Affirmationen bringen Sie weiter

 

„Sobald der Geist auf ein Ziel gerichtet ist, kommt ihm vieles entgegen.“ J.W. von Goethe

Affirmation ist kein Hokospokus

Wir leben heute in einer sich rasant verändernden Welt. Permanent prasseln Reize aus den unterschiedlichsten Kanälen auf uns ein. Wir erleben gegenwärtig eine Reizüberflutung in höchstem Grade. In dieser Welt voller anstrengender Herausforderungen benötigen wir Kraft, Durchhaltevermögen, Mut, Halt und Selbstvertrauen. Und auch immer wieder Gelegenheiten, um innere Ruhe zu finden, „runter zu kommen“.

Dabei hilft uns die Affirmation. Denn ein erfolgreiches Leben beginnt zuerst im Kopf. Nur das, was ich mir vorstellen kann, kann ich auch erreichen. Wir nutzen in einer einfach nachzuvollziehenden Art und Weise die Kraft von aufbauenden Worten, Gedanken und Visionen. Die Worte und Gedanken sind positiv formuliert, hoffnungsvoll und zuversichtlich. Durch die stetige, regelmäßige Wiederholung prägen sie sich in unser Unterbewusstsein ein und beginnen irgend wann uns zu steuern. Wir können mit dieser Methode negative Gefühle in positive umwandeln und damit wieder Zuversicht und Leistungsstärke gewinnen.

Mit der Affirmation akzeptieren wir auch unsere individuelle Persönlichkeit und bauen Selbstvertrauen auf. Wir werden offener gegenüber anderen Menschen. Wir entwickeln und stärken den Mut und die Zuversicht bei der eigenverantwortlichen Gestaltung unseres Lebens. Im Laufe unseres Daseins haben wir einen ordentlichen Vorrat an destruktiven Gedanken angesammelt. Die bremsen unsere Leistungsfähigkeit jeden Tag. Durch die Affirmation können wir nach und nach die destruktiven Gedanken durch positive, konstruktive ersetzen und Anforderungen leichter bewältigen. Unsere Gemütslage wird dabei auch noch stabiler und wir entwickeln mehr Lebensfreude.

Für eine wirksame Affirmation ist es sinnvoll, Ihre eigenen Sätze zu formulieren und regelmäßig darauf zurück zu greifen. Machen Sie ein tägliches Ritual daraus. Damit verbinden Sie sich mit Ihren positiven Eigenschaften und inneren Ressourcen. Indem sie immer wieder Ihre Affirmationen wiederholen, sind Sie im Zustand der positiven Autosuggestion.

Bewusstes Denken

Bewusstes Denken

Beobachten Sie mal, wie oft sich im Alltag immer wieder negative Gedanken einschleichen.

Wir sagen uns zum Beispiel:

  • „Das kann ich nicht.“
  • „Das geht bestimmt schief.“
  • „Das gehört nicht zu meinen Fähigkeiten.“
  • „Dafür fehlt mir die Begabung.“

Durch bewusstes Denken erkennen Sie rechtzeitig, ob ein negativer Glaubenssatz Sie dominieren will. Überprüfen Sie dann, wie realistisch er ist und wie er Sie behindern kann.

Entscheiden Sie sich, mit dem gleichen Energieaufwand, aufbauende Gedanken zu entwickeln:

  • „Die Aufgabe ist schwer, aber ich nehme diese Herausforderung an.“
  • „In mir sind genügend Kräfte, die ich aktivieren werde, um diese Herausforderung zu bestehen.“

Bücher / Presse

Selbstmanagement: Rückschläge verarbeiten

Rückschläge kompensieren können

„Der Erfolg bietet sich meist denen, die kühn handeln, nicht denen, die alles wägen und nichts wagen wollen.“

Herodot

Nicht aufgeben

Viele erfolgreiche Menschen haben sich die Eigenschaft angewöhnt, bei Rückschlägen nicht aufzugeben. Sie besitzen die dazu notwendige Ausdauer und sogar Sturheit. Aufgeben oder weitermachen ist die Entscheidung, die Sie bei Rückschlägen alleine treffen müssen. Keiner hilft Ihnen wirklich dabei. Von dem großen Thomas Edison ist überliefert, was er Zum Thema Rückschläge oder Scheitern bei der Entwicklung der Glühbirne zu sagen hatte: „Wieso Fehlschläge? Ich habe 1000 Arten entdeckt, wie die Glühbirne nicht funktioniert.“

Elementar wichtig ist bei erlittenen Rückschlägen den Glauben an sich und an das Gelingen nicht zu verlieren. Auch wenn es diesmal nicht geklappt hat, bedeutet das nicht, dass es beim nächsten mal wieder schief geht. Es sei denn, Sie glauben an den Misserfolg. Rückschläge gehören zum Leben. Das muss man aushalten und nicht überbewerten. Wenn Sie sich an Ihre bisherigen Erfolge und Misserfolge im Leben erinnern, werden Sie zu dem Ergebnis kommen, dass Sie sehr wohl Niederlagen wegstecken konnten und sich wieder neu aufgerichtet haben. Haben Sie auch aus Rückschlägen gelernt? Geschlagen sind Sie erst, wenn Sie aufgeben.

Worauf es ankommt

Hoffnung und Zuversicht sind das, worauf es ankommt. Hoffnung ist mehr, als die naive Ansicht, es werde schon gut gehen. Sie besteht aus der festen Überzeugung, dass wir die Werkzeuge und den festen Willen besitzen, jede Herausforderung zu meistern und jeden Rückschlag zu kompensieren. Hoffnung und Zuversicht zeichnet emotional intelligente Menschen aus. Dazu ist es wichtig, dass wir eine gesunde Eigenmotivation pflegen und nicht abhängig von Impulsen von außen sind.

Mit der hoffnungsvollen und zuversichtlichen Einstellung, werden wir auch in der Lage sein, flexibel und geistig wendig an unsere aufgaben heranzugehen.

Diese Einstellung brauchen wir

Wir sind davon überzeugt, dass wir eine negative Situation zum Guten ändern können.

Wir glauben, dass wir eine Aufgabe schaffen.

Wir können uns bildhaft vorstellen, wie es ist, wenn wir ein Ziel erreicht haben. Das damit verbundene Gesetz der Selbsterfüllenden Prophezeiung wird wirksam. Es übt einen enormen Einfluss auf das Erreichen unserer Ziele.

Wir fügen uns nicht passiv unserem Schicksal, sondern sind davon überzeugt, dass wir Einfluss darauf haben.

Wir sind aktiv.

 

Wie können wir von den Erfolgreichsten lernen

Bewährte Methoden

„Es ist nicht die stärkste Spezies, die überlebt,
auch nicht die intelligenteste, sondern diejenige die am besten auf Veränderungen reagiert.“
Charles Robert Darwin

Von den Besten lernen

Lernen von den Besten lohnt sich immer. Natürlich können wir erfolgreiche Vorbilder nicht kopieren, denn jeder Mensch hat seine individuelle Persönlichkeit. Wenn Sie jemanden nachahmen, wirken Sie nie echt und verlieren Ihre Glaubwürdigkeit. Aber durch die Beobachtung und kritisches Studium erfolgreicher Persönlichkeiten erlangen wir Impulse, die wir auf uns zuschneiden können. Wir können mit diesen Impulsen unsere individuellen Fähigkeiten noch weiter optimieren.

Erfolgreiche Menschen sind in vielen Lebensbereichen oft auch nur durchschnittlich. Interessanterweise zeichnen sie sich nicht unbedingt durch eine höhere Intelligenz aus. Von den Normalbürgern heben sie sich aber in diesen Punkten ab: Sie sind überzeugt, eine Aufgabe schaffen zu können. Sie haben sich eine mentale Stärke angeeignet. Sie nutzen konsequent die Fähigkeiten, die sie haben, auch wenn diese Fähigkeiten nicht unbedingt überragend sein müssen. Sie machen nur aus dem, was sie haben, das Beste.

Das ist das erste, was wir von erfolgreichen Persönlichkeiten lernen können. Wir habe auch die freie Entscheidung, all das, was wir können, in die Waagschale zu werfen. Wir müssen stärker darauf achten, dass das doch enorme Potenzial, das in jedem von uns im Verborgenen schlummert, auch von uns aktiviert wird. Wir müssen keine Genies sein, um erfolgreich zu werden.

Umgang mit Fehlern

Wie gehen erfolgreiche Menschen mit Fehlern um? Zuerst können wir sicher sein: sie machen auch genug Fehler. Ihre Einstellung zu den gemachten Fehlern weicht allerdings von der Einstellung der „Normalsterblichen“ ab. Erfolgreiche Menschen betrachten ihre Fehler als etwas, was sie aus eigener Kraft und eigener Kontrolle beheben können. Anders verfahren die weniger Erfolgreichen. Sie überbewerten ihre Fehler und führen sie auf ihr Unvermögen zurück. Damit programmieren sie sich natürlich negativ. Ihr Selbstwertgefühl wird angegriffen. Wenn die gleichen Fehler gemacht werden, beginnt der Mensch seine Risikobereitschaft und seinen Mut, Neues zu wagen allmählich abzubauen. Er traut sich immer weniger zu. Für den Erfolgreiche sind Fehler Stationen auf dem Weg zur Zielerreichung. Sie sind zwar lästig, aber bieten auch eine gute Gelegenheit zu lernen

Problem Generalisierung

Überwindung der eigenen Elektrozäune

Als ich mit meinem Hund über die Felder spaziereren gegangen bin, geriet er beim Anbellen von Schafen an den Elektrozaun. Verschreckt sprang er zurück und danach war es unmöglich, dass ich mit ihm an einer Schafsherde vorbeigehen konnte. Er verband den Anblick von Schafen mit Schmerz.Selbstmanagement

Ähnliches geht auch in vielen Menschen vor. Sie haben etwas probiert, es ist schiefgegangen und fortan ist ein innerer Elektrozaun entstanden, der sie von einem weiteren Versuch für immer und ewig abhält. Viele Glaubenssätze funktionieren so. Der Mensch macht etwas immer in der gleichen Art und Weise, weil er Angst hat, es anders zu versuchen.

Aber nur durch Versuche und das bewusste Eingehen von Risiken entstehen neue, innovative Handlungsweisen. Manchmal war man mit seiner Strategie, die schiefgegangen ist, ganz nah am gewünschten Ergebnis und es hätte geklappt, wenn man sie geringfügig modifiziert hätte. Nur, das ist nicht geshehen, weil man zu früh aufgegeben hat.

Appell:

Probieren Sie immer wieder etwas Unbekanntes oder Ungewöhnliches aus und testen Sie, was dabei positives herauskommt. Vieles wird nicht gelingen, aber einige wertvolle Ergebnisse werden Sie erzielen, an die Sie sonst nie herangekommen wären.

Literaturtipps

Selbstmanagement: Selbststeuerung statt Fremdsteuerung

Warum ist Selbststeuerung so entscheidend?

„Suche nicht andere, sondern dich selbst zu übertreffen.“ Cicero

Selbststeuerung oder Fremdsteuerung

Es ist ganz einfach: Entweder Sie steuern und managen sich, oder andere Menschen und Ereignisse werden Sie steuern. Was ist Ihnen lieber? Ganz sich nicht die zweite Variante. Selbstmanagement ist als die Kompetenz zu verstehen, unsere persönliche und berufliche Entwicklung aus eigener Kraft zu gestalten. Und das weitgehendst unabhängig von äußeren Einflüssen, die täglich auf uns einwirken.

Gutes Selbstmanagement zeigt sich daran, wie wir in der Lage sind,

  • uns sinnvolle Ziele zu setzen und
  • welche Strategien zur Zielerreichung wir dafür aus eigener Kraft entwickeln.

Zum guten Selbstmanagement gehört auch ein gutes Zeitmanagement

  • Sie lernen wichtige Dinge von wenigen wichtigen schneller zu unterscheiden.
  • Sie werden wichtige Aufgaben von den nur dringlichen besser unterscheiden können.
  • Sie sind in der Lage, den zu bewältigenden Herausforderungen und Aufgaben die richtigen Prioritäten zuzuordnen. Damit entlasten Sie sich vor ungesundem Stress und bündeln Ihre Kräfte für die Erledigung der wirklich wichtigen Aufgaben.

Literaturtipps

Rückschläge verdauen

Rückschläge kompensieren

„Der Erfolg bietet sich meist denen, die kühn handeln, nicht denen, die alles wägen und nichts wagen wollen.“

Herodot

Viele erfolgreiche Menschen haben sich die Eigenschaft angewöhnt, bei Rückschlägen nicht aufzugeben. Sie besitzen die dazu notwendige Ausdauer, Willensstärke und sogar Sturheit.

Aufgeben oder weitermachen ist die Entscheidung, die Sie bei Rückschlägen alleine treffen müssen. Keiner hilft Ihnen wirklich dabei.

Von dem großen Thomas Edison ist überliefert, was er Zum Thema Rückschläge oder Scheitern bei der Entwicklung der Glühbirne zu sagen hatte: Wieso Fehlschläge? Ich habe 1000 Arten entdeckt, wie die Glühbirne nicht funktioniert.“

Selbstmanagement verbessert die Lebensqualität

Verbesserung der Lebensqualität

Definition

„Lebensqualität ist die subjektive Wahrnehmung einer Person über ihre Stellung im Leben in Relation zur Kultur und den Wertsystemen in denen sie lebt und in Bezug auf ihre Ziele, Erwartungen, Standards und Anliegen.“

Definition der WHO (Weltgesundheitsorganisation)

Lebensqualität wird von uns subjektiv empfunden. Wenn wir die Erkenntnis gewinnen, unseren Zielen und Erwartungen in den unterschiedlichen Bereichen des Lebens näher zu kommen, hat das einen positiven Einfluss auf unsere Lebensqualität.

Faktoren, die die Lebensqualität stark beeinflussen sind:

  • Gesundheit,
  • Stellung und Status im Beruf,
  • Allgemeinbildung,
  • soziale Kontakte,
  • Anerkennung,
  • finanzielle Aspekte,
  • materielle Werte
  • ideelle Werte.

Interessant ist, dass ein starker Faktor zur Erhöhung der Lebensqualität die Fähigkeit ist, Privatleben und Beruf sauber zu trennen. Je besser es uns gelingt, diese beiden Welten voneinander zu separieren, umso besser erholen wir uns in unserer Freizeit. Selbst in einem Beruf mit starker Belastung, können wir im Privatleben entspannter werden, besser schlafen oder weniger häusliche Konflikte produzieren.

Ein bewusstes, regelmäßig betriebenes Selbstmanagement unterstützt uns ganz wesentlich dabei, unsere körperliche und geistige, mentale Verfassung zu stabilisieren und zu optimieren.

Literaturtipps

So profitieren Sie vom Selbstmanagement

Leistungsvermögen steigern

Das Resultat und der Nutzen eines guten Selbstmanagements sind:

  1. Selbstbestimmung,
  2. Eigenverantwortung und eine
  3. stabile Motivation.

Das ist schon eine ganze Menge. Dazu erleben Sie auch noch die Steigerung Ihres Leistungsvermögens, weil Sie aus eigenem Antrieb Ihre Fähigkeiten nachhaltig entwickelt haben und immer weiterentwickeln.

Sie gewöhnen sich mit der Zeit einen strukturierteren und zielorientierteren Arbeitsstil an. Das hat ganz direkte Auswirkung auch auf Ihr Privatleben und Ihr Wohlbefinden. Das geht sogar so weit, dass ein permanent praktiziertes Selbstmanagement eine deutliche positive Auswirkung auf Ihre Gesundheit hat.

Sie sehen, es spricht alles dafür, sich mit dem Thema Selbstmanagement intensiv zu befassen. Der Zeitpunkt dafür ist Jetzt.

Volition: 8 Fähigkeiten

Zu den volitionalen Fähigkeiten gehören:

  1. Bündelung der Kräfte auf die Erreichung der Ziele.
  2. Konzentration auf das Wesentliche.
  3. Selbstdisziplin und Selbstvertrauen. Willensstarke Menschen sind sich ihrer Fähigkeiten bewusst und wissen, wie sie diese einsetzen.
  4. Positives Denken und Zuversicht bei der Überwindung von Schwierigkeiten.
  5. Die Fähigkeit Ängste, negative Emotionen und Neid rechtzeitig bei sich zu erkennen und zu bekämpfen.
  6. Durchsetzungsvermögen und der Glaube an den Erfolg.
  7. Probleme sofort angehen und nichts aussitzen.
  8. Perfektionismus vermeiden und Fehler als Lernchancen akzeptieren.

Wenig erfolgreiche Menschen denken selten darüber nach, welchen Sinn ihre Arbeit hat. Sie legen mehr Wert auf eine gute Bezahlung, einen sicheren Arbeitsplatz, nette Kollegen und ein gutes Betriebsklima. Sie sind auch eher freizeitorientiert und sehen in ihrem Urlaub einen der Höhepunkte des Jahres.

Das ist alles zunächst nicht negativ. Aber wenn der Sinn einer Tätigkeit nicht zu erkennen ist, sind die meisten Berufstätigen auf Anerkennung von Dritten angewiesen. Allerdings neigen die wenigsten Vorgesetzten dazu, Anerkennungen auszusprechen („Nicht geschimpft ist genug gelobt!“), so dass Frust und Demotivation bei vielen Arbeitnehmern Alltag ist. Wenig erfolgreiche Menschen sehen sich gerne als Opfer von ungünstigen Umständen und geben anderen die Schuld für ihren mangelnden Erfolg und die Inhaltslosigkeit in ihrem Leben.

Literaturtipps