Selbstmanagement: 9 Thesen

Steuern Sie sich selbst!

  1. Es ist ganz einfach: Entweder Sie steuern und managen sich selbst, oder andere Menschen und Ereignisse werden Sie steuern.
  2. Selbstmanagement ist die Kompetenz, um unsere persönliche und berufliche Entwicklung aus eigener Kraft und mit eigenen Ideen zu gestalten. Zum guten Selbstmanagement gehört auch ein gutes Zeitmanagement.
  3. Das Resultat und der Nutzen eines guten Selbstmanagements sind Selbstbestimmung, Eigenverantwortung und eine stabile Motivation (Eigenmotivation).
  4. Erfolgreiche Menschen vertrauen primär auf ihr eigenes Urteilsvermögen.
  5. Lebensqualität wird von uns subjektiv empfunden. Ein starker Faktor zur Erhöhung der Lebensqualität die Fähigkeit ist, Privatleben und Beruf sauber zu trennen.
  6. Selbst in einem Beruf mit starker Belastung und Zeitdruck, können wir mit einem durchdachten Selbstmanagement im Privatleben entspannter werden.
  7. Ein bewusstes, regelmäßig betriebenes Selbstmanagement unterstützt uns ganz wesentlich dabei, unsere körperliche und geistige, mentale Verfassung zu stabilisieren und zu optimieren.
  8. Ohne körperliche und geistige Gesundheit nutzt uns alles andere nichts. Dafür müssen wir aber jeden Tag etwas tun.
  9. Das Ziel ist, seine Ressourcen in einem Segment (Beruf) nicht so zu strapazieren, dass sie für das andere Segment (Privatleben) nicht mehr verfügbar sind.

Erfolg und Persönlichkeitsentwicklung: 10 Thesen

So werden wir immer besser

  1. Durch die Beobachtung erfolgreicher Personen erlangen wir wertvolle Impulse, die wir auf unsere spezifische Persönlichkeit zuschneiden können. Wir können mit diesen Impulsen unsere individuellen Fähigkeiten noch weiter optimieren. Dabei müdden wir aber unseren eigenen Weg gehen und authentisch bleiben.
  2. Erfolgreiche Menschen sind in vielen Lebensbereichen oft auch nur durchschnittlich und unauffällig. Sie nutzen aber konsequent die Fähigkeiten, die sie haben.
  3. Wir müssen stärker darauf achten, dass das doch enorme Potenzial, das in jedem von uns im Verborgenen schlummert, auch von uns aktiviert wird.
  4. Erfolgreiche Menschen konzentrieren sich auf das, was zu erledigen ist. Sie erledigen immer nur eine Aufgabe und verzetteln sich nicht, indem sie abschweifen oder Ablenkungen zulassen.
  5. Erfolgreiche Menschen betrachten ihre Fehler als etwas, was sie aus eigener Kraft und mit eigener Kontrolle beheben können. Für den Erfolgreichen sind Fehler Stationen auf dem Weg zur Zielerreichung. Sie sind zwar lästig, aber bieten auch eine gute Gelegenheit zu lernen.
  6. Eine Gemeinsamkeit von erfolgreichen Persönlichkeiten ist Volition (Willenskraft, Umsetzungskompetenz). Der Erfolg unseres Handeln hängt wesentlich von dem Wirkungsgrad unseres Wollens ab. Willensstarke Persönlichkeiten vergleichen sich selten mit anderen.
  7. Erfolgreiche Menschen erkennen in ihrer Arbeit einen Sinn. Damit kommt Freude und die Bereitschaft zur Höchstleistung in den Arbeitsalltag.
  8. In jedem Menschen sind all die Ressourcen enthalten, die notwendig sind, um ein erfolgreiches Leben zu führen.
  9. Ressourcen sind Quellen der inneren Kraft, die uns bei der Bewältigung der unterschiedlichsten Anforderungen sehr wirksam unterstützen.
  10. Erfolgreiche Menschen haben verinnerlicht, dass sie selbst die Wahl haben, wie sie sich fühlen möchten.

