Es ist nicht sinnvoll, auf Papier und Stift zu verzichten

Kombinieren Sie elektronische und analoge Arbeitsmittel

Elektronische Medien (Smartphones,Tablets) stellen heute für einige Zeitgenossen die einzigen Werkzeuge dar. Es ist aber nicht unbedingt sinnvoll, nur damit zu arbeiten und auf Papier und Stift gänzlich zu verzichten.

Denn in der Flexibilität sind Papier und Stift unübertroffen.

Gehirnforscher behaupten außerdem, dass das Schreiben mit der Hand die Kreativität und die Gehirnleistung stärker fördert als das Handling mit dem PC oder Tablet.

Der Nutzen von Papier und Stift

  1. Wenn wir etwas handschriftlich festhalten, wird unser Gehirn stark beansprucht.
  2. Durch die stattfindenden Veränderungen entwickelt sich ein Lernprozess.
  3. Das handschriftlich notierte wird wesentlich stärker im Gehirn verankert und dadurch besser erinnert.
  4. Die Bewegung der Finger beim Schreiben prägen sich in unserem Gehirn ein.

Der Forscher Dr. Christian Marquardt hat ermittelt, dass das Schreiben auf Papier unser Gehirn ganzheitlicher aktiviert, als das Tippen auf dem PC, Handy oder Tablet.

Mehr Optionen in unser Denken einbeziehen

Es gibt immer mehrere Wege, ein Ziel doch noch zu erreichen

Die Vielzahl der Graustufen

Das erfordert, dass wir in unserem Denken mehr Optionen als gewohnt untersuchen und mit mehr Mut immer wieder neue Wege ausprobieren. Viele Menschen geben auf, nachdem sie etwas ausprobiert haben, das dann doch nicht geklappt hat. Oft haben sie unmittelbar vor der Lösung gestanden.

Von all dem, was um uns herum täglich passiert, nehmen wir nur einen kleinen Teil wahr. Wir selektieren unbewusst permanent die Informationen, die auf uns einwirken. Darum lebt jeder Mensch in seiner eigenen Realität. Das macht die Sache so schwierig, denn in der Welt gibt es kein Schwarz und Weiß. Statt dessen gibt es eine Vielzahl von Graustufen und Zwischentönen.

Nur Enfaltspinsel glauben immer Recht zu haben

Je mehr Optionen wir in unser Denken einbeziehen, um so flexibler können wir agieren, um so eher können wir Herausforderungen meistern.

Wenn wir nur immer das tun, was wir immer tun, bewegen wir uns in einem ganz engen Raum. Wir produzieren immer wieder die gleichen Resultate und entwickeln und nicht weiter. Nur ein Einfaltspinsel ist vollständig davon überzeugt, dass er immer Recht hat. Denn er ist zu blöd, seine Einstellung richtig und auch selbstkritisch zu überdenken.

Den idealen Manager wird es nie geben

Praxisferne Betrachtung der Managementaufgabe

Einige Publikationen kommunizieren das Bild vom idealen Manager

Unglücklicherweise werden dann manchmal Leute porträtiert, die 12 Monate nach der Veröffentlichung wