Hurra, wir verblöden!

Der Volksverdummungsprozess lässt sich nicht mehr aufhalten.

Castingshows und Dschungelcamp erreichen traumhafte Einschaltquoten. Wie in den letzen Zügen des römischen Reiches, wird das Volk mit Brot und Spielen ruhig gestellt.

Da lässt es sich trefflich und unbeschwert regieren. Die höchsten Staatsämter werdenBundesadler von Ex-DDR-Personen besetzt. Was hätten wir gesagt, wenn uns das nach der Wiedervereinigung jemand prognostiziert hätte?

Dass die deutsche Wirtschaft so stark ist, hängt nicht im mindesten von den Impulsen der Politik ab. Das spricht eher für die Selbstheilungskraft der Unternehmen. Davor habe ich höchsten Respekt.

NSA Datenspionage

Es ist lächerlich:

Die gleichen deutschen Politiker, die es (kollektiv) möglich gemacht haben, dass der Fiskus jederzeit in die Konten der deutschen Streuerzahler hineingucken kann, regen sich über die Datenspionage der USA künstlich auf.

Die gleichen Dumpfbacken, die bereitwillig ihre Interna in den sozialen Netzwerken offen legen, regen sich noch mehr auf.

Videokonferenz: Deutsche Telekom verabschiedet sich von VideoMeet

Wie schnell der Videokonferenz-Markt sich immer wieder verändern kann zeigt nun ein weiteres prominentes Beispiel:
Seit kurzem ist der Fachpresse zu entnehmen, dass die Deutsche Telekom den Dienst VideoMeet voraussichtlich zum Ende des Jahres einstellen wird. Dies hat sowohl Auswirkungen für bestehende Kunden als auch solche, die gerade beginnen, sich nach einem geeigneten Anbieter umzusehen. Vor allem stellt sich die Frage: Welche Alternativen gibt es?
Continue reading „Videokonferenz: Deutsche Telekom verabschiedet sich von VideoMeet“

Wie lange geht das noch gut?

Ein schweizer Bürger hat in einem Leserbeitrag für die FAZ treffend beschrieben, wie die aktuelle politische Entwicklung  und Volksmeinung in Deutschland zu erklären ist. Trotz bei aller Kritik gut funktionierendem Bildungssystems, sind immer weniger Deutsche in der Lage, die ökonomischen und politischen Zusammenhänge zu erkennen.

Das Resultat ist, dass populistischen Aussagen von Politikern aller Richtungen geglaubt wird. Da die meisten Politiker nicht aus der Wirtschaft kommen, stellen sie die ökonomischen Zusammenhänge auch entsprechend wirklichkeitsfremd dar. In Zeiten des permanenten Wahlkampfes werden die Fakten so gedreht, dass sie bei der Mehrheit ankommen.

Tatsache ist, dass die Mitte der  (arbeitenden) Bevölkerung, die die Hauptlast zur Finanzierung unserer gigantischen politischen Administration trägt, immer weiter ausgepresst wird. Es ist auch keine politische Gruppierung da, die sich eindeutig zur Mittelschicht bekennt und den Mut hat, unangenehme Dinge beim Namen zu nennen.

Anständige Menschen erdulden lange, bis sie sich wehren.

Sind Raiffeisenbanken die besseren Banken?

Der Schein trügt!

Auf den ersten Blick wirkt eine Raiffeisenbank auf den Kunden vertrauensvoller. Volksnahe, mit der Region verbunden, idealer Partner für Mittelstand und Privatkunden. So ist die Werbestrategie aufgebaut. Es ist alles überschaubarer und die Vorstände geben sich auch nicht den Einkommensorgien hin, wie die Kollegen der Großbanken. Auf den Internetseiten sieht der Kunde lauter freundliche Gesichter von Mitarbeitern, bis hin zum obersten Management. Es wird der trügerische Eindruck publiziert, dass der Kunde in einer großen Familie wohlig eingebettet ist.

