Eigenmotivation ist das Erfolgsgeheimnis

Machen Sie Eigenmotivation zu Ihrer Stärke

Die Fähigkeit zur Eigenmotivation setzt einen soliden Level an emotionaler Intelligenz voraus. Denn als emotional intelligenter Mensch lernen Sie, Ihre Gefühle realistisch wahrzunehmen. Der Vorteil, der sich daraus ergibt, ist: seine eigenen Gefühle für seine Zielerreichung produktiv zu nutzen. Wenn Sie wütend sind, oder eine schlechte Laune haben, können Sie keine Eigenmotivation aufbauen. Deshalb lernen emotional intelligente Menschen, ihre Gefühle zu managen. Damit ihre Gefühle nicht ihr Handeln dominieren. Das bedeutet, die Ursachen für die schlechte Laune herauszufinden und daran zu arbeiten, seine Laune wieder zu normalisieren. Je nach der Intensivität der Gefühle gelingt das mal ausgezeichnet, oder auch mal nicht so gut. Das ist menschlich.

Überprüfen Sie mehrmals am Tag Ihre Einstellung und Ihre Gefühlslage

  1. Was denke ich gerade über mich? Sehe ich mich positiv, oder vernebeln Erinnerungen an Misserfolge meine Einstellung?
  2. Tue ich mir gerade etwas Gutes?
  3. Genieße ich das, was ich gerade tue, oder spule ich meine Aufgaben ohne Engagement ab?
  4. Werte ich mich auf oder ab? Rufe ich mir immer wieder meine Stärken und bisherigen Erfolge in mein Gedächtnis?

Gestalten Sie selbst und eigenverantwortlich Ihr Leben

Das gelingt Ihnen vor allem auch, indem Sie sich unabhängiger von der Meinung machen, die andere über Sie haben. Denn jede Meinung ist subjektiv und sagt in erster Linie aus, wie die Gedankengänge und Einstellungen der anderen Ihnen gegenüber aussehen.

Menschen, die schlecht über sich denken, haben die größte Angst davor, von anderen abgelehnt zu werden. Den sie besitzen ein gestörtes Selbstwertgefühl. Sie gieren nach Anerkennung und Bestätigung durch andere. Das ist genau so, als wenn Sie Ihre Motivation und Einstellung vom Wetter abhängig machen.

Darum der Appell: Suchen Sie nicht ständig nach der Anerkennung durch Ihre Mitmenschen. Natürlich ist Liebe und Anerkennung durch andere auf jeden Fall äußerst angenehm. Aber übersehen Sie nicht, dass es nicht unbedingt lebenswichtig ist. Denn es ist unmöglich, von allen gemocht und geschätzt zu werden.

Damit bauen Sie Ihre Fähigkeit zur Eigenmotivation noch weiter aus

Geben Sie Ihrem Leben und Ihrem Beruf einen Sinn. Machen Sie nichts ohne eine klare Zielsetzung. Diese Ziele müssen nicht immer die großen Aufgaben sein. Es ist auch hilfreich bei alltäglichen Dingen: „Heute räume ich meine Schubladen auf.“Denn es ist das beste Training bei dem Aufbau von Eigenmotivation: Jeden Tag Ziele setzen und erreichen. Und sich darüber freuen!

Jede Besteigung eines Berggipfels beginnt mit den ersten kleinen Schritten. Freuen Sie sich über jeden kleinen Schritt auf dem Weg zum Ziel. Denn das gibt Ihnen Kraft und Mut dranzubleiben.

Unterforderung schadet der Eigenmotivation. Wenn wir jeden Tag unter unseren Möglichkeiten leben ist das sehr bequem. Wir müssen uns nicht anstrengen. Aber was passiert zum Beispiel mit unserem Muskel, den wir nicht oder zu wenig beanspruchen? Er verkümmert schneller, als uns lieb ist. Genau so verkümmert Ihre Lebenseinstellung, Ihr Gehirn und Ihre Motivation. Wenn Sie sich unterfordern, dann befinden Sie sich in der Rückwärtsbewegung.

