Kommunikation: Es zählt nur, was ankommt

So versteht Sie Ihr Kommunikationspartner noch besser

Gerade in der mündlichen Kommunikation passiert ein gewaltiger Informationsverlust. In der mündlichen Kommunikation glauben wir irrigerweise, dass wir alles verstanden haben, was unser Kommunikationspartner gesagt hat. Dabei hat sich herausgestellt, dass die meisten Menschen nach 2 Dritteln der Zeit gedanklich abschalten. Sie sind dann bereits bei der gedanklichen Vorbereitung ihrer Formulierung. Wenn jetzt gerade im letzten Drittel der empfangenen Botschaft wichtige Punkte enthalten sind, dann  gehen die verloren.

Gibt es nichts Schriftliches zum nachlesen, dann geht viel von der empfangenen Information verloren. Obwohl wir glauben, dass wir alles verstanden haben, was der andere uns gesagt hat, ist nach 2 Tagen 50% davon schon wieder gelöscht. Das Gefährliche daran ist, dass wir dann immer noch der Ansicht sind, es sei alles erhalten.

Damit Ihre Informationen besser ankommen und besser gespeichert werden, hier 8 Tipps:

1. Bevorzugen Sie kurze Sätze

Das Gehirn des Zuhörers macht alle 20 Sekunden eine kleine Pause. Wenn Sie Ihre Sätze zu lange formulieren, gehen einige Informationen verloren.

Deshalb:

–         Formulieren Sie immer kurze Sätze. Bauen Sie bei längeren Redepassagen immer wieder kurze Pausen von 2 Sekunden ein.

–         Geben Sie dem Kommunikationspartner Gelegenheit, das Gehörte zu verdauen.

2. Sprechen Sie zielgruppenspezifisch

Benutzen Sie Worte, von denen Sie sicher sind, dass sie der andere versteht. Wenn Sie mit einem Kaufmann sprechen, dann benutzen Sie andere Worte, als im Dialog mit einem Techniker. Wertschöpfung und Wirtschaftlichkeit sind dann als Bestandteil Ihrer Formulierung zielführender als technische Merkmale. Wen Sie ein Spezialist in irgendeiner Sparte sind, dann berücksichtigen Sie, dass der Kommunikationspartner, der kein Spezialist ist, mehr als die Hälfte ihrer Informationen nicht versteht oder falsch interpretiert. Wenn Entwicklungsingenieure untereinander von einer „suboptimalen Lösung“ sprechen, meinen sie, dass das nicht funktioniert.

3. Vermeiden Sie „Imponierdeutsch“ und „Denglisch“

Marketingleute und IT-Spezialisten reden gerne so. Sie glauben, damit noch fachkompetenter zu wirken. Das ist ein Trugschluss, denn gute Kommunikationsprofis verwenden anschauliche Formulierungen und achten darauf, dass sie vollständig verstanden werden. Ein guter Redner überzeugt, indem er für Fremdworte und Spezialbegriffe Formulierungen findet, die jeder versteht.

Denn was nutzt das ganze imposante Formulierungskonstrukt, wenn der Empfänger nur die Hälfte versteht. Außerdem ist das ein Zeichen von Halbbildung.

4. Prüfen Sie, ob der Partner die Information überhaupt empfangen will und kann.

–         Wenn der Kommunikationspartner gedanklich abgelenkt ist, gehen Ihre Informationen ins Leere.

–         Wenn er sich über Sie ärgert, wird er keine Argumente von Ihnen annehmen.

–         Wenn die Wellenlänge nicht stimmt, zweifelt er Ihre Argumente an.

–         Wenn er momentan keinen Rat sucht, wird er die besten Ratschläge von Ihnen ablehnen.

5. Sprechen Sie spezifisch, verallgemeinern Sie nicht

–         Die Anlage hat ein 25 Meter Schwimmbecken und 2 Tennisplätze“ – ist präziser als „Gute Freizeiteinrichtungen“.

–         „20 –25% Einsparung“ – statt deutliche Einsparung (muss natürlich beweisbar sein).

