Gute Verkäufer verwenden nur wenige Konjunktive

Konjunktive verwässern Ihre Verkaufsargumente

Darum sollten Sie im Verkaufsgespräch Konjunktive und Relativierungen deutlich reduzieren. Denn das macht Ihre Argumentation glaubwürdiger und sicherer. Warum sind Konjunktive im Verkaufsgespräch schädlich? Das Konjunktiv ist eine Möglichkeitsform. „Ich würde gerne mal wieder Sport treiben.“ Diese Formulierung ist so zu verstehen, dass man gerne Sport treiben würde, es aber doch nicht macht. „Wir würden uns eine größere Kundenzufriedenheit wünschen.“ Ja aber, wir leben auch so ganz gut. Konjunktive prägen die Sprache der Zweifler und Zauderer.

Gern verwendete Konjunktive im Verkaufsgespräch

„Könnten Sie mir eventuell einen Termin geben?“ Da ist alles drin, was den Verkäufer abwertet. Da hat der angerufene Kunde schon gar keine Lust mehr, weiter mit dem Verkäufer zu sprechen. Denn der Verkäufer scheint nicht sehr von seiner Botschaft überzeugt zu sein.

„Würden Sie uns auf der Messe besuchen?“ Das klingt unterwürfig. Besser ist „werden“!

„Vielleicht könnten wir uns auf dem Stand treffen?“ Vielleicht auch nicht. Der Kunde denkt: „Was will der Verkäufer jetzt von mir?“ „Wann treffen wir uns auf dem Stand?“ Das klingt konkreter und sicherer.

„Diese Geschwindigkeit würde Ihre Produktion optimieren.“ Würde oder wird sie es? Es scheint also nicht sicher, dass das so eintritt. „Diese Geschwindigkeit optimiert Ihre Produktion!“ Das ist überzeugender.