Warum sind Probleme für uns nützlich

Probleme begleiten uns das ganze Leben lang

Das ist auch nicht schlimm. Wir können nicht verhindern, dass wir mit Problemen zu tun haben. Akzeptieren wir das einfach.

Probleme sind wie Lebertran: sie schmecken nicht, sie sind unangenehm und lästig. Probleme halten uns von schönen und bequemen Dingen ab, mit denen wir uns viel lieber beschäftigen würden. Probleme sind aber auch nützlich. Probleme gehören zum Leben, genau so wie die Erfolgserlebnisse. Probleme zwingen uns zu Lösungen. Immer wenn wir ein Problem gelöst haben, ist das Futter für unser Selbstwertgefühl. Wir sind wieder ein kleines Stück besser geworden.

Akzeptieren Sie Ihre Probleme und suchen Sie nach Lösungen. Auf keinen Fall: verdrängen Sie Probleme nicht! Wenn Sie Probleme verdrängen, statt sie zu lösen („es kann nicht sein, was nicht sein darf“), dann werden sie im Untergrund aktiv. Die verdrängten Probleme  wüten in Ihrem Unterbewusstsein und verursachen körperliche und psychische Krankheiten.

Es ist wie ein Naturgesetz: Probleme werden Sie das ganze Leben begleiten. Ist eines gelöst, wird der freie Platz vom nächsten eingenommen.

Die wertvollste Eigenschaft, die Sie bei der Problemlösung erwerben können, ist die Fähigkeit, sich zu zwingen, die Dinge zutun, die Sie tun müssen. Zu der Zeit, da sie getan werden müssen. Ob es Ihnen gefällt oder nicht!

Was steuert uns?

Wir werden von unserem Selbstbild und unseren Glaubenssätzen gesteuert

Unsere Glaubesnssätze prägen unsere Meinung über uns selbst. Diese Glaubenssätze haben sich im Laufe unserer Entwicklung gebildet. Zum Teil haben sie sich auch so verfestigt, dass wir sie schwer wieder ändern können. Diese Glaubenssätze prägen unser Selbstbild.

Unsere Glaubenssätze sind entscheidend für das, was wir im Leben erreichen können. Sie sind für unsere Karriere wichtiger als unser I.Q. (Prescott Lecky).

Wir können uns unsere Glaubenssätze wie Filter vorstellen.Durch diese Filter nehmen wir unsere Umwelt wahr. Jeder Mensch baut sich sein eigenes Modell der Welt im Laufe seiner Entwicklung. In diesem Modell nimmt er nur die Dinge wahr, die durch den Filter in sein Bewusstsein gelangen. Das ist ein Nachteil.

Die Menschen agieren alle auf dem Niveau, das ihren Überzeugungen und Glaubenssätzen entspricht. Sie verpassen damit die Chance, das Niveau zu erreichen, das ihren Möglichkeiten gerecht wird.

Negative Glaubenssätze behindern uns: „Ich kann das nicht, schaff das nicht, bin zu schwach, ist zu schwer, zu hässlich“ usw. Wenn Sie das denken, dann schränken Sie die Möglichkeit eines Erfolges ein, oder verhindern ihn.

Je mehr Optionen wir in unser Denken einbeziehen, um so eher können wir Herausforderungen meistern.

Wenn wir nur das tun, was wir immer tun, engen wir uns ein.

Emotionale Intelligenz: Die wichtigsten Punkte

Emotionale Intelligenz – was verstehen wir darunter?

Emotionale Intelligenz hilft im Berufsleben schneller weiter, als fachliche Kompetenz. Denn fachlich kompetent sind auch viele andere Kollegen. Dennoch kommen sie in ihrer beuflichen Entwicklung nicht so recht vorwärts. Im Laufe ihres Berufslebens werden sie als fachlich wertvolle Mitarbeiter respektiert. Für Führungsaufgaben kommen sie selten in Frage. Sie gelten innerbetrieblich als „Fachidioten“.

Was machen denn die Kollegen anders, die beruflich weiterkommen? Die wichtige Führungspositionen einnehmen? Diese Menschen zeichnet eines aus: emotionale Intelligenz.