–         „8% der Beschäftigten arbeiten in der Forstwirtschaft“ – ist präziser als „nur ein geringer Anteil arbeitet in der Forstwirtschaft.“

6. Visualisieren Sie Ihre Aussagen

Ein Block und ein Stift sind sehr wirkungsvolle Verkaufshilfen. Erläutern Sie komplexe Zusammenhänge zeichnerisch. Das ist leichter als befürchtet und hilft dem Kommunikationspartner, das Ganze noch besser zu verstehen. Bilder werden besser gespeichert und bleiben länger erinnerbar, deshalb üben Sie, bestimmte Fakten und Aussagen durch Symbolen zu visualisieren.

Arbeiten Sie mit geometrischen Mustern und Pfeilen. Wenn Sie dem Kunden rüberbringen wollen, dass er mit Ihrer Lösung die Hälfte der Vorbereitungszeit einspart, dann zeichnen Sie zum Beispiel einen Kreis und halbieren ihn.

7. Stellen Sie erst mal eine gute Gesprächsatmosphäre her

Die Chemie muss stimmen! Zeigen Sie dem Partner Wertschätzung. Spürt er die nicht, werden Ihre Informationen verfälscht und gefiltert aufgenommen. Lassen Sie ihn spüren, dass Sie seine Gedankengänge nachvollziehen und seine Meinung respektieren. Auch wenn Sie gegenteiliger Meinung sind. Achten Sie peinlichst darauf, ihn aussprechen zu lassen und ergänzen Sie nie seine Sätze für ihn zu Ende.

Wenn der andere sicher ist, dass Sie sich über seine Meinung Gedanken machen, wird er auch Ihre Argumente rational untersuchen.

8. Beweisen Sie Ihre Argumente mit Zahlen und Beispielen, die der Kunde anerkennt

–        „Herr Kunde, wie hoch kalkulieren Sie eine 1 Stunde Produktionsstillstand?“ „Wir rechnen mit 200 €.“ „Das bedeutet, wenn Sie durch das neue Verfahren eine um 20 – 25% höhere Verfügbarkeit erzielen, sparen Sie im Monat bis zu 3500 € gegenüber heute ein.“

–        „Herr Kunde, was kostet Sie eine Arbeitsstunde im Büro?“ „Wir rechnen mit 62 €“ „Das bedeutet, wenn Sie mit der neuen Organisationen die Wegezeiten Ihrer Mitarbeiter um 2 Stunde p. Arbeitstag und p. Mitarbeiter reduzieren, sparen Sie im Monat 440€.“

 

 

Eine gute #Präsentation spricht alle Sinne an

Durch die Wahl der Präsentationsmedien alle Sinne nutzen

Sprechen Sie mit Ihrer #Präsentation vor Kunden alle Wahrnehmungskanäle an. Dazu gehören Sehen, Hören und Tasten. Gerade bei der Präsentation vor Kunden ist diese Medienvielfalt sinnvoll. Denn bei einer #Kundenpräsentation ist die Teilnehmerzahl eher klein.

Eine wunderbare Methode ist, den Kunden anfassen zu lassen. Hier kommt die Haptik in das Spiel. Haptik ist das tastende Begreifen. Durch Ertasten und Erfühlen versteht der Kunde die Materie noch intensiver. Lassen Sie bei Ihrer Kundenpräsentation einen ausgewählten Gegenstand von den Teilnehmern anfassen. Achten Sie darauf, dass Sie den Gegenstand den Teilnehmern wieder aus der Hand nehmen. Denn die Gefahr ist groß, dass die Kunden damit rumspielen und keiner Ihnen mehr zuhört.

Bringen Sie in in einer Kundenpräsentation alle Medien zum Einsatz: Flip-Chart, Beamer und Gegenstände. Ihr Fahrplan und roter Faden wird mit dem Beamer dargestellt. Ergänzend dazu kommt für sich aktuell ergebende Hinzufügungen und tiefer gehende Erläuterungen der Flip-Chart zu seinem Recht. Mit dem Flip-Chart sprechen Sie bei dem Kunden die rechte Gehirnhälfte an. Sie können zeichnerisch, bildhaft den Inhalt Ihrer Präsentation komplettieren. Geben Sie bei Ihrer Präsentation den Kunden die Möglichkeiten, Sie zu unterbrechen, um Fragen zu stellen. Bevorzugen Sie einen aktiven Dialog.

