Was kann Ihr Wettbewerbsvorteil sein?

Innendienst und Aussendienst arbeiten Hand in Hand

Der Markt ist hart und es wird schlimmer. Ihre Wettbewerber ringen mit Ihnen um jeden Krümel, den es zu holen gibt. Der Kunde spielt die Lieferanten immer mehr gegeneinander aus. Die viel besprochenen ethischen Geschäftsprinzipien bleiben im harten Preiskampf auf der Strecke.

Hört sich schlimm und überzogen an? Mag sein, aber leider wird das immer mehr Realität. Welche Chancen haben Sie im Verdrängungsmarkt?

  • Ihr Produkt wird immer austauschbarer,

  • Ihre Zielgruppe muss immer mehr sparen,

  • Ihre Wettbewerber werden immer aggressiver und einfallsreicher,

  • und Ihr Arbeitspensum steigt.

  • Haben Sie in Ihrem Angebot einen Wettbewerbsvorteil, dauert es nicht lange und Ihr Wettbewerber hat aufgeholt.

Also, wo liegen Ihre Chancen?

Eine Chance ist die konsequent kundenorientierte Ausrichtung Ihrer Organisation.

Das bedeutet:

  • alle für den Kunden relevante Abteilungen arbeiten verzahnt, teamorientiert und damit effizienter als die meisten Ihrer Wettbewerber.

  • Alleine durch die Effizienz einer professionellen Zusammenarbeit von Innendienst und Außendienst erlangen Sie einen Wettbewerbsvorteil, der größer ist als durch Produktinnovationen.

  • Und diese Chance ist kostengünstig zu haben!

Vor einer Präsentation: Sind Sie nervös?

Nervosität und Ängste vor einer Präsentation

Leseprobe aud dem Buch: Mitreißend und überzeugend präsentieren

7.3 So besiegen Sie Ihre Nervosität

Bauchatmung

Wir neigen zum Hochatmen, oder auch Flachatmen genannt. Besonders dann, wenn wir nervös oder aufgeregt sind. Dabei ziehen wir beim Einatmen die Schultern hoch und versuchen den oberen Brustkorb mit Luft zu füllen. Das Resultat ist, wir bekommen zu wenig Sauerstoff in unseren Körper.

Es gibt nicht wenige Menschen, die scheinbar die Fähigkeit zum richtigen Atmen spätestens dann verlieren, sobald sie vor Publikum sprechen müssen.

Es geht noch weiter. Nervosität und Stress vor einer Präsentation animiert den Körper, ungünstige Stoffwechselprodukte in unser Blut einzuleiten. Eine Folge ist, dass der ph-Wert des Blutes in den sauren Bereich kippt. Das schränkt auch Ihr Denkvermögen ein.

Durch die richtige Atmung, die Bauchatmung, nehmen Sie mehr Sauerstoff auf, dadurch werden diese ungünstigen Stoffwechselprodukte gebunden und über die Lunge wieder ausgeschieden. Füllen Sie beim Einatmen Ihren Oberkörper mit Luft. Der Bauch darf sich dabei wölben. Sorgen Sie deshalb dafür, dass Sie keine einengenden Kleidungsstücke tragen, die die Bauchatmung behindern.

Gerade stehen

Stellen Sie sich mit beiden Beinen fest auf den Boden. „Erden“ Sie sich, so, dass Sie keiner umschubsen kann. Pressen Sie die Pobacken zusammen, heben Sie Ihr Kinn hoch und ziehen Sie Ihren Bauch ein. Bleiben Sie 7 Sekunden in dieser Stellung.

Schulterpartie entspannen

Praktizieren Sie die muskuläre Spontanentspannung.

Spannen Sie Ihre Schultern an und halten Sie diese Spannung 7 Sekunden lang. Dann entspannen Sie wieder und erleben das wohlige Gefühl der entspannten Schulterpartie. Wiederholen Sie diese Übung drei mal. Einige Muskelpartien verspannen sich gerne etwas mehr, wenn wir Stress haben. Das sind die Gesichtsmuskeln, der Nacken und die Arme.

