Emotionale Intelligenz: Die wichtigsten Punkte

Emotionale Intelligenz – was verstehen wir darunter?

Emotionale Intelligenz hilft im Berufsleben schneller weiter, als fachliche Kompetenz. Denn fachlich kompetent sind auch viele andere Kollegen. Dennoch kommen sie in ihrer beuflichen Entwicklung nicht so recht vorwärts. Im Laufe ihres Berufslebens werden sie als fachlich wertvolle Mitarbeiter respektiert. Für Führungsaufgaben kommen sie selten in Frage. Sie gelten innerbetrieblich als „Fachidioten“.

Was machen denn die Kollegen anders, die beruflich weiterkommen? Die wichtige Führungspositionen einnehmen? Diese Menschen zeichnet eines aus: emotionale Intelligenz.

Diese 6  Eigenschaften können wir bei emotional intelligenten Personen beobachten

  1. Die Fähigkeit, sich selbst zu motivieren. Emotional nicht intelligente Menschen warten auf Motivation von aussen. Die kommt selten.
  2. Die Emotionen der anderen zu erkennen. Dadurch sind emotional intelligente Menschen besser in der Lage, Konflikte zu lösen oder Interessen durchzusetzen.
  3. Die eigenen Emotionen richtig zu deuten. Sie versuchen immer zu ergründen, warum sie welches Gefühl haben.
  4. Die Fähigkeit, die eigene Stimmung zu regulieren.
  5. Selbstbeherrschung und Disziplin.
  6. Ein gesundes Selbstvertrauen. Emotional intelligente Menschen kennen ihre Fehler. Aber sie konzentrieren sich konsequent auf ihre Stärken.

Emotionale Intelligenz

EQ ist wichtiger als IQ

Viele Jahre fragten sich Wissenschaftler, ob der IQ entscheidend für den beruflichen Erfolg ist. Verwirrend war die Tatsache, dass sehr oft Menschen mit einem durchschnittlichen IQ deutlich erfolgreicher im Beruf und Karriere waren. Daniel Goleman (Harvardprofessor)) und Maxwell Maltz (Chirurg) machten den Begriff der Emotionalen Intelligenz der breiteren Öffentlichkeit bekannt. Während der IQ angeboren ist (so scheint es), sind wir in der Lage, unsere Emotionale Intelligenz zu trainieren. Emotionale Intelligenz steuert massgeblich unser Verhalten und unsere täglichen Entscheidungen. Sie steuert uns in komplexen sozialen Situationen.

Welches Verhalten zeugt von Emotionaler Intelligenz?

Jeden Tag dankbar sein für das, was man hat.

Dankbarkeit und Zufriedenheit verbessert nachweislich die Stimmung und produziert mehr Energie. Nach Untersuchungen der University of California spielt der niedrigere Cortisollevel dabei eine Rolle.

Bereitschaft zu geben, ohne immer etwas dafür zu verlangen.

Es ist wie eine Investition zu sehen. Das hinterlässt einen nachhaltigen positiven Eindruck.

Positives Denken

Emotional intelligente Menschen lassen es nicht zu, dass sie von negativen Gedanken dominiert werden. Sie lernen Gedanken und Gefühle von realen Fakten zu unterscheiden.

Die eigenen Stärken und Schwächen kennen

Emotional intelligente Menschen analysieren ihre Handlungen. Sie erkennen ihre spezifischen Stärken und erkennen auch ihre Schwächen. Im Unterschied zu vielen anderen Zeitgenossen, verstehen sie es, ihre Stärken gezielt einzusetzen. Sie sind bereit, auch an ihren Schwächen zu arbeiten. Allerdings sind sie auch bereit, einzugestehen, dass einige Schwächen sie wohl ein Leben lang begleiten werden. Aber sie wissen auch, dass sie nur weiterkommen, wenn sie ihre Stärken in das Rennen schicken.

Offen sein für Veränderungen

Viele Menschen halten Veränderungen für bedrohlich, obwohl sie es nicht zugeben. Auch in der Politik versuchen einige Verantwortliche das Wahlvolk damit einzulullen, indem sie suggerieren, es bleibt alles beim alten. Nur um uns herum verändert sich die Welt in hoher Geschwindigkeit. Flexibilität und Anpassungsfähigkeit zeichnet emotional intelligente Menschen aus. Sie konzentrieren sich darauf, auf kommende Veränderungen bestens vorbereitet zu sein.