Lassen Sie Ihre Hände sprechen

Als guter Referent verstecken Sie nie Ihre Hände

Wenn Sie vor Ihren Zuhörern Selbstsicherheit zeigen wollen, dann dürfen Sie keinesfalls Ihre Hände verstecken. Denn das Verstecken der Hände zeigt genau das Gegenteil: Unsicherheit, Selbstzweifel.

Wenn wir unsere Hände verstecken, wird das von den Zuhörern als Angst und Fluchtreaktion interpretiert. Sie werden misstrauisch.

Sie denken: der Referent ist sich seiner Sache nicht sicher und möchte sich aus dieser unangenehmen Situation befreien. Oder er ist nicht offen, sagt die Unwahrheit

Zeigen Sie mutig Ihre Hände, auch wenn Sie aufgeregt sind.Das Sprechen mit den Händen fördert zusätzlich den Denkprozess, während Sie reden.

Tabu ist während der Präsentation:

Hände in die Hosentasche vergraben,

Hände hinter dem Rücken halten,

Hände ineinander verschlingen, verknoten,

Arme verschränken,

Hände zur Raute formen.

Offene Gesten

Offene Gesten suggerieren Offenheit und Ehrlichkeit. Halten Sie dabei Ihre Ellenbogen auf Abstand zu Ihrem Körper, sonst wirkt die Gestik nicht offen, sonder gestellt.

Das hilft Ihnen dabei: stellen Sie sich vor, Sie halten einen großen Ball in beiden Händen, den Sie zusammendrücken und wieder loslassen. Beide Hände sollen sich dabei nicht berühren.

 

Endlich mal keine Power Point Präsentation

Warum ist eine Power Point Präsentation nicht immer sinnvoll

Die Leute sind von diesem Medium übersättigt. Warum ist das so? In den Betrieben wird die Präsentation mit Beamer zu oft eingesetzt. Die Möglichkeiten einer Beamerpräsentation ermutigt Kollegen zu einer Präsentation, obwohl sie es nicht können. Sie verlassen sich auf Power Point und vernachlässigen ihre rhetorischen Fähigkeiten.

Viele Präsentatoren geben sich keine Mühe bezüglich Sprache, Körpersprache und Verständlichkeit. Sie vertrauen zu sehr auf das Präsentationsmedium. Sie vergessen, dass bei einer Präsentation der Mensch im Vordergrund steht. Kann er nicht präsentieren, hilft ihm auch die beste Technik nichts!

Es werden zu viele Charts produziert. Dadurch wird von den Kernaussagen der Präsentation abgelenkt. Die Zuhörer nehmen eine Konsumhaltung ein. Sie folgen der Präsentation nur oberflächlich.

Die Gefahr für technische Pannen lauert immer. Die Technik muss vor der Präsentation immer ausgiebig getestet werden. Diese zeitraubenden Vorbereitung macht aber nicht jeder.

 

 

So trainieren Sie Ihre #Gestik

Auf Ihre Körpersprache kommt es an

Ohne eine übezeugende Gestik werden Sie bei Ihrer #Präsentation keinen positiven Eindruck erzeugen. Auch wenn der Inhalt Ihrer Präsentation noch so gut ist, nur mit der passenden Körpersprache entfalten Sie Ihre volle Wirkung.

Mit diesen 5 Punkten trainieren Sie Ihre Gestik

  1. Stellen Sie sich vor den Spiegel.
  2. Stehen Sie fest auf dem Boden. Beide Füße sind eine Schulterbreite auseinander.
  3. Ziehen Sie die Po-Backen fest zusammen und halten Sie diese Spannung 7 Sekunden. Brust raus und Kinn leicht erheben. Lassen Sie dabei Ihre Schultern ganz locker hängen. Auf keinen Fall nach oben ziehen, denn das wirkt angespannt.
  4. Versuchen Sie bestimmte Stimmungen nur mit Ihrer Mimik und Gestik auszudrücken. Dabei können Sie ruhig übertreiben.
  5. Um Ihre Sensibilität bei der Wahrnehmung der Körpersprache noch weiter auszubilden, machen Sie diese Übung. Setzen Sie sich in ein Cafe und beobachten Sie die Körpersprache der Menschen um Sie herum. Versuchen Sie zu deuten, was deren Gestik und Mimik über ihr Wesen verraten könnte.