Prüfen Sie in Stresssituationen, welche Muskelpartien bei Ihnen stärker betroffen sind. Entspannen Sie diese Muskeln, wie oben beschrieben, durch Spannung und Entspannung.

Hände nicht verstecken

Wenn wir unsere Hände verstecken, wird das von den Zuhörern als Angst und Fluchtreaktion interpretiert. Sie werden misstrauisch.

Sie denken: der Referent ist sich seiner Sache nicht sicher und möchte sich aus dieser unangenehmen Situation befreien. Oder er ist nicht offen, sagt die Unwahrheit

Zeigen Sie mutig Ihre Hände, auch wenn Sie aufgeregt sind.

Tabu ist:

  • Hände in die Hosentasche vergraben,
  • Hände hinter dem Rücken halten,
  • Hände ineinander verschlingen, verknoten,
  • Arme verschränken,
  • Hände zur Raute formen.

Offene Gesten

Offene Gesten suggerieren Offenheit und Ehrlichkeit. Halten Sie dabei Ihre Ellenbogen auf Abstand zu Ihrem Körper, sonst wirkt die Gestik nicht offen, sonder gestellt.

Das hilft Ihnen dabei: stellen Sie sich vor, Sie halten einen großen Ball in beiden Händen, den Sie zusammendrücken und wieder loslassen. Beide Hände sollen sich dabei nicht berühren.

Blickkontakt

Blicken Sie am Anfang Ihrer Präsentation schweigend in das Publikum. Das darf ruhig 3 Sekunden dauern, obwohl Ihnen das im Anfangsstress endlos vorkommen wird. Dann erst beginnen Sie mit Ihrer Eröffnung.

Halten Sie während der gesamten Präsentation den Blickkontakt aufrecht, das zeigt Selbstvertrauen, auch wenn Ihnen im Augenblick nicht danach ist. Schauen Sie zu Beginn, die freundlich blickenden Menschen bevorzugt an. Das stabilisiert Ihre Selbstsicherheit. Danach sind Sie sattelfest genug, um auch die „Stinkstiefel“ anschauen.

Klare, gut hörbare Sprache

Finden Sie Ihre ideale Tonlage (Indifferenzlage) heraus. Wie? Singen Sie, wenn Sie alleine sind, zu Übungszwecken die Tonleiter rauf und runter. Dabei entdecken Sie, dass in einer bestimmten Tonlage Ihre Stimme die größte Kraft hat. In dieser Tonlage können Sie auch den Zuhörer in der allerletzten Reihe erreichen, ohne sich anzustrengen oder zu schreien.

Die Indifferenzlage Ihrer Stimme ist meist etwas tiefer. Wenn es Ihnen gelingt, so zu sprechen, wird Ihnen die größte Athentizität zugestanden. Sie wirken souveräner.

Positive Selbstgespräche

Vor der Präsentation können Sie sich selbst positiv programmieren. Verzichten Sie nicht darauf, es wird ohnehin niemand anders tun.

Die Methode der positiven Selbstgespräche ist wirksamer, als die meisten Leute denken.

Sie ist eine seit Jahren bewährte Methode, mit der Spitzensportler vor einem Wettkampf sich stark machen.

Der ehemalige Weltklassentorhüter Oliver Kahn führt seine starken Leistungen hauptsächlich auf seine Fähigkeiten zurück, regelmäßig positive Selbstgespräche zu praktizieren.

Unser Gehirn registriert ganz genau, wie wir mit uns sprechen und führt unsere Befehle aus.

Seien Sie darum sehr vorsichtig mit Äußerungen, wie:“Das ist ja kaum zu schaffen.“ oder „Was bin ich heute wieder ungeschickt!“ „Ich fühle mich nicht ganz wohl.“ „Also heute will aber gar nichts klappen.“

Nur Sie haben die Verantwortung

Was in der Realität mit uns geschieht, hängt überwiegend davon ab, welchen Input wir uns geben. Ob wir uns negative oder positive Botschaften eingeben. „Das schaffe ich nicht!“ ist eine konkrete Aufforderung an unseren Verstand, alles in die Wege zu leiten, damit wir es es nicht schaffen. Also machen Sie es umgekehrt. Sie haben die Wahl. Es ist alleine Ihre Verantwortung.