Zeitmanagement: 14 Thesen

Die wichtigsten 14 Punkte des Zeitmanagements

  1. Sie können keine Zeit sparen, Sie können sich aber Zeit nehmen. Das alles hängt von der Qualität und Alltagstauglichkeit Ihres Selbstmanagements ab.
  2. Das bedeutet, dass 80% der Ergebnisse mit 20% des Aufwandes erreicht werden.
  3. Perfekt sein zu wollen ist ein vergeblicher Kampf gegen einen übermächtigen Gegner. Stress und Burnout kann das Resultat sein.
  4. Ohne eine klare Zielsetzung funktioniert kein Zeitmanagement.
  5. Studien beweisen, dass die Menschen, die ihre Ziele schriftlich formuliert haben, eine fast 30% höherer Wahrscheinlichkeit haben, diese Ziele zu erreichen, als die, die ihre Ziele nur gedanklich festgehalten haben.
  6. Die 72 Stundenregel bedeutet: Wenn wir uns ein Ziel setzen, müssen wir den ersten Schritt zur Zielerreichung innerhalb der nächsten 72 Stunden beginnen. Sonst wird es nichts.
  7. Von der Arbeitsmenge her, repräsentieren A-Aufgaben maximal 20%. Sie sind aber zu 80% entscheidend für Ihre Zielerreichung (Pareto-Prinzip).
  8. Wenn es nicht anders geht, bleiben C- Aufgaben auch einmal unerledigt.
  9. „Wo ist nur meine Zeit geblieben?“ Diese Frage am Ende eines Arbeitstages sollten Sie beantworten können.
  10. Eine Zeitverlustanalyse deckt Ihrer aktuellen Schwächen in Ihrer Arbeitsweise auf. Sie erkennen sehr schnell, welche Dinge Sie ändern müssen, um Zeitverluste zu minimieren.
  11. Prüfen und testen Sie neue Arbeitstechniken.
  12. Die Erledigung der wichtigsten 3 Zeitdiebe bringt Ihnen schon einen spürbaren Zeitgewinn.
  13. Setzen Sie sich für jede Aufgabe Zeitlimits
  14. Gehirnforscher behaupten außerdem, dass das Schreiben mit der Hand die Kreativität und die Gehirnleistung stärker fördert als das Handling mit dem PC oder Tablet.

Es ist nicht sinnvoll, auf Papier und Stift zu verzichten

Kombinieren Sie elektronische und analoge Arbeitsmittel

Elektronische Medien (Smartphones,Tablets) stellen heute für einige Zeitgenossen die einzigen Werkzeuge dar. Es ist aber nicht unbedingt sinnvoll, nur damit zu arbeiten und auf Papier und Stift gänzlich zu verzichten.

Denn in der Flexibilität sind Papier und Stift unübertroffen.

Gehirnforscher behaupten außerdem, dass das Schreiben mit der Hand die Kreativität und die Gehirnleistung stärker fördert als das Handling mit dem PC oder Tablet.

Der Nutzen von Papier und Stift

  1. Wenn wir etwas handschriftlich festhalten, wird unser Gehirn stark beansprucht.
  2. Durch die stattfindenden Veränderungen entwickelt sich ein Lernprozess.
  3. Das handschriftlich notierte wird wesentlich stärker im Gehirn verankert und dadurch besser erinnert.
  4. Die Bewegung der Finger beim Schreiben prägen sich in unserem Gehirn ein.

Der Forscher Dr. Christian Marquardt hat ermittelt, dass das Schreiben auf Papier unser Gehirn ganzheitlicher aktiviert, als das Tippen auf dem PC, Handy oder Tablet.

Mehr Optionen in unser Denken einbeziehen

Es gibt immer mehrere Wege, ein Ziel doch noch zu erreichen

Die Vielzahl der Graustufen

Das erfordert, dass wir in unserem Denken mehr Optionen als gewohnt untersuchen und mit mehr Mut immer wieder neue Wege ausprobieren. Viele Menschen geben auf, nachdem sie etwas ausprobiert haben, das dann doch nicht geklappt hat. Oft haben sie unmittelbar vor der Lösung gestanden.

Von all dem, was um uns herum täglich passiert, nehmen wir nur einen kleinen Teil wahr. Wir selektieren unbewusst permanent die Informationen, die auf uns einwirken. Darum lebt jeder Mensch in seiner eigenen Realität. Das macht die Sache so schwierig, denn in der Welt gibt es kein Schwarz und Weiß. Statt dessen gibt es eine Vielzahl von Graustufen und Zwischentönen.

Nur Enfaltspinsel glauben immer Recht zu haben

Je mehr Optionen wir in unser Denken einbeziehen, um so flexibler können wir agieren, um so eher können wir Herausforderungen meistern.

Wenn wir nur immer das tun, was wir immer tun, bewegen wir uns in einem ganz engen Raum. Wir produzieren immer wieder die gleichen Resultate und entwickeln und nicht weiter. Nur ein Einfaltspinsel ist vollständig davon überzeugt, dass er immer Recht hat. Denn er ist zu blöd, seine Einstellung richtig und auch selbstkritisch zu überdenken.

Eigenverantwortung

Eigenverantwortung gehört zum Selbstmanagement

  1. Als eigenverantwortlicher Mensch stehen Sie für das gerade, was Sie tun und nicht tun.
  2. Sie stehen auch gerade für Ihre Fehler und die Folgen dieser Fehler. Dazu gehört Selbstvertrauen.
  3. Sie fühlen sich selbst dafür verantwortlich, dass es Ihnen gut geht, dass Sie ein harmonisches Privatleben führen und dass Sie erfolgreich in Ihrem Job sind.
  4. Das ist nicht so einfach umzusetzen, denn wir alle neigen dazu, gerne mal die Schuld bei anderen zu suchen. Mal ist der Vorgesetzte schuld, mal die Hitze, mal die Gesellschaft, mal das Schicksal. Es gibt genug Kandidaten, die man als Schuldige benennen kann. Das ist leichter, aber ein Zeichen von Schwäche.
  5. Eigenverantwortung bedeutet Mut und Selbstdisziplin. Und auch die Bereitschaft, hin und wieder unbequeme Wege zu gehen.