Wenn Sie sich dagegen zu viel vornehmen ist es aber auch ein Motivationskiller. Denn Sie laufen permanent unrealistischen Erwartungen hinterher. Das erzeugt jeden Tag Frust. Dadurch werden Sie werden jeden Tag mit Misserfolg bestraft! Die Fähigkeit zur Eigenmotivation ist dann unmöglich!

Motivation kommt von innen

Wirksam ist nur die intrinsische Motivation

„Ein echtes Selbstwertgefühl muss von innen kommen, aus intrinsischen, selbst erzeugten Quellen und muss das Ergebnis der persönlichen Bemühungen sein, etwas sinnvolles zu leisten.“ Dr. Walter Doyle Staples

Wenn uns Ziele von außen vorgesetzt werden, dann sehen wir sie nicht als verpflichtend an. Wir versuchen zwar, diese Ziele zu erreichen, aber nicht mit unserer echten Power. #Intrinsisch motivierte Menschen handeln nach selbst gesetzten Zielen und eigenen Überzeugungen. Sie machen eine Arbeit, weil sie darin nicht nur eine Aufgabe, sondern eine Erfüllung, einen Sinn sehen, weil die Tätigkeit ihnen Spass macht. Große Musiker spielen mit unerschütterlicher Begeisterung ihre Musik. Sie wollen nicht primär nur das Publikum begeistern, obwohl das bei intrinsisch motivierten Künstlern genau passiert. Ihre Leidenschaft und Hingabe überträgt sich auf ihr Publikum. Sie wirken echt und glaubwürdig.

Eine weitere Quelle der intrinsische Motivation ist das interne Selbstverständnis des Menschen. Seine Handlungen werden von seinen subjektiven Werten und Glaubenssätzen gesteuert. Dieser Mensch hat gelernt, sich zu akzeptieren. Er steht zu seinen Fehlern und kennt genau seine Stärken.

Intrinsisch motivierte Menschen haben eine nachhaltig wirkende und stabilere Motivation.

Sie brauchen weniger Anreize und Belohnung von außen, um mit Entschlossenheit und Zuversicht ihre angepeilten Ziele zu realisieren. Eine Einflussnahme durch extrinsische Motivationsversuche würde sich eher kontraproduktiv auswirken.

Motivieren wir uns mit Selbstgesprächen

Die richtigen Selbstgespräche haben eine starke Wirkung

Selbstgespräche sind kein Zustand der geistigen Verwirrung. Selbstgespräche führen wir immer. Selbstgespräche führen wir unbewusst bei jeder Tätigkeit. Ob Sie eine Lampe anschliessen und innerlich über die unfreundlich Konstruktion fluchen, oder wenn Sie mutig und hoffnungsvoll an die Lösung der Aufgabe schreiten.

Ihr Erfolg wird immer davon abhängen, wie Sie zu sich selbst sprechen.

Aber höchste Vorsicht ist angesagt, denn meist sind unsere Selbstgespräche negativ! Im Selbstgespräch bewerten wir Ereignisse und deren Folgen. Negative Bewertungen demotivieren uns und bremsen unsere Leistungsfähigkeit.

Spitzensportler lernen positive Bewertungen. Sie machen sich Mut vor einer Aufgabe. Sie sprechen mit sich in einer zuversichtlichen Weise.

Selbstmanagement: 9 Thesen

Steuern Sie sich selbst!