Denken Sie an die positiven Aspekte der Präsentation:

  • „Ich habe mich optimal auf die Präsentation vorbereitet.“
  • „Die Präsentationstechnik habe ich ausgiebig getestet. Alles funktioniert einwandfrei.“
  • „ Die Zielgruppe ist mir bekannt. Fachlich kann mich niemand in Bedrängnis bringen.“
  • „Ich habe mich auch auf mögliche Störungen und Provokationen vorbereitet.“
  • „Ähnliche Präsentationen habe ich schon gehalten. Das Feedback war überwiegend positiv.“
  • „Ich habe meinen Start genau geplant und geübt.“
  • „Ich habe etwas zu sagen und bin voll davon überzeugt.“
  • „Ich bleibe gelassen und gebe mein Bestes, zu dem ich fähig bin.“
  • „Und wenn nicht alle zufrieden sind, kann ich damit leben. Denn ich kann es nicht allen recht machen.“

Zusammenfassung

  • Es ist so, dass selbst hoch veranlagte Präsentationsprofis vor ihrem Auftritt feuchte Hände bekommen.
  • Ehrgeizige Redner haben einen hohen Anspruch an die Qualität ihrer Präsentation, das bringt zusätzliche Spannungen.
  • Die beste Therapie gegen Nervosität und Lampenfieber ist eine sorgfältige Vorbereitung.
  • Gehen Sie nie in eine Präsentation, die Sie schon öfter gehalten haben und denken, das mache ich mit Links.
  • Nervosität und Stress vor einer Präsentation animiert den Körper, ungünstige Stoffwechselprodukte in unser Blut einzuleiten.
  • Durch die richtige Atmung, die Bauchatmung, nehmen Sie mehr Sauerstoff auf, dadurch werden diese ungünstigen Stoffwechselprodukte gebunden und über die Lunge wieder ausgeschieden.
  • Praktizieren Sie die muskuläre Spontanentspannung.
  • Zeigen Sie mutig Ihre Hände, auch wenn Sie aufgeregt sind.
  • Offene Gesten suggerieren Offenheit.
  • Blicken Sie am Anfang Ihrer Präsentation schweigend in das Publikum.
  • Schauen Sie zu Beginn, die freundlich blickenden Menschen bevorzugt an. Das stabilisiert Ihre Selbstsicherheit.

Hurra, wir verblöden!

Der Volksverdummungsprozess lässt sich nicht mehr aufhalten.

Castingshows und Dschungelcamp erreichen traumhafte Einschaltquoten. Wie in den letzen Zügen des römischen Reiches, wird das Volk mit Brot und Spielen ruhig gestellt.

Da lässt es sich trefflich und unbeschwert regieren. Die höchsten Staatsämter werdenBundesadler von Ex-DDR-Personen besetzt. Was hätten wir gesagt, wenn uns das nach der Wiedervereinigung jemand prognostiziert hätte?

Dass die deutsche Wirtschaft so stark ist, hängt nicht im mindesten von den Impulsen der Politik ab. Das spricht eher für die Selbstheilungskraft der Unternehmen. Davor habe ich höchsten Respekt.

NSA Datenspionage

Es ist lächerlich:

Die gleichen deutschen Politiker, die es (kollektiv) möglich gemacht haben, dass der Fiskus jederzeit in die Konten der deutschen Streuerzahler hineingucken kann, regen sich über die Datenspionage der USA künstlich auf.

Die gleichen Dumpfbacken, die bereitwillig ihre Interna in den sozialen Netzwerken offen legen, regen sich noch mehr auf.

Videokonferenz: Deutsche Telekom verabschiedet sich von VideoMeet

Wie schnell der Videokonferenz-Markt sich immer wieder verändern kann zeigt nun ein weiteres prominentes Beispiel:
Seit kurzem ist der Fachpresse zu entnehmen, dass die Deutsche Telekom den Dienst VideoMeet voraussichtlich zum Ende des Jahres einstellen wird. Dies hat sowohl Auswirkungen für bestehende Kunden als auch solche, die gerade beginnen, sich nach einem geeigneten Anbieter umzusehen. Vor allem stellt sich die Frage: Welche Alternativen gibt es?
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Wie lange geht das noch gut?

