Selbstmanagement: 9 Thesen

Steuern Sie sich selbst!

  1. Es ist ganz einfach: Entweder Sie steuern und managen sich selbst, oder andere Menschen und Ereignisse werden Sie steuern.
  2. Selbstmanagement ist die Kompetenz, um unsere persönliche und berufliche Entwicklung aus eigener Kraft und mit eigenen Ideen zu gestalten. Zum guten Selbstmanagement gehört auch ein gutes Zeitmanagement.
  3. Das Resultat und der Nutzen eines guten Selbstmanagements sind Selbstbestimmung, Eigenverantwortung und eine stabile Motivation (Eigenmotivation).
  4. Erfolgreiche Menschen vertrauen primär auf ihr eigenes Urteilsvermögen.
  5. Lebensqualität wird von uns subjektiv empfunden. Ein starker Faktor zur Erhöhung der Lebensqualität die Fähigkeit ist, Privatleben und Beruf sauber zu trennen.
  6. Selbst in einem Beruf mit starker Belastung und Zeitdruck, können wir mit einem durchdachten Selbstmanagement im Privatleben entspannter werden.
  7. Ein bewusstes, regelmäßig betriebenes Selbstmanagement unterstützt uns ganz wesentlich dabei, unsere körperliche und geistige, mentale Verfassung zu stabilisieren und zu optimieren.
  8. Ohne körperliche und geistige Gesundheit nutzt uns alles andere nichts. Dafür müssen wir aber jeden Tag etwas tun.
  9. Das Ziel ist, seine Ressourcen in einem Segment (Beruf) nicht so zu strapazieren, dass sie für das andere Segment (Privatleben) nicht mehr verfügbar sind.

Feedback: Bringt uns das immer etwas?

Müssen wir immer wissen, was andere Leute denken?

Nein! Feedback kann nur subjektiv sein, denn jeder Mensch nimmt die Dinge unterschiedlich wahr. Er interpretiert sie mit seinen aktuell dominanten Glaubenssätzen.

Wer sich immerzu darüber Gedanken macht, was andere Menschen über ihn und seine Handlungen denken, der vergeudet zu viel Energie an falscher Stelle. Und was noch viel gravierender ist: Er gibt anderen die Macht über sein eigenes Handeln.

Natürlich sollten Sie sich dem Feedback durch andere nicht verschliessen. Denn bei all der Subjektivität ist immer etwas Brauchbares dabei.  Interessant ist, dass die erfolgreichen Menschen unserer Zeit, wie Bill Gates, Jeff Bezos oder Richard Branson hauptsächlich auf ihr eigenes Urteilsvermögen vertrauen.

Ihre Überzeugung von dem, was sie tun ist so stark, dass ihr Selbstwertgefühl nicht von äußeren Einflüssen abhängt..

Gute Vorsätze – wie sie realisiert werden

 

  1. Nehmen Sie sich weniger vor. Sich ehrgeizige Dinge vorzunehmen  und diese danngratulation doch nicht umsetzen, ist ein bewährtes Misserfolgs- und Demotivationstraining.
  2. Bevor Sie einen Vorsatz fassen, beantworten Sie sich 3 Fragen: Welchen Nutzen habe ich sofort, welchen Nutzen habe ich mittelfristig, welchen Nutzen hat mein Umfeld.
  3. Formulieren Sie Ihren Vorsatz als klar beschriebenes Ziel. Legen Sie einen Termin fest und entwickeln Sie 2 Alternativen für den Realisierungsweg.
  4. Formulieren Sie Ihren Vorsatz schriftlich, als Vertrag mit sich selbst.
  5. Machen Sie den ersten Schritt zur Realisierung sofort. Spätestens 1 Std. nach der schriftlichen Festlegung.
  6. Betrachten Sie die nächsten Stunden, Tage, Ereignisse als Stufen auf dem Weg der Realisierung. Egal ob sie positiv oder negativ sind.
  7. Zweifeln Sie nicht am Gelingen, auch dann, wenn gerade mal nichts klappt. Verloren haben Sie erst, wenn Sie aufgeben.
  8. Nutzen Sie immer wieder die Kraft der selbsterfüllenden Prophezeiung. Stellen Sie sich das Gefühl vor, wenn Sie Ihren Vorsatz verwirklicht haben. Das mobilisiert starke Kräfte.