Die Realität ist dagegen:

  • Die Flexibilität bei der Betreuung der Kunden ist Theorie. Das, was bei einer Großbank nicht geht, geht auch nicht bei der Raiffeisenbank. Die Regularien sind starr.
  • Oft sind die Mitarbeiter der Großbanken fachlich qualifizierter.
  • Den zuständigen Mitarbeiter in einer Filiale kann man nicht direkt anrufen. Man landet in einem firmeneigenen Callcenter. Die von den dort eingesetzen Mitarbeitern freundlich versprochenen Rückrufe werden gerne mal ignoriert.
  • In der Verhandlungstechnik kennt man die Win-Win-Situation. Bei dem Umgang mit einer Bank gibt nur 2 Möglichkeiten: 1. Sie gewinnen, die Bank verliert. Das aber macht keine Bank mit. 2. Sie verlieren, die Bank gewinnt. Das ist der Normalfall. Geld für Zinsen in homöopatischen Dosierungen anlegen, mit denen die Bank satte Renditen erzielt.

Wir brauchen auch die Durchschnittstypen

Warum bleiben viele Menschen nur durchschnittlich?

  • Weil es nur maximal 20% Selbstläufer geben kann, der Rest sind Mitläufer. Das ist auch nicht schlimm, denn sie werden zur Ausführung gebraucht.
  • Weil der Preis für Überdurchschnittlichkeit den meisten Menschen zu hoch ist.
  • Weil ein Team nicht nur Spielmacher braucht, sondern auch Wasserträger. Ein Team voller Spielmacher wäre nicht handlungsfähig.
  • Weil sich die meisten Menschen in der Komfortzone des Durchschnitts sicher und gut aufgehoben fühlen. Erzählen tun sie was anderes, zum Beispiel, wie eigeninitativ sie sind und wie risikobereit.
  • Weil die Erziehung, unser Schulsystem, die gesellschaftliche Entwicklung und die Firmenkultur den Durchschnitt fördert. Obwohl das Gegenteil behauptet wird.
  • Weil Bequemlichkeit nach der Bedürfnispyramide von Maslow ein starkes Grundbedürfnis ist.

 

EHEC, die unterdrückten Tatsachen

Unvollständige Berichterstattung

Dieses Thema hat nichts mit der in diesem Blog behandelten Verkaufs- oder Managementtechnik zu tun. Aber es bewegt aktuell die Menschen. Die veröffentlichte Meinung kommt mir im Augenblick sehr dubios vor. Mal sind spanische Gurken die Übeltäter, derzeit sind es die Sprossen. Kein Wort wird verloren über die Tatsache, dass der EHEC-Erreger aus dem Darm von Kühen stammt. Kein Wort der Kritik ist zu lesen, oder nur schwer zu finden, über die Massentierhaltung, die Milchproduktion und das ständige Ausbringen von Gülle auf Wiesen. In den Gärbehältern von Biogas-Anlagen entstehen Bakterien, die in ihrer Gefährlichkeit neu sind. Das sind die Thesen des Labormediziners Schottdorf (Schottdorf MVZ, Augsburg). Diese brisante Mischung wird dann als Düngemittel auf die Felder geschüttet.

Tipps für eine bessere Kommunikation

So werden Ihre Informationen noch besser verstanden:

  1. Sprechen im 20-Sekundentakt. Das Gehirn des Zuhörers macht alle 20 Sekunden eine kleine Pause.
  2. Benutzen Sie Worte, von denen Sie sicher sind, dass sie der andere versteht.
  3. Vermeiden Sie „Imponierdeutsch“ und „Denglisch“ (Marketingleute und IT-Spezialisten reden so).
  4. Prüfen Sie, ob der Partner die Information überhaupt empfangen will und kann.
  5. Sprechen Sie spezifisch, verallgemeinern Sie nicht: „Die Anlage hat ein 25 Meter Schwimmbecken und 2 Tennisplätze“ – ist präziser als „Gute Freizeiteinrichtungen“ .
  6. Visualisieren Sie, ein Block und ein Stift sind sehr wirkungsvolle Verkaufshilfen .
  7. Stellen Sie erst mal eine gute Gesprächsatmosphäre her, indem Sie dem Partner Wertschätzung entgegenbringen. Spürt er die nicht, werden Ihre Informationen verfälscht und gefiltert aufgenommen.
  8. Operieren Sie mit Zahlen, die der Kunde anerkennt und mit Beweisen. „Wir haben in einem ähnlichen Fall die Produktionszeit um 2 Stunden reduziert. Wie hoch kalkulieren Sie Ihre Arbeitsstunde?“
  9. Weitere Tipps finden Sie hier.