Bewusster leben

Situationen voll ausleben

Statt Dinge automatisch abzuspulen, wie das Essen während der Arbeit  oder vor dem Fernseher, trainieren wir uns, das, was wir gerade machen bewusster zu spüren.

  1. Wir nehmen uns die Zeit, intensiver zu riechen.
  2. Wir hören anderen geduldiger und interessierter zu. Wir denken über das nach, was wir gehört haben.
  3. Wir hören Musik intensiver und achten auf die Feinheiten. Wie klingt der Bass? Wie deutlich sind die höheren Oktaven wahrzunehmen? Was können wir im Hintergrund noch hören?
  4. Wir schmecken konzentrierter. Wir versuchen die volle Aromavielfalt zu entdecken.

Damit bekommen Sie automatisch mehr von dem mit, was Sie selbst zun, konsumieren und was herum um Sie herum passiert. Sie entdecken mit der Zeit, dass viel mehr passiert, „in der Luft liegt“, als Sie üblicherweise wahrnehmen.

Sie erweitern Ihren Horizont und verbessert die Qualität Ihrer Entscheidungen. Damit stärken Sie Ihr Selbstvertrauen.

Sympathisch wirken

Sich für andere interessieren

Emotional intelligente Menschen verstehen es besser als andere, sympathisch zu wirken. Sie zeigen dem anderen in der Kommunikation, dass sie sich für ihn auftrichtig interessieren. Das ist ohnehin schon eines der größten Komplimente, die man jemanden machen kann. Dazu gehört das Formulieren von offenen Fragen und das aufmerksame Zuhören.

Reden Sie nicht nur über sich, wie es manche untrainierte Menschen machen. Das zeugt von Egoismus bis hin zur Selbstverliebtheit und wirkt recht unprofessionell. Natürlich interessieren wir uns zu 90% für uns selbst, aber als trainierter, emotional agierender Kommunikator wissen Sie, dass der schnellste Zugang zu anderen Menschen ist, ihnen die ungeteilte Aufmerksamkeit zu schenken.

Nutzen Sie die Tatsache, dass jeder Mensch lieber selbst redet, als zuzuhören. Wenn Sie ihm im Gespräch die Gelegenheit dazu bieten, wird er die unterhaltung deutlich sympathischer und interessanter beurteilen. Sie können einem Menschen keinen größeren gefallen tun, als ihm aufmerksam zuzuhören und zu verstehen, was er meint.

Wir produzieren permanent Ursachen

Gesetz der Resonanz

Was wir denken und empfinden, begegnet uns jeden Tag als Auswirkung. Wir denken und fühlen immer. Das bedeutet, dass wir auch permanent Ursachen produzieren, ob es uns bewusst ist oder nicht. Diese Ursachen werden dann für uns Realität.

Wir müssen noch genauer und disziplinierter darauf achten, welcher Art die Gedanken sind, die wir permanent produzieren. Nach dem Gesetzt der Resonanz, ziehen wir mit unserer Denkstruktur Gleiches an. Wenn wir negative Gedanken produzieren, begegnen wir negativen Ereignissen. Wenn wir positiv denken, dann erleben wir positive Begebenheiten. Es liegt allein in unserer Hand, es ist alleine unsere freie Entscheidung.

Ursache und Wirkung

Ursache und Wirkung ist ein anerkanntes physikalisches Gesetz

Nichts geschieht nur rein zufällig. Der Zufall ist vielmehr eine Wirkung, deren Ursache sich uns verschließt. Jedes Ereignis, jede Aktivität hat ihren Ursprung in einer Handlung und in einem bestimmten Gedankenprozess.

Was wir permanent denken, auch der größte Müll, geht nicht verloren. Wir setzen bei unserer Gedankenarbeit einen Energieimpuls frei, der sich dann irgendwann in einem Resultat wiederfindet. Hoffentlich in einem positiven Resultat.

Die Wirkung unserer Gedanken prägt unser Leben

Deshalb sollten wir uns jeden Tag fragen: „Was säe ich heute, um später Erfreuliches zu ernten?“

Wir müssen unsere Gedanken sehr sorgfältig wählen. Denn wir können nicht erwarten, dass wir eine reiche Ernte einfahren, wenn wir die falschen Samen aussetzen. Auch können wir nicht erwarten, dass die positive Wirkung eintritt, wenn wir selbst nicht voll davon überzeugt sind.