 

Eigenmotivation ist der Erfolgsgarant

Überprüfen Sie mehrmals am Tag Ihre Einstellung zu sich:gratulation

  • Was denke ich gerade über mich?
  • Tue ich mir gerade etwas Gutes?
  • Werte ich mich auf oder ab?

Machen Sie sich unabhängiger von der Meinung, die andere über Sie haben.

  • Denn jede Meinung ist subjektiv und sagt in erster Linie aus, wie die Gedankengänge und Einstellungen der anderen Ihnen gegenüber aussehen.
  • Menschen, die schlecht über sich denken, haben die größte Angst davor, von anderen abgelehnt zu werden.
  • Suchen Sie nicht ständig nach der Anerkennung durch Ihre Mitmenschen.
  • Liebe und Anerkennung durch andere ist auf jeden Fall äußerst angenehm. Aber übersehen Sie nicht, dass es nicht unbedingt lebenswichtig ist.
  • Denn es ist unmöglich, von allen gemocht und geschätzt zu werden.

Aktivieren Sie Ihre verborgenen Stärken

  • Erwarten Sie keine Rettung von außen! Sie selbst haben viele Fähigkeiten, die Sie bisher noch nicht abgerufen haben.
  • Überprüfen Sie Ihre Gewohnheiten, Ihren Tagesrhythmus, Ihre Glaubenssätze und  Ihre Strategien. Passt alles noch in die Zeit?Was wollen Sie beibehalten, was wollen Sie ändern.
  • Testen Sie unterschiedliche Wege aus. Wagen Sie sich auch an die unbequemen und „unmöglichen“ Wege.
  • gratulationGehen Sie bewusst das Risiko ein, auch mal mit einem Versuch zu scheitern.

Lernen Sie doch einfach von den besten Verkäufern

Wie machen es die guten Verkäufer?

  • Sie stellen bestimmte Thesen, Meinungen und „Wahrheiten“ bewusst in Frage.
  • Sie probieren neue Taktiken aus und nehmen mutig auch mal Fehlschläge in Kauf.
  • Sie machen sich unabhängig von der Motivation von außen, sie motivieren sich jeden Tag selbst. Ihre Motivation ist darum stabiler und krisenfest.
  • Sie verkaufen kein Produkt und viele technische Erklärungen, sondern immer die Erfüllung von Kundenwünschen.
  • Sie sehen ihren Verkäuferberuf wie eine sportliche Herausforderung. Sie empfinden sich als Hochleistungssportler, der permanent an sich arbeiten muss. Sie sind stolz, Verkäufer zu sein!
  • Sie konzentrieren sich auf die Menschen, ihre Gefühle, Wünsche und Wertvorstellungen, nicht auf die Produkte.
  • Sie bleiben dem Kunden als eindrucksvolle, authentische Persönlichkeit immer im Gedächtnis.

Darauf kommt es an!

Der Harvard-Professor Daniel Goleman stellt fest:

  1. Warauf es im Geschäftsleben entscheidend ankommt, sind Hoffnung und Zuversicht. Hoffnungsvolle Menschen sind fähig, sich selbst zu motivieren. Sie sind überzeugt, so einfallsreich zu sein, Wege zu finden um Ihre Ziele zu erreichen. Ganz gleich, welche Hindernisse im Weg liegen!
  2. Optimisten führen eine Niederlage auf etwas zurück, das sich ändern lässt.
  3. Zum Erfolg führt hauptsächlich die Fähigkeit, nach einer Niederlage weiter zu machen und nicht aufzugeben. Nur wer aufgibt, hat verloren.

