mitarbeiter.

„Der Mensch wird nicht von dem beeinflusst, was geschieht, sondern von seiner Meinung darüber.“

Montaigne

„Selbst unter den ungünstigsten Umständen bestimmen weitgehend Sie, was für ein Tag es wird.“

Dale Carnegie

Wir sind, was wir denken

 

Glaubenssätze prägen unseren Alltag

Wenn wir etwas glauben, dann verhalten wir uns so, als sei das Realität. Alles was wir wahrnehmen, interpretieren wir so, das es unseren Glaubenssätzen entspricht. Die Menschen gratulationagieren alle auf dem Niveau, das ihren Überzeugungen und Glaubenssätzen entspricht und nicht auf dem Niveau, das ihren Möglichkeiten gerecht wird. Also, es geht immer ein bisserl mehr.

Einige Verkäufer behindern ihren Erfolg durch hinderliche Glaubenssätze, ohne es zu merken. Notwendige Nachfassaktivitäten bei Kunden werden auf die lange Bank geschoben oder völlig unterlassen, weil der Verkäufer glaubt, damit lästig zu wirken.
Das gilt auch für die Frage nach dem Abschluss. Hier zögern die meisten, weil sie Angst haben, der Kunde könnte es als aufdringlich verstehen.
Damit vergeben sie aber oft eine gute Chance, denn viele Kunden sind früher abschlussbereit, als der Verkäufer glaubt.

Sie zeigen es sogar mit bestimmten verbalen und nonverbalen Äußerungen.

  • „Kann ich auch die Farbe wählen?“
  • „Passt das Gerät auch in das Büro am Flurende?“
  • „Wie werden meine Mitarbeiter eingewiesen?“
  • „Schulen Sie auch vor Ort?“

Das alles sind nicht nur Fragen, sondern in der finalen Phase des Verkaufszyklusses Kaufsignale. Der Durchschnittsverkäufer beschränkt sich darauf, die Fragen zu beantworten.

Der bessere Verkäufer erkennt darüber hinaus, dass der Kunde sich im Entscheidungsstadium befindet. Die Frage: „Passt das Gerät….?“ beantwortet er so:

  • „Herr Kunde, schauen wir uns mal gemeinsam den Platz an. Wenn das Gerät passt, werden Sie sich dann dafür entscheiden?“

Die Leistungen, zu denen der Mensch fähig sein kann, hängen nicht primär von seinen Möglichkeiten und Begabungen ab, sonder viel mehr davon, wie er sich selbst einstuft. Wie sein Selbstbild aussieht. Dieses Selbstbild entscheidet mehr als Ihre Talente, Intelligenz und Begabungen darüber, was Sie beruflich und privat erreichen können. Sie selbst haben im Laufe Ihres Lebens definiert, was Sie können und was nicht. Das muss nicht immer richtig sein!

Fakt ist, wenn Sie Ihr Selbstbild neu definieren und erweitern, erweitern Sie auch Ihre Möglichkeiten.

„Die höchste Stufe moralischer Kultur haben wir erreicht, wenn wir erkennen, dass wir unsere Gedanken kontrollieren sollten.“ Charles Darwin

Die Macht des Glaubens

Henry Ford hat festgestellt:

 „Ob Sie glauben, Sie können es, oder ob Sie glauben, Sie können es nicht, Sie werdentür zur freiheit auf jeden Fall Recht behalten.“

Die Welt ist so vielseitig und unermesslich reich an Sinneseindrücken, dass wir nur einen Bruchteil davon wahrnehmen können. Unser Bewusstsein ist relativ begrenzt. Wir können bewusst maximal 7 Informationseinheiten  auf einmal verarbeiten.

Das ist nur ein Fliegendreck dessen, was im gleichen Moment passiert. Die Welt um uns herum ist wesentlich komplexer.

  • „Es existieren mehr Geräusche, die wir nicht hören,
  • Gerüche, die wir nicht riechen,
  • Ereignisse, die wir nicht sehen.

Glaubenssätze sind wie Filter, durch die wir unsere Umwelt wahrnehmen. Jeder Mensch baut sich sein eigenes Modell der Welt im Laufe seiner Entwicklung. In diesem Modell nimmt er nur die Dinge wahr, die durch den Filter in sein Bewusstsein gelangen. „Wie ein Stück Brot aussieht, hängt davon ab, wie hungrig Sie sind.“

Sie selbst bestimmen, ohne es zu merken, was Sie sehen.

  • Suchen Sie nach Problemen und negativen Ereignissen, werden Sie zielgenau solche finden.
  • Suchen Sie nach Gelegenheiten und Positivem, werden Sie auch das finden. Beides ist da!

 

Wir werden von unseren Glaubenssätzen gesteuert

Wie beeinflussen Glaubenssätze unseren Alltag?

  1. Wenn wir etwas glauben, dann verhalten wir uns so, als sei das Realität.
  2. Alles was wir wahrnehmen, interpretieren wir so, dass es unseren Glaubenssätzen entspricht.
  3. Die Menschen agieren alle auf dem Niveau, das ihren Überzeugungen und Glaubenssätzen entspricht und nicht auf dem Niveau, das ihren Möglichkeiten gerecht wird.

Also, es geht immer ein bisserl mehr.

Was uns wirklich steuert

So steuert uns unser Selbstbild:

  • Das Selbstbild ist die Meinung über uns selbst, unsere Glaubenssätze. Es ist entscheidend für das, was wir im Leben erreichen können und wichtiger als unser I.Q. (Prescott Lecky)
  • Glaubenssätze sind Filter, durch die wir unsere Umwelt wahrnehmen. Jeder Mensch baut sich sein eigenes Modell der Welt im Laufe seiner Entwicklung. In diesem Modell nimmt er nur die Dinge wahr, die durch den Filter in sein Bewusstsein gelangen.
  • Die Menschen agieren alle auf dem Niveau, das ihren Überzeugungen und Glaubenssätzen entspricht und nicht auf dem Niveau, das ihren Möglichkeiten gerecht wird.
  • Negative Glaubenssätze behindern uns: „Ich kann das nicht, schaff das nicht, bin zu schwach, ist zu schwer, zu hässlich“ usw. Wenn Sie das denken, dann schränken Sie die Möglichkeit eines Erfolges ein, oder verhindern ihn.
  • Je mehr Optionen wir in unser Denken einbeziehen, um so eher können wir Herausforderungen meistern.
  • Wenn wir nur das tun, was wir immer tun, engen wir uns ein.

So finden Sie die richtigen Mitarbeiter

Werfen Sie bestimmte Glaubenssätze über Bord.

Welche Unternehmertypen haben die deutsche Wirtschaft maßgeblich beeinflusst? Bestimmt nicht die stromlinig aussehenden und sich auch so gebenden Typen, die in einigen namhaften Konzernen heute den Ton angeben. Es waren keine Berater von Mc Kinsey und Konsorten mit Prädikatsexamen, fehlender Bodenhaftung und Realitätsferne. Es waren handfeste Typen wie Max Grundig oder Heinz Nixdorf oder Reinhold Würth. Continue reading „So finden Sie die richtigen Mitarbeiter“