Diese 6  Eigenschaften können wir bei emotional intelligenten Personen beobachten

  1. Die Fähigkeit, sich selbst zu motivieren. Emotional nicht intelligente Menschen warten auf Motivation von aussen. Die kommt selten.
  2. Die Emotionen der anderen zu erkennen. Dadurch sind emotional intelligente Menschen besser in der Lage, Konflikte zu lösen oder Interessen durchzusetzen.
  3. Die eigenen Emotionen richtig zu deuten. Sie versuchen immer zu ergründen, warum sie welches Gefühl haben.
  4. Die Fähigkeit, die eigene Stimmung zu regulieren.
  5. Selbstbeherrschung und Disziplin.
  6. Ein gesundes Selbstvertrauen. Emotional intelligente Menschen kennen ihre Fehler. Aber sie konzentrieren sich konsequent auf ihre Stärken.

Erfolg. Eine Frage der Definition

Grundvoraussetzungen für Erfolg

Zum Erfolg gehört eine klare Zielsetzung. Wenn Sie keine Ziele haben, dann wissen Sie nicht, ob und wann Sie erfolgreich sind. Diese Ziele haben nur dann einen Einfluss auf den Erfolg, wenn sie eindeutig beschrieben sind. Und sie müssen auch klar terminiert sein!

Etwas motiviert uns besonders. Sie sind nicht an dem Tag erfolgreich, an dem Sie Ihr Ziel erreicht haben. Sie sind bereits dann erfolgreich, wenn Sie Ihr Ziel definiert haben und sich in Bewegung gesetzt haben.

Aufgeben sollten wir ein Ziel nur, wenn es sich als unrealistisch herausstellt. Das kann natürlich immer passieren. Realistisch wird ein Ziel, wenn es anspruchsvoll ist, mit Anstrengung zu erreichen, aber erreichbar. Fehlschläge gibt es auf dem Weg zu einem anspruchsvollen Ziel mehr als genug. Ein Versager ist aber nur der, der aufhört, es immer wieder zu versuchen.

Erfolgreiche Menschen tun Dinge, vor denen sich die Erfolglosen drücken. Schulen Sie die Flexibilität Ihres Denkens. Probieren Sie Neues aus, lernen Sie andere Sichtweisen kennen. Sagen Sie sich: Das was getan werden muss, muss ich auch tun. Auch wenn es keinen Spass macht.

Erfolgeiche motivieren sich selbst. Erfolglose warten auf die Motivation vom Chef.

Erfolgreiche Verkäufer kontrollieren täglich ihre Einstellung.

Von Zeit zu Zeit müssen wir uns neu justieren

Überprüfen Sie mal, ob Sie noch auf der richtigen Schiene sind

In der Natur gibt es keinen Stillstand. Entweder geht es vorwärts oder rückwärts. Rückwärts geht es immer, wenn man glaubt, bereits alles zu wissen und zu können.Wenn wir nicht mehr lernbereit und neugierig sind, dann verkümmern wir.

Ohne es rechtzeitig zu merken, übernehmen ungünstige Verhaltenweisen unseren Tagesablauf. Wir gewöhnen uns einen schlampigen Gang an, ohne dass uns jemand darauf aufmerksam macht. Wir neigen immer mehr zu ungesunder Ernährung. Wir gönnen uns mehr Nachsicht bei dem Gebrauch von ungesunden Genussmitteln.

Das alles bringt uns auf die falsche Schiene. Von der müssen wir aber rechtzeitig wieder runterkommen!

Checken Sie bei sich folgende 5 Punkte:

  1. Nehmen Sie die Realität auch immer so wahr, wie sie ist? Oder wie Sie sie gerne hätten?
  2. Werden Sie immer sturer und starrer?
  3. Sind Sie bereit, sich andere Meinungen bis zum Ende anzuhören, auch wenn sie Ihnen total gegen den Strich gehen.
  4. Bilden Sie sich weiter?
  5. Überprüfen Sie von Zeit zu Zeit die Wirkung Ihrer nonverbalen Kommunikation? Wie Unkraut im Garten, schleichen sich gerade hier immer wieder Unreinheiten ein. Wenn Sie nichts dagegen tun, werden sich Mimik, Gestik, Gang, Körperhaltung mehr negativ entwickeln, als positiv.

Den täglichen Stress reduzieren

Das hilft wirklich in Stress-Situationen

Sie brauchen keine grossartige Massnahmen, um den täglichen Stress abzubauen. Es genügen kleine, sofort umsetzbare Schritte. Der Erfolg ist überzeugend. Allerdings nur, wenn die kleinen Trainingsschritte jeden Tag konsequent umgesetzt werden.

