Benjamin Franklin: Seine Grundsätze

Lebensregeln

Der große Benjamin Franklin hat für sein Leben Regeln definiert und konsequent danach gelebt. Einige davon können wir heute und auch in der Zukunft im beruflichen Alltag befolgen:

Unnützes Geschwätz vermeiden

Leider werden Kunden immer noch von geschwätzigen Verkäufern drangsaliert. Auch in Meetings fallen uns Zeitgenossen auf den Wecker, die sich gerne verbal ausbreiten. Frranklin empfiehlt, nur so viel zu reden, wie es uns und den anderen wirklich nützt.

Ordnung halten, keine Zeit verschwenden

Geben Sie jedem Ding seinen Platz und verschwenden Sie keine Zeit zum Suchen. Planen Sie den Zeitbedarf für die Erledigung von Aufgaben realistisch. Vermeiden Sie unnütze Aktivitäten.

Gerechtigkeit

Sagen Sie mutig Ihre Meinung und stehen Sie für Ihre Belange ein. Verletzen Sie aber niemanden. Gehen Sie mit Ihren Kollegen respektvoll und höflich um.

Entschlossenheit

Erledigen Sie die Aufgaben, die erledigt werden müssen. Ganz gleich, ob sie Spass machen oder nicht.

Aufrichtigkeit

Haben Sie den Mut, so zu sprechen, wie Sie denken. Seien Sie authentisch. Befreien Sie sich von hinterlistigen Gedanken und Rachegelüsten, das schaden nur Ihnen selbst!

 

 

Unsere Gedanken bestimmen unsere Zukunft

Resultate sind das Ergebnis unserer Denkgewohnheit

Nichts geschieht zufällig

Auch wenn wir uns einige Ereignisse, mit denen wir konfrontiert werden zunächst nicht erklären können. Irgendwie sind wir für diese Ereignisse selbst verantwortlich, wir wissen nur nicht, durch was sie ausgelöst wurden. Wenn wir also bestimmte Resultate wünschen, müssen wir unsere Art zu denken noch besser im Griff haben.

Die Natur hat uns Gott sei Dank eine Menge an Eigenschaften gegeben, um unsere Gedankenwelt produktiv einzusetzen:

  1. Wir sind fähig, uns unsere Zukunft so vorzustellen, wie wir sie haben wollen. Und das sehr konkret.
  2. Wir sind fähig, die Qualität unserer Gedanken selbst zu bestimmen und zu kontrollieren. Wir können Negatives denken oder Positives. Es ist eine Frage der Selbstdisziplin.
  3. Wir können uns täglich so verhalten, als hätten wir die Fähigkeiten bereits erreicht, nach denen wir streben. Unser Unterbewusstsein wird dann dazu angeregt, uns schnell mit diesen gewünschten Fähigkeiten zu beglücken.

Selbstannahme: Das macht uns stärker

Machen wir uns unabhängiger von dem Feedback der anderen

Wenn wir uns selbst annehmen, hat das einen direkten Einfluss auf unsere Selbstachtung und unser Selbstwertgefühl. Und zwar einen äußerst positiven! Erst durch die Selbstachtung sind wir zur konstruktiver Selbstkritik in der Lage. Wir entwickeln mit einer gesunden Selbstachtung auch den Sinn für mehr Gelassenheit, Humor und Freude am Leben.

Genz wichtig: Erst wenn wir uns selbst akzeptieren und lieben können, sind wir auch fähig, andere zu akzeptieren und zu lieben.

Wenn die Selbstannahme unterentwickelt ist, suchen wir ständig nach Anerkennung und Bestätigung durch andere. Unsere Motivation ist dann stark davon abhängig, was andere von uns denken und welches Feedback wir von außen erhalten. Das ist eine äußerst instabile Situation.

Wir erleben alle tagtäglich, wie schwer sich andere (und wir) tun, ein kostruktives, positives Feedback zu formulieren. Wollen wir davon abhängig sein?

Negative Gedanken verscheuchen

4 Massnahmen gegen negative Gedanken

Um negative Glaubenssätze zu verändern, bedarf es täglicher Übung:

  1. Kontrollieren Sie Ihr Denken, stoppen Sie sofort innere Dialoge wie: „Das kann ich nicht.“ Denken Sie statt dessen: „Wenn es so nicht geht, probiere ich andere Wege aus, bis es geht.“ Dadurch werden Ihnen immer noch einige Dinge misslingen, aber auch viele andere Vorhaben gelingen, die Sie vorher als schwer realisierbar ausgeschlossen haben.
  2. Sehen Sie die Fehler, die Sie machen und noch machen werden, künftig lockerer. Fehler bedeuten, dass es so nicht geht und Sie es anders machen müssen. Das wiederum ist eine positive Erkenntnis, die Ihren Denkprozess ankurbelt und Sie durch austesten anderer Möglichkeiten wieder ein Stück besser macht.
  3. Wagen Sie sich an Unbekanntes. Besondere Fähigkeiten erlangen Sie nur, wenn Sie bereit sind, vieles zu probieren und viele Irrtümer hinzunehmen.
  4. Wichtig ist, dass Sie nie aufgeben und so lange üben, bis die Zahl der Erfolge größer ist, als die Zahl der Irrtümer.