Die Sprache unseres Körpers ist ehrlicher als die Sprache unseres Mundes

Unser Körper ist ein offenes Buch

In unserer Mimik und in unserer Gestik verraten wir dem Beobachter, was in uns vor geht. Kaum jemanden gelingt es, seine Gestik und Mimik so zu beherrschen, dass er nicht „zu lesen“ ist. Von einigen großen Schauspieler wird das behauptet.

Auch der Klang unserer Stimme gibt einiges von uns preis. Das Sprechen in den unteren Oktaven zeigt mehr innere Ruhe und Selbstsicherheit.  Wenn wir schnell sprechen und uns immer wieder in die höheren Tonlagen begeben, zeigen wir, dass wir aufgeregt sind.

Die unbewussten Signale des Körpers sind ehrlicher, als die gesprochenen Worte. Das wissen die meisten. Einige haben gelernt, auf die nonverbalen Signale zu achten, die Mehrheit macht es unbewusst.

90% des ersten Eindrucks von einem Menschen werden bestimmt von: Körperhaltung, Kleidung, Gesichtsausdruck, Gestik und Mimik, Stimmlage. Der Referent, der eine Präsentation halten will, gewinnt bereits auf dem Weg zur Bühne. Oder verliert.

Diese Tatsache zeigt uns, auf welchen Feldern wir noch mehr trainieren müssen. Damit wir bei all unserem Wissen auch kompetent auf andere wirken.

Sind Sie bei Ihrer Präsentation richtig angezogen?

Ihr Outfit bei der Präsentation muss zu Ihrem Typ passen

„Wie sieht der denn aus?“ Dieser spontane Gedanke bei Ihren Zuhörern neutralisiert alle Höhepunkte in Ihrer Präsentation. Auch in der aktuellen Phase der neuen Lässigkeit, müssen Sie sehr sorgsam bei der Auswahl Ihrer Garderobe vorgehen. Das scheinbar lockere Outfit von Steve Jobs bei seinen Präsentationen war wohlkalkuliert.

Es ist nicht relevant, ob Sie sich mit der aktuellen Mode kleiden. Auch nicht, ob Sie kostspielige Designerkleidung leisten. Aber legen Sie kompromisslos Wert auf gediegene Qualität. Sie müssen alles vermeiden, was die Wertigkeit der präsentierten Produkte und Lösungen anzweifelt. Ziehen Sie sich so an, wie es zu Ihrem Typ am besten passt. Dunkle Farben bei Anzug, Jacke oder Hose wirken seriöser als helle.  Ein Blässling sieht in einem hellen Anzug noch blasser aus.

Eine korpulente Dame wirkt in einem kurzen Jäckchen noch korpulenter. Bevorzugen Sie helle Hemden. Achten Sie darauf, dass Sie die richtige Kragenweite haben. Ihre Schuhe müssen farblich zum Gürtel passen und in einem einwandfreien Zustand sein. Ungeputzte oder verlatschte Schuhe zerstören sofort Ihr Outfit. Dieser Fehler ist nicht kompensierbar.

Wenn Sie vor Ihren Mitarbeitern präsentieren

Gefragt ist professionelle Lockerheit

Eine Präsentation vor der eigenen Belegschaft erfordert eine besondere Form der Darstellung. Wenn Sie vor Ihren Mitarbeitern im gleichen Stil präsentieren, wie vor Kunden, dann geht die Präsentation in die Hose. Denn bei einer dieser Veranstaltungen ist eine professionelle Lockerheit und Pfiffigkeit in der Darstellung gefordert.

Hier 5 hilfreiche Tps für Ihre Präsentation vor Mitarbeitern

  1. Probieren Sie doch ganz einfach mal, ohne Präsentationsmedien auszukommen.Dazu sollten Sie aber Ihre Körpersprache trainieren. Ihr Körper und Ihre Stimme ist das dominante Präsentationsmedium.
  2. Sie sollten Ihre Präsentation einige male vor dem Spiegel trainiert haben. Nehmen Sie sich dafür genügend Zeit. Wenn Ihre Präsentation 10 Minuten dauern soll, benötigen Sie 30 Minuten an Verbereitungszeit.
  3. Wenn Sie als Chef vor Ihren Mitarbeitern eine Ansprache halten, sollte Ihr Outfit eine elegante Lässigkeit ausdrücken.Aber nicht zu salopp!
  4. Reden Sie offen und authentisch. Sagen Sie, was Sie bewegt und vermeiden Sie Standard-Plattheiten.
  5. Woher nehmen Sie den Stoff für Ihre Präsentation vor Mitarbeitern? Legen Sie sich ein Fach zu, in dem Sie das ganze Jahr über Notizen von ungewöhnlichen Ereignissen sammeln.
  6. Die Ansprache sollte nicht länger als 20 Minuten dauern.Denn dann wird es langweilig.

Unsere Stimme löst Assoziationen aus

So wichtig ist der Ton der Stimme bei der Präsentation

„Wie etwas wirklich gemeint ist, lässt sich nur am Ton feststellen.“ Udo Nix.

Der Ton unserer Stimme wird vom Unterbewußtsein der Zuhörer aufgenommen. Der Ton der Stimme bei der Präsentation löst im Unterbewußtsein Assoziazionen aus. Unsere Stimme hat auf die Zuhörer drei mal so viel Wirkung wie der sprachliche Inhalt unserer Präsentation. Über den Klang unserer Stimme offenbaren wir uns unseren Zuhörern. Denn der Klang unserer Stimme sagt einiges über unseren inneren Zustand aus.

Das ist Ihre Aufgabe als Präsentator

Entdecken Sie Ihre ideale Tonlage bei der Präsentation. Finden Sie heraus, in welcher Tonlage Ihre Stimme am kräftigsten und angenehmsten klingt.

Der optimale Klang entsteht aus dem Entspannungszustand.

Über Ihre Stimme offenbaren Sie sich Ihren Zuhörern, weil sie etwas über Ihren inneren Zustand aussagt.

Es gibt viele Gelegenheiten, an denen sie diese Stimmpflege ausführen können. Nutzen Sie die.

Nichts ist eintöniger und einschläfernder, als ein Referent, der durchgehend in einer monotonen Tonart vor sich hin brabbelt.

Setzen Sie Ihre Stimme am Anfang Ihrer Rede tiefer an, gehen Sie in der Stimmlage von unten nach oben.

Die Wirkung Ihrer Stimme ist größer als gedacht

Eine wohlklingende Stimme gewinnt

Jahrzehntelang sind wir darauf getrimmt worden, vor allem auf den Inhalt unserer Sätze zu achten. Ob in der Schule oder im Elternhaus: „Drücke Dich vernünftig aus!“ Nur wurde die Bedeutung der Sachebene in der Kommunikation weit überschätzt. Ob Sie anderen Menschen sympathisch sind, hängt nur zu 15% von dem ab, was Sie sagen (es sei denn, Sie beleidigen den anderen). 25% wird bestimmt von Ihrer Wortwahl, dem Sprechtempo, Ihrem Dialekt und Ihrer Lautstärke. Den Löwenanteil der Wirkung in der Kommunikation macht der Klang Ihrer Stimme aus: 60%

Ob unsere Stimme einen guten Klang hat, können wir nicht dem Zufall überlassen. Vor allem, wenn wir im Vertrieb oder Management arbeiten. Und vor allem, wenn Sie präsentieren müssen. Gute Argumente in einem negativen Sound vermittelt, macht die Argumente kaputt!

Pflegen Sie Ihre Stimme! Sänger und Radiomoderatoren machen das auch.

Reinigen Sie Ihre Stimme vor einem Vortrag, indem Sie die Tonleiter hoch und runter singen. Verwenden Sie dabei die Buchstaben A, E, I, O, U. Besonders das E hat eine gute Reinigungsfunktion.
Sie werden erstaunt sein, wie viel kraftvoller und angenehmer Ihre Stimme danach ist.
Wenn Sie sich jetzt Ihr Lieblingsessen vorstellen und „mmmh“ machen, haben Sie die Indifferenzlage gefunden. In dieser Indifferenzlage klingt Ihre Stimme am besten.