Von Zeit zu Zeit müssen wir uns neu justieren

Überprüfen Sie mal, ob Sie noch auf der richtigen Schiene sind

In der Natur gibt es keinen Stillstand. Entweder geht es vorwärts oder rückwärts. Rückwärts geht es immer, wenn man glaubt, bereits alles zu wissen und zu können.Wenn wir nicht mehr lernbereit und neugierig sind, dann verkümmern wir.

Ohne es rechtzeitig zu merken, übernehmen ungünstige Verhaltenweisen unseren Tagesablauf. Wir gewöhnen uns einen schlampigen Gang an, ohne dass uns jemand darauf aufmerksam macht. Wir neigen immer mehr zu ungesunder Ernährung. Wir gönnen uns mehr Nachsicht bei dem Gebrauch von ungesunden Genussmitteln.

Das alles bringt uns auf die falsche Schiene. Von der müssen wir aber rechtzeitig wieder runterkommen!

Checken Sie bei sich folgende 5 Punkte:

  1. Nehmen Sie die Realität auch immer so wahr, wie sie ist? Oder wie Sie sie gerne hätten?
  2. Werden Sie immer sturer und starrer?
  3. Sind Sie bereit, sich andere Meinungen bis zum Ende anzuhören, auch wenn sie Ihnen total gegen den Strich gehen.
  4. Bilden Sie sich weiter?
  5. Überprüfen Sie von Zeit zu Zeit die Wirkung Ihrer nonverbalen Kommunikation? Wie Unkraut im Garten, schleichen sich gerade hier immer wieder Unreinheiten ein. Wenn Sie nichts dagegen tun, werden sich Mimik, Gestik, Gang, Körperhaltung mehr negativ entwickeln, als positiv.

Geistig flexibel bleiben

Ihr Geist ist Ihr wichtigster Muskel

Das können Sie sehr gut beobachten: Etliche Menschen, die in den lang ersehnten Ruhestand wechseln, entwicklen sich geistig und damit auch körperlich zurück. Es fehlt die tägliche Herausforderung, das tägliche Training.

  • Wird der Geist nicht permanent trainiert, verkümmert er. Das passiert schneller als Sie denken! Eine Unterforderung des Gehirns zieht unweigerlich auch eine Verschlappung des Körpers nach sich!
  • Der Alltagsstress ist in der Nachbetrachtung dann doch nicht so negativ. Das betrifft den Eustress, ohne den eine eine volle Leistungsfähigkeit nicht möglich ist.Die täglichen Herausforderungen des Berufslebens fehlen auf einmal, auch wenn sie noch so banal waren.
  • Das Potenzial, das in unserem Gehirn steckt ist riesig groß. Das nutzt uns aber nichts, wenn wir es nicht kontinuierlich aktivieren. Dazu genügen auch kleine Schritte.
  • Seit unserer Geburt verfügen wir über die stattliche Ausstattung von ungefähr 100 Milliarden Neuronen.  Diese sind durch Synapsen miteinander verbunden. Die Synapsen müssen immer wieder durch Denken und Gehirntraining aktiviert werden. Sonst verkümmern sie.

Trainingsprogramm für einen fitten Geist:

  • Lesen Sie viel.
  • Lernen Sie Fremdsprachen.
  • Lernen Sie Gedichte auswendig.
  • Beschäftigen Sie sich mit Neuem, Unbekanntem. Nehmen Sie ruhig Herausforderungen an.
  • Ändern Sie bestimmte Alltagsgewohnheiten oder deren Reihenfolge. Ernähren Sie sich ausgewogen und meiden Sie Fertiggerichte. Essen Sie  mit Genuss, ohne in die Völlerei abzugleiten.
  • Probieren Sie öfter was Ungewohntes aus, experimentieren Sie.
  • Lesen Sie 1 x p. Woche eine Zeitung, die genau Ihre gegenteilige Meinung/Weltanschauung repräsentiert.
  • Ein gesunder Geist braucht auch einen gesunden Körper!

Literatur