Literatur

Multitasking ist Unsinn

Wir sind keine Maschine

Die Effizienz beim gleichzeitigen Erledigen unterschiedlicher Aufgaben sinkt gravierend im Vergleich zur seriellen Bearbeitung. Das beweisen mittlerweile viele wissenschaftliche Studien. Das Resultat von Multitasking sind Fehler, Unaufmerksamkeit und Stress. Das erklärt, warum die Nutzung des Handys beim Autofahren so gefährlich ist.

Erfolgreiche Menschen konzentrieren sich auf das, was zu erledigen ist. Sie erledigen immer nur eine Aufgabe und verzetteln sich nicht, indem sie abschweifen oder Ablenkungen zulassen.

Wenn unser PC mehrere Dinge gleichzeitig tun kann, ist das kein Argument dafür, dass wir multitaskingfähig sein müssen.

Wir sind keine Maschine. Fest steht, dass wir keine schwierige und komplexe Aufgabe erledigen können, wenn wir Ablenkungen zulassen (Musik, E-Mails, Anrufe, Fernsehen, Gespräche, Störungen).

Emotionale Intelligenz

Emotional intelligente Menschen haben ein dickes Fell

Einen Zeitgenossen mit hohem EQ wird man kaum beleidigen können. Sein Selbstwertgefühl ist stabil genug, um sich nicht provozieren zu lassen. Er kennt seine Stärken, weil er sich selbst intensiv erforscht.

Zu einem dicken Fell gehört auch die Fähigkeit, nicht jahrelang an alten Konflikten festzuhalten

Denn die Gedanken daran erzeugen immer wieder Stress. Damit schaden wir uns nur, sonst hat es keine sinnvolle Wirkung. Medizinische Studien beweisen seit Jahren, dass dieser negative Stress Einfluss auf Bluthochdruck und Herz – Kreislauf – Erkrankungen hat.

Also lassen Sie los von den alten Konflikten. Vergessen Sie Ihre aufgestauten Revanchegelüste. An der Vergangenheit können Sie ohnehin nichts mehr verändern. Das ist pure Energieverschwendung. Fokussieren Sie sich auf das Hier und Jetzt. Da können Sie noch einiges gestalten und ändern! Es gibt in der Gegenwart genügend zu tun!

Selbstmanagement: 9 Thesen

Steuern Sie sich selbst!

  1. Es ist ganz einfach: Entweder Sie steuern und managen sich selbst, oder andere Menschen und Ereignisse werden Sie steuern.
  2. Selbstmanagement ist die Kompetenz, um unsere persönliche und berufliche Entwicklung aus eigener Kraft und mit eigenen Ideen zu gestalten. Zum guten Selbstmanagement gehört auch ein gutes Zeitmanagement.
  3. Das Resultat und der Nutzen eines guten Selbstmanagements sind Selbstbestimmung, Eigenverantwortung und eine stabile Motivation (Eigenmotivation).
  4. Erfolgreiche Menschen vertrauen primär auf ihr eigenes Urteilsvermögen.
  5. Lebensqualität wird von uns subjektiv empfunden. Ein starker Faktor zur Erhöhung der Lebensqualität die Fähigkeit ist, Privatleben und Beruf sauber zu trennen.
  6. Selbst in einem Beruf mit starker Belastung und Zeitdruck, können wir mit einem durchdachten Selbstmanagement im Privatleben entspannter werden.
  7. Ein bewusstes, regelmäßig betriebenes Selbstmanagement unterstützt uns ganz wesentlich dabei, unsere körperliche und geistige, mentale Verfassung zu stabilisieren und zu optimieren.
  8. Ohne körperliche und geistige Gesundheit nutzt uns alles andere nichts. Dafür müssen wir aber jeden Tag etwas tun.
  9. Das Ziel ist, seine Ressourcen in einem Segment (Beruf) nicht so zu strapazieren, dass sie für das andere Segment (Privatleben) nicht mehr verfügbar sind.