Was ist ein Gewinner?

Jeder will ein Gewinner sein, aber:

  1. wie groß ist die Bereitschaft, seine selbst geschaffene Komfortzone zu verlassen, um auch unbequeme Dinge zu erledigen?
  2. Wie groß ist die Selbstdisziplin, sein Denken immer wieder positiv auszurichten, um zu verhindern, dass die 10% die negativ sind, 100% des Denkens im Berufsalltag dominieren?
  3. Wie ausgeprägt ist das Selbstvertrauen,  um zu seinen Fehlern zu stehen und nicht immer auf die Anerkennung der anderen zu lauern?
  4. Wie stabil ist die Eigenmotivation, um zu akzeptieren, dass immer mal wieder eine Niederlage fällig ist, die einen aber nicht vom Gleis kippt?
  5. Wie groß ist die Leidenschaft und die Zähigkeit, seine Ziele zu verfolgen?
  6. Wie hoch ist die Bereitschaft, das Leben als einen ständigen Lernprozess zu akzeptieren und nicht zu glauben, alles schon zu wissen?
  7. Wie groß ist der Mut, auch mal gegen die gängige Meinung zu denken und dazu zu stehen?
  8. Ist die Erkenntnis vorhanden, für das, was man tut, selbst die Verantwortung zu übernehmen und sie nicht auf andere abzuwälzen?

 

Verkaufen in der Krise

Darauf kommt es jetzt an:

  • Jetzt erkennt man, welcher Verkäufer und welches Unternehmen wirklich durch Können erfolgreich war und wer in den letzten fetten Jahren nur von den äußeren Umständen profitiert hat.
  • Beharrlichkeit, Niederlagen kompensieren können und Mut ist jetzt Priorität 1.
  • Jetzt ist es notwendig, mehr als früher seine Komfortzone bewusst zu verlassen und neue Wege zu testen.
  • Wer nicht gelernt hat, aktiv und gegen Widerstände neue Kunden zu akquirieren, bleibt auf der Strecke.
  • Jetzt ist es an der Zeit, über leistungsfördernde, stärker erfolgsabhängige Bezahlungsmodelle für Verkäufer nachzudenken.
  • Jetzt ist der gute Verkaufsmanager gefordert, sich aktiv und analytisch mit jedem Mitarbeiter zu beschäftigen, statt in Meetings zu sitzen und am PC mit Kalkulationsprogrammen und Powerpoint  zu spielen.
  • Jetzt ist es höchste Zeit, Verkäufer von allen vertriebsfernen Arbeiten zu befreien und die effektive Verkaufszeit zu erhöhen!
  • Jetzt ist es legitim, von jedem die Höchstleistung abzufordern, zu der er im Rahmen seiner Möglichkeit fähig ist!
  • Jetzt hat der Verkäufer gute Karten, der es gelernt hat, sich selbst zu motivieren.

Einfache, aber effektive Schritte zur Eigenmotivation

Überprüfen Sie mehrmals am Tag Ihre Einstellung zu sich:

  • Was denke ich gerade über mich?
  • Tue ich mir gerade etwas Gutes?
  • Werte ich mich auf oder ab?

Machen Sie sich unabhängiger von der Meinung, die andere über Sie haben.

  • Denn jede Meinung ist subjektiv und sagt in erster Linie aus, wie die Gedankengänge und Einstellungen der anderen Ihnen gegenüber aussehen.
  • Menschen, die schlecht über sich denken, haben die größte Angst davor, von anderen abgelehnt zu werden.
  • Suchen Sie nicht ständig nach der Anerkennung durch Ihre Mitmenschen.
  • Liebe und Anerkennung durch andere ist auf jeden Fall äußerst angenehm. Aber übersehen Sie nicht, dass es nicht unbedingt lebenswichtig ist.
  • Denn es ist unmöglich, von allen gemocht und geschätzt zu werden.