  1. Es ist ganz einfach: Entweder Sie steuern und managen sich selbst, oder andere Menschen und Ereignisse werden Sie steuern.
  2. Selbstmanagement ist die Kompetenz, um unsere persönliche und berufliche Entwicklung aus eigener Kraft und mit eigenen Ideen zu gestalten. Zum guten Selbstmanagement gehört auch ein gutes Zeitmanagement.
  3. Das Resultat und der Nutzen eines guten Selbstmanagements sind Selbstbestimmung, Eigenverantwortung und eine stabile Motivation (Eigenmotivation).
  4. Erfolgreiche Menschen vertrauen primär auf ihr eigenes Urteilsvermögen.
  5. Lebensqualität wird von uns subjektiv empfunden. Ein starker Faktor zur Erhöhung der Lebensqualität die Fähigkeit ist, Privatleben und Beruf sauber zu trennen.
  6. Selbst in einem Beruf mit starker Belastung und Zeitdruck, können wir mit einem durchdachten Selbstmanagement im Privatleben entspannter werden.
  7. Ein bewusstes, regelmäßig betriebenes Selbstmanagement unterstützt uns ganz wesentlich dabei, unsere körperliche und geistige, mentale Verfassung zu stabilisieren und zu optimieren.
  8. Ohne körperliche und geistige Gesundheit nutzt uns alles andere nichts. Dafür müssen wir aber jeden Tag etwas tun.
  9. Das Ziel ist, seine Ressourcen in einem Segment (Beruf) nicht so zu strapazieren, dass sie für das andere Segment (Privatleben) nicht mehr verfügbar sind.

Feedback: Bringt uns das immer etwas?

Müssen wir immer wissen, was andere Leute denken?

Nein! Feedback kann nur subjektiv sein, denn jeder Mensch nimmt die Dinge unterschiedlich wahr. Er interpretiert sie mit seinen aktuell dominanten Glaubenssätzen.

Wer sich immerzu darüber Gedanken macht, was andere Menschen über ihn und seine Handlungen denken, der vergeudet zu viel Energie an falscher Stelle. Und was noch viel gravierender ist: Er gibt anderen die Macht über sein eigenes Handeln.

Natürlich sollten Sie sich dem Feedback durch andere nicht verschliessen. Denn bei all der Subjektivität ist immer etwas Brauchbares dabei.  Interessant ist, dass die erfolgreichen Menschen unserer Zeit, wie Bill Gates, Jeff Bezos oder Richard Branson hauptsächlich auf ihr eigenes Urteilsvermögen vertrauen.

Ihre Überzeugung von dem, was sie tun ist so stark, dass ihr Selbstwertgefühl nicht von äußeren Einflüssen abhängt.

Gute Vorsätze – wie sie realisiert werden

Formulieren Sie Ihren Vorsatz als Vertrag mit sich selbst

  1. Nehmen Sie sich nicht zu viele Dinge vor. Denn sich ehrgeizige Dinge vorzunehmen  und diese danngratulation doch nicht umsetzen, ist ein bewährtes Misserfolgs- und Demotivationstraining. Das zieht Sie runter.
  2. Bevor Sie einen Vorsatz fassen, beantworten Sie sich zunächst 3 Fragen: Welchen Nutzen habe ich sofort, welchen Nutzen habe ich mittelfristig, welchen Nutzen hat mein Umfeld.
  3. Formulieren Sie Ihren Vorsatz als klar beschriebenes Ziel. Legen Sie einen Termin fest und entwickeln Sie 2 Alternativen für den Realisierungsweg.
  4. Formulieren Sie Ihren Vorsatz schriftlich, als Vertrag mit sich selbst.
  5. Machen Sie den ersten Schritt zur Realisierung sofort. Spätestens 1 Std. nach der schriftlichen Festlegung.
  6. Betrachten Sie die nächsten Stunden, Tage, Ereignisse als Stufen auf dem Weg der Realisierung. Egal ob sie positiv oder negativ sind.
  7. Zweifeln Sie nicht am Gelingen, auch dann, wenn gerade mal nichts klappt. Verloren haben Sie erst, wenn Sie aufgeben.
  8. Nutzen Sie immer wieder die Kraft der selbsterfüllenden Prophezeiung. Stellen Sie sich das Gefühl vor, wenn Sie Ihren Vorsatz verwirklicht haben. Das mobilisiert starke Kräfte in Ihnen.

 

Eigenmotivation ist der Erfolgsgarant

Überprüfen Sie mehrmals am Tag Ihre Einstellung

  • Was denke ich gerade über mich?
  • Tue ich mir gerade etwas Gutes?
  • Werte ich mich auf oder ab?

Machen Sie sich unabhängiger von der Meinung, die andere über Sie haben

  • Denn jede Meinung ist subjektiv und sagt in erster Linie aus, wie die Gedankengänge und Einstellungen der anderen Ihnen gegenüber aussehen.
  • Menschen, die schlecht über sich denken, haben die größte Angst davor, von anderen abgelehnt zu werden.
  • Suchen Sie nicht ständig nach der Anerkennung durch Ihre Mitmenschen.
  • Liebe und Anerkennung durch andere ist auf jeden Fall äußerst angenehm. Aber übersehen Sie nicht, dass es nicht unbedingt lebenswichtig ist.
  • Denn es ist unmöglich, von allen gemocht und geschätzt zu werden.

Aktivieren Sie Ihre verborgenen Stärken

Trauen Sie sich noch mehr zu

  • Wenn Sie Hilfe brauchen, dann erwarten Sie keine Rettung von außen! Denn Sie selbst haben viele Fähigkeiten, die Sie bisher noch nicht abgerufen haben. Trauen Sie sich, diese Fähigkeiten in das Rennen zu schicken.
  • Überprüfen Sie Ihre Gewohnheiten, Ihren Tagesrhythmus, Ihre Glaubenssätze und  Ihre Strategien. Passt alles noch in die Zeit? Was davon wollen Sie beibehalten, was wollen Sie ändern.
  • Testen Sie unterschiedliche Wege aus. Wagen Sie sich auch an die unbequemen und „unmöglichen“ Wege.
  • Gehen Sie bewusst das Risiko ein, auch mal mit einem Versuch zu scheitern. Erfolgreiche Menschen sind schon oft gescheitert. Aber sie haben sich aus eigener Kraft immer wieder neu und besser aufgestellt.

Lernen Sie doch einfach von den besten Verkäufern

Wie machen es die guten Verkäufer?

  • Gute Verkäufer stellen bestimmte Thesen, Meinungen und „Wahrheiten“ bewusst in Frage.
  • Gute Verkäufer probieren neue Taktiken aus und nehmen mutig auch mal Fehlschläge in Kauf.
  • Gute Verkäufer machen sich unabhängig von der Motivation von außen, sie motivieren sich jeden Tag selbst. Ihre Motivation ist darum stabiler und krisenfest.
  • Sie verkaufen kein Produkt und viele technische Erklärungen, sondern immer die Erfüllung von Kundenwünschen.
  • Sie sehen ihren Verkäuferberuf wie eine sportliche Herausforderung. Gute Verkäufer empfinden sich als Hochleistungssportler, der permanent an sich arbeiten muss. Sie sind stolz, Verkäufer zu sein!
  • Sie konzentrieren sich auf die Menschen, ihre Gefühle, Wünsche und Wertvorstellungen, nicht auf die Produkte.
  • Sie bleiben dem Kunden als eindrucksvolle, authentische Persönlichkeit immer im Gedächtnis.

Literatur

Darauf kommt es an!

Darauf kommt es im Geschäftsleben an

Der Harvard-Professor Daniel Goleman stellt fest:

  1. Warauf es im Geschäftsleben entscheidend ankommt, sind Hoffnung und Zuversicht. Denn hoffnungsvolle Menschen sind fähig, sich selbst zu motivieren. Sie sind überzeugt, so einfallsreich zu sein, eigenständig Wege zu finden um Ihre Ziele zu erreichen. Ganz gleich, welche Hindernisse im Weg liegen!
  2. Optimisten führen eine Niederlage auf etwas zurück, das sich aus eigener Kraft ändern lässt.
  3. Zum Erfolg führt hauptsächlich die Fähigkeit, nach einer Niederlage weiter zu machen und nicht aufzugeben. Nur wer aufgibt, hat verloren.