Erfolg und Persönlichkeitsentwicklung: 10 Thesen

So werden wir immer besser

  1. Durch die Beobachtung erfolgreicher Personen erlangen wir wertvolle Impulse, die wir auf unsere spezifische Persönlichkeit zuschneiden können. Wir können mit diesen Impulsen unsere individuellen Fähigkeiten noch weiter optimieren. Dabei müdden wir aber unseren eigenen Weg gehen und authentisch bleiben.
  2. Erfolgreiche Menschen sind in vielen Lebensbereichen oft auch nur durchschnittlich und unauffällig. Sie nutzen aber konsequent die Fähigkeiten, die sie haben.
  3. Wir müssen stärker darauf achten, dass das doch enorme Potenzial, das in jedem von uns im Verborgenen schlummert, auch von uns aktiviert wird.
  4. Erfolgreiche Menschen konzentrieren sich auf das, was zu erledigen ist. Sie erledigen immer nur eine Aufgabe und verzetteln sich nicht, indem sie abschweifen oder Ablenkungen zulassen.
  5. Erfolgreiche Menschen betrachten ihre Fehler als etwas, was sie aus eigener Kraft und mit eigener Kontrolle beheben können. Für den Erfolgreichen sind Fehler Stationen auf dem Weg zur Zielerreichung. Sie sind zwar lästig, aber bieten auch eine gute Gelegenheit zu lernen.
  6. Eine Gemeinsamkeit von erfolgreichen Persönlichkeiten ist Volition (Willenskraft, Umsetzungskompetenz). Der Erfolg unseres Handeln hängt wesentlich von dem Wirkungsgrad unseres Wollens ab. Willensstarke Persönlichkeiten vergleichen sich selten mit anderen.
  7. Erfolgreiche Menschen erkennen in ihrer Arbeit einen Sinn. Damit kommt Freude und die Bereitschaft zur Höchstleistung in den Arbeitsalltag.
  8. In jedem Menschen sind all die Ressourcen enthalten, die notwendig sind, um ein erfolgreiches Leben zu führen.
  9. Ressourcen sind Quellen der inneren Kraft, die uns bei der Bewältigung der unterschiedlichsten Anforderungen sehr wirksam unterstützen.
  10. Erfolgreiche Menschen haben verinnerlicht, dass sie selbst die Wahl haben, wie sie sich fühlen möchten.

Zeitmanagement: 14 Thesen

Die wichtigsten 14 Punkte des Zeitmanagements

  1. Sie können keine Zeit sparen, Sie können sich aber Zeit nehmen. Das alles hängt von der Qualität und Alltagstauglichkeit Ihres Selbstmanagements ab.
  2. Das bedeutet, dass 80% der Ergebnisse mit 20% des Aufwandes erreicht werden.
  3. Perfekt sein zu wollen ist ein vergeblicher Kampf gegen einen übermächtigen Gegner. Stress und Burnout kann das Resultat sein.
  4. Ohne eine klare Zielsetzung funktioniert kein Zeitmanagement.
  5. Studien beweisen, dass die Menschen, die ihre Ziele schriftlich formuliert haben, eine fast 30% höherer Wahrscheinlichkeit haben, diese Ziele zu erreichen, als die, die ihre Ziele nur gedanklich festgehalten haben.
  6. Die 72 Stundenregel bedeutet: Wenn wir uns ein Ziel setzen, müssen wir den ersten Schritt zur Zielerreichung innerhalb der nächsten 72 Stunden beginnen. Sonst wird es nichts.
  7. Von der Arbeitsmenge her, repräsentieren A-Aufgaben maximal 20%. Sie sind aber zu 80% entscheidend für Ihre Zielerreichung (Pareto-Prinzip).
  8. Wenn es nicht anders geht, bleiben C- Aufgaben auch einmal unerledigt.
  9. „Wo ist nur meine Zeit geblieben?“ Diese Frage am Ende eines Arbeitstages sollten Sie beantworten können.
  10. Eine Zeitverlustanalyse deckt Ihrer aktuellen Schwächen in Ihrer Arbeitsweise auf. Sie erkennen sehr schnell, welche Dinge Sie ändern müssen, um Zeitverluste zu minimieren.
  11. Prüfen und testen Sie neue Arbeitstechniken.
  12. Die Erledigung der wichtigsten 3 Zeitdiebe bringt Ihnen schon einen spürbaren Zeitgewinn.
  13. Setzen Sie sich für jede Aufgabe Zeitlimits
  14. Gehirnforscher behaupten außerdem, dass das Schreiben mit der Hand die Kreativität und die Gehirnleistung stärker fördert als das Handling mit dem PC oder Tablet.

Es ist nicht sinnvoll, auf Papier und Stift zu verzichten

Kombinieren Sie elektronische und analoge Arbeitsmittel

Elektronische Medien (Smartphones,Tablets) stellen heute für einige Zeitgenossen die einzigen Werkzeuge dar. Es ist aber nicht unbedingt sinnvoll, nur damit zu arbeiten und auf Papier und Stift gänzlich zu verzichten.

Denn in der Flexibilität sind Papier und Stift unübertroffen.

Gehirnforscher behaupten außerdem, dass das Schreiben mit der Hand die Kreativität und die Gehirnleistung stärker fördert als das Handling mit dem PC oder Tablet.

Der Nutzen von Papier und Stift

  1. Wenn wir etwas handschriftlich festhalten, wird unser Gehirn stark beansprucht.
  2. Durch die stattfindenden Veränderungen entwickelt sich ein Lernprozess.
  3. Das handschriftlich notierte wird wesentlich stärker im Gehirn verankert und dadurch besser erinnert.
  4. Die Bewegung der Finger beim Schreiben prägen sich in unserem Gehirn ein.

Der Forscher Dr. Christian Marquardt hat ermittelt, dass das Schreiben auf Papier unser Gehirn ganzheitlicher aktiviert, als das Tippen auf dem PC, Handy oder Tablet.