Das sind die 4 Schritte, um täglichen Stress zu bewältigen:

  1. Unterbrechen Sie gezielt Ihre Arbeit, um abzuschalten und körperlich aktiv zu werden.  Entspannen Sie immer wieder Ihre Muskulatur (Dehnen). Laufen Sie die Treppe auf und ab, ohne sich zu hetzen.
  2. Viele Stressfaktoren sind weniger wichtige Aufgaben, die aber eine grosse Dringlichkeit suggerieren. Setzen Sie sich für jeden Tag Prioritäten, damit Sie auch an den wirklich wichtigen Aufgaben arbeiten. Denn nur die wirklich wichtigen Aufgaben bringen Sie weiter!
  3. Hauen Sie sich Ihren Terminkalender nicht voll! Bauen Sie Pufferzeiten in Ihre Tagesplanung ein. Die brauchen Sie für Unvorhergesehenes, Spontanes.
  4. Überprüfen Sie, ob Sie nicht von zu vielen elektronischen „Organisations- und Zeitspargeräten“ unter Druck gesetzt werden. Helfen die Ihnen tatsächlich Zeit zu sparen?

Eine Bilanz Ihres Tages

Hat dieser Tag Ihnen etwas gebracht?

Das ist nicht einfach zu beantworten. So richtig zufrieden sind wir selten mit unserem Arbeitstag. Die Frage: „Was hat uns dieser Tag gebracht“ lässt sich nicht konkret beantworten. Immer haben wir das Gefühl, da wäre noch mehr möglich gewesen.

7 Punkte Bilanz: Was haben Sie heute getan?

Für die Gewinnung neuer Kunden? Wenn Sie im Vertrieb tätig sind. Neukundengewinnung ist stets ein Thema, das für viele Verkäufer unbequem ist.

Für die Pflege Ihrer wichtigsten Kunden? Haben Sie sich auch die Zeit genommen, Ihre A-Kunden zu supporten? Ohne sich zu verzetteln in der Betreuung weniger wichtiger Kunden.

Für die Pflege Ihrer wichtigsten Mitarbeiter? Wenn Sie Vorgesetzter sind. Haben Sie sich Zeit genommen, Ihre Führungsaufgaben wahr zu nehmen? Oder haben Sie sich mit Tagesgeschäft herumgeplagtund in wenig effektiven Meetings gesessen??

Für das Entrümpeln alter Gewohnheiten? Alte Gewohnheiten müssen immer wieder auf ihre Berechtigung überprüft werden. Auch schlechte Gewohnheiten schleichen sich immer wieder geschickt ein.

Für Ihre Weiterbildung? Wenn Sie Ihre Fremdsprachen verbessern wollen, dann sind die täglichen kleinen Trainigseinheiten hoch effektiv. In kleinen Schritten verbessern Sie sich immer mehr (Kaizen-Prinzip).

Für Ihre Zielerreichung? Sind Ihre Ziele noch aktuell?

Für Ihre Zeitplanung? Arbeiten Sie nach von Ihnen festgelegten Prioritäten, oder arbeiten Sie ereignisgesteuert? Denken Sie daran, ein dringliches Problem muss nicht ein wichtiges sein!

Für Ihre Gesundheit? Treppen laufen, statt Aufzug fahren. Auch hier bringen die kleinen Trainingseinheiten einen hohen Nutzen.

Für Ihre Entspannung? Legen Sie immer wieder Ruhepausen ein? Können Sie auch los lassen?

Für Ihre Familie/Partnerschaft? Wenn Sie erfolgreich sein wollen, dann muss der private Bereich genau so rund laufen, wie der Job.

Gewohnheiten müssen mal wieder überprüft werden

Warum müssen wir unsere Gewohnheiten überprüfen?

„Das machen wir doch“ denken einige von uns. In den meistenFällen ist das aber nur eine Schutzbehauptung. Wir wollen ja modern und aufgeschlossen wirken. Wie sieht der Berufsalltag aus? Viele erfahrene Verkäufer und Manager vertrauen bei der Bewältigung der Anforderungen zu sehr auf ihre Routine. Ohne es bewusst zu registrieren, richten sie sich in einer Komfortzone ein. Das macht satt und zufrieden.

Eine chinesische Weisheit sagt uns: „Wenn wir unsere Richtung nicht ändern, werden wir dort ankommen, wo wir gerade hinmarschieren.“ Das ist doch ganz logisch, werden Sie denken. Wo ist die Weisheit?  Wenn wir in die richtige Richtung laufen, werden wir schon zum richtigen Ziel gelangen. Aber wissen wir wirklich, ob die Richtung noch stimmt?

