Auch das neue Jahr 2022 werden wir wieder meistern

So gelingt es uns, das neue Jahr wieder zu meistern

Auf jeden Fall brauchen wir dazu positives Denken, verbunden mit positivem Handeln. Denn positives Denken alleine nutzt uns überhaupt nichts. Wir müssen auch anpacken!

Wir werden uns als Mitarbeiter aber nur in einer Firmenkultur entfalten können, die uns ermutigt, mutig Neues zu probieren. Diese Firmenkultur honoriert Erfolge und ist tolerant gegenüber Fehlern. Denn wer mutig und aktiv ist, macht auch Fehler.

Wir brauchen Sinn und Begeisterung in unserer Tagesarbeit. Denn nur wenn wir an das glauben, was wir machen, werden wir gut und reissen andere mit.

Wenn wir erfolgreich sein wollen, müssen wir stark genug werden, Niederlagen zu ertragen. Denn erfolgreich sein und gleichzeitig Risiken scheuen passt nicht zusammen.

Was behindert unseren Erfolg? Es ist die heute verbreitete Sucht nach schnellen Erfolgen und Anerkennung von außen. Anerkennung tut uns natürlich gut, aber wir brauchen nicht jedem zu gefallen!

Mut, Willenskraft (Volition) und Beharrlichkeit in der Zielverfolgung wird für die Zukunft lebensnotwendig sein. Denn Unlust, Gewohnheiten, Störungen, Faulheit lauern ständig auf uns.

Es steckt wohl mehr in uns

65% der Menschen sind nicht überzeugt, dass sie überdurchschnittliche Fähigkeiten und Begabungen besitzen. Das ist schade. Einige Gründe für diese falsche Überzeugung sind: fehlendes positive Feedback, immer wieder erlebte Misserfolge, fehlende Anerkennung unserer Person, die eigenen Stärken werden als nichts besonderes angesehen.

Menschen agieren auf dem Niveau, das ihren Überzeugungen und Glaubenssätzen entspricht. Es ist aber nicht unbedingt das Niveau, das ihren Möglichkeiten gerecht wird. In den meisten Fällen können wir mehr als wir uns zutrauen!

„Was zum Erfolg führt, ist Können und die Fähigkeit, angesichts einer Niederlage weiterzumachen.“ Martin Seligman, Universität Pennsylvania

 

Mitarbeiter brauchen Freiraum zur Entfaltung

Geben Sie jedem Mitarbeiter den Freiraum, in dem er sich entfalten kann

Können aber alle Mitarbeiter mit dem Freiraum umgehen? Die Praxis zeigt, dass dem nicht so ist. Denn nur 20% der Mitarbeiter sind Selbstläufer. Sie sind aus Eigenantrieb erfolgshungrig und arbeiten primär nach ihren eigenen Regeln und Werten. Diese Mitarbeiter können mit einem großen Handlungsfreiraum sinnvoll und verantwortlich umgehen. Dieser Freiraum ist für Ihr Selbstverständnis geradezu erforderlich.

Die nächsten 70% der Mitarbeiter sind Mitläufer, mit wenig oder mehr Eigeninitiative. Diese Mitarbeiter fühlen sich wohler, wenn sie genau Ihre Grenzen, in denen sie sich bewegen dürfen, kennen. Der Freiraum für diese Mitarbeiter ist entsprechend enger definiert. Diese 70% der Mitarbeiter ist die Basis für Ihr Ergebnis. Je mehr es Ihnen als Verkaufsleiter gelingt, Selbstläufer-Eigenschaften bei den Durchschnittlichen zu entwickeln, um so sicherer verbessern Sie Ihr Ergebnis. Die 20% Selbstläufer bringen ohnehin ihre Höchstleistung. Auch ohne Ihre Hilfe als Vorgesetzter. Von den restlichen 10% der Mitarbeiter trennen Sie sich. Die werden es nie schaffen.

Dulden Sie als Vorgesetzter keine destruktiven Äußerungen im Team

Negative und destruktive Äußerungen bleiben nie ohne Wirkung. Die Menschen sind so gepolt, dass negative Neuigkeiten mit höherer Aufmerksamkeit aufgenommen werden, als positive Ereignisse. Unsere Medienwelt wird davon beherrscht. Gehen sie als Vorbild voran. Als Vorgesetzter haben Sie ohnehin das Recht verloren, zu jammern. An Ihrer Zuversicht soll sich Ihr Team aufrichten. Der Optimist ist genauso wenig blind, wie der Pessimist. Beide sehen die Dinge, die passieren. Nur der Optimist sieht sie aus einem anderen Blickwinkel und geht konstruktiver damit um. Was für den Pessimisten als Grund oder Rechtfertigung für Scheitern interpretiert wird, stellt für den Optimisten eine Herausforderung dar.

Literatur