Ein schweizer Bürger hat in einem Leserbeitrag für die FAZ treffend beschrieben, wie die aktuelle politische Entwicklung  und Volksmeinung in Deutschland zu erklären ist. Trotz bei aller Kritik gut funktionierendem Bildungssystems, sind immer weniger Deutsche in der Lage, die ökonomischen und politischen Zusammenhänge zu erkennen.

Das Resultat ist, dass populistischen Aussagen von Politikern aller Richtungen geglaubt wird. Da die meisten Politiker nicht aus der Wirtschaft kommen, stellen sie die ökonomischen Zusammenhänge auch entsprechend wirklichkeitsfremd dar. In Zeiten des permanenten Wahlkampfes werden die Fakten so gedreht, dass sie bei der Mehrheit ankommen.

Tatsache ist, dass die Mitte der  (arbeitenden) Bevölkerung, die die Hauptlast zur Finanzierung unserer gigantischen politischen Administration trägt, immer weiter ausgepresst wird. Es ist auch keine politische Gruppierung da, die sich eindeutig zur Mittelschicht bekennt und den Mut hat, unangenehme Dinge beim Namen zu nennen.

Anständige Menschen erdulden lange, bis sie sich wehren.

Sind Raiffeisenbanken die besseren Banken?

Der Schein trügt!

Auf den ersten Blick wirkt eine Raiffeisenbank auf den Kunden vertrauensvoller. Volksnahe, mit der Region verbunden, idealer Partner für Mittelstand und Privatkunden. So ist die Werbestrategie aufgebaut. Es ist alles überschaubarer und die Vorstände geben sich auch nicht den Einkommensorgien hin, wie die Kollegen der Großbanken. Auf den Internetseiten sieht der Kunde lauter freundliche Gesichter von Mitarbeitern, bis hin zum obersten Management. Es wird der trügerische Eindruck publiziert, dass der Kunde in einer großen Familie wohlig eingebettet ist.

Die Realität ist dagegen:

  • Die Flexibilität bei der Betreuung der Kunden ist Theorie. Das, was bei einer Großbank nicht geht, geht auch nicht bei der Raiffeisenbank. Die Regularien sind starr.
  • Oft sind die Mitarbeiter der Großbanken fachlich qualifizierter.
  • Den zuständigen Mitarbeiter in einer Filiale kann man nicht direkt anrufen. Man landet in einem firmeneigenen Callcenter. Die von den dort eingesetzen Mitarbeitern freundlich versprochenen Rückrufe werden gerne mal ignoriert.
  • In der Verhandlungstechnik kennt man die Win-Win-Situation. Bei dem Umgang mit einer Bank gibt nur 2 Möglichkeiten: 1. Sie gewinnen, die Bank verliert. Das aber macht keine Bank mit. 2. Sie verlieren, die Bank gewinnt. Das ist der Normalfall. Geld für Zinsen in homöopatischen Dosierungen anlegen, mit denen die Bank satte Renditen erzielt.

Wir brauchen auch die Durchschnittstypen

Warum bleiben viele Menschen nur durchschnittlich?

  • Weil es nur maximal 20% Selbstläufer geben kann, der Rest sind Mitläufer. Das ist auch nicht schlimm, denn sie werden zur Ausführung gebraucht.
  • Weil der Preis für Überdurchschnittlichkeit den meisten Menschen zu hoch ist.
  • Weil ein Team nicht nur Spielmacher braucht, sondern auch Wasserträger. Ein Team voller Spielmacher wäre nicht handlungsfähig.
  • Weil sich die meisten Menschen in der Komfortzone des Durchschnitts sicher und gut aufgehoben fühlen. Erzählen tun sie was anderes, zum Beispiel, wie eigeninitativ sie sind und wie risikobereit.
  • Weil die Erziehung, unser Schulsystem, die gesellschaftliche Entwicklung und die Firmenkultur den Durchschnitt fördert. Obwohl das Gegenteil behauptet wird.
  • Weil Bequemlichkeit nach der Bedürfnispyramide von Maslow ein starkes Grundbedürfnis ist.