Wir sind schnell mal auf dem falschen Pfad

Der Weg, den wir gehen, ist uns nicht immer bewusst. Denn wir gehen ihn aus Gewohnheit. Wir denken: was bisher funktioniert hat, wird auch künftig funktionieren. Vielleicht ja. Aber was passiert, wenn wir in die falsche Richtung marschieren und glauben, sie wäre immer noch die richtige?

Wir müssen immer wieder unsere Gewohnheiten überprüfen, sonst entwickeln wir uns nicht mehr weiter! Wir entwickeln uns zurück. Denn die Wirklichkeit hat sich schon weiter bewegt.

Kleine Schritte zur Stressbewältigung

Das hilft in Stress-Situationen

Der tägliche Stress muss immer wieder abgebaut werden. Sonst entsteht Schaden in unserer Psyche und in unserem Körper. Für den täglichen Stressabbau brauchen Sie keine hochwissentschaftlichen Wundermittel. Es genügen ganz einfache Aktionen.

  1. Setzen Sie sich für jeden Tag Prioritäten! Überprüfen Sie immer wieder: Arbeiten Sie aktuell an den wichtigsten Aufgaben? Bringt Sie das, was Sie aktuell tun Ihren Zielen näher? Durch das Setzen von Prioritäten stellen Sie sicher, dass Sie sich in der Tagesarbeit nicht verzetteln. Denn das stresst Sie!
  2. Bauen Sie Pufferzeiten in Ihre Tagesplanung ein. Sie brauchen Freiraum für Unvorhergesehenes und Spontanes. Der Zeitmanagementprofi verplant maximal 60% seiner Zeit. Den Rest braucht er, um flexibel zu reagieren.
  3. Überprüfen Sie, ob Sie nicht von zu vielen elektronischen „Organisations- und Zeitspargeräten“ unter Druck gesetzt werden. Schauen Sie permanent auf Ihr Smartphone? Glauben Sie, permanent erreichbar sein zu müssen? Konzentrieren Sie sich lieber auf das, was gerade zu erledigen ist. Und erledigen Sie das sorgfältig. Dadurch verschaffen Sie sich ein kleines Erfolgserlebnis. Das ist gut gegen Stress.
  4. Entspannen Sie immer wieder Ihre Muskulatur. Dehnen und lockern Sie Ihre Muskeln. Als Schreibtischtäter dehnen Sie Ihre Hals- und Nackenmuskulatur. Sie spüren sofort ein entspanntes Gefühl. Stehen Sie immer wieder auf. Schalten Sie für einige Minuten ab und werden Sie körperlich aktiv  (Treppen steigen).

Durchhaltevermögen ist wichtig für den Erfolg

Durchhaltevermögen und Beharrlichkeit ist für den beruflichen Erfolg wichtiger als Intelligenz

Das sind die 7 wichtigsten Tipps

  1. Bei den wenigsten der heute Erfolgreichen lief im Leben alles glatt. Es gab immer wieder Rückschläge und Niederlagen. Ihr gemeinsamer Nenner: Durchhaltevermögen!
  2. Ihr Durchhaltevermögen bleibt nicht stabil. Es muss immer wieder trainiert werden.
  3. Belohnen Sie sich für kleine Erfolge. Zwischen Ihrem Vorhaben und dem Gelingen sollte nur ein kleiner Abstand sein.
  4. Erinnern Sie sich immer wieder an Ihre Stärken.
  5. Glauben Sie an sich! Lauern Sie nicht auf Anerkennung durch andere. Davon können Sie nicht leben.
  6. Verzetteln Sie sich nicht! Konzentrieren Sie sich immer auf eine Aufgabe und erledigen Sie die ordentlich.
  7. Stellen Sie sich immer wieder den Nutzen vor, wenn Sie Ihr Ziel erreichen. Denken Sie immer wieder darüber nach, was Ihnen diese Zielerreichung wert ist.

Das bedroht Ihr Durchhaltevermögen

Unrealistische und unklare Ziele.

Selbstzweifel, instabile Eigenmotivation.

Falsche, überholte Gewohnheiten.

Zu viel und zu lange über gemachte Fehler nachdenken.

Ungeduld, fehlende Gelassenheit, auf schnelle Erfolge fixiert sein. („Slow and steady wins the race!“)

Furcht vor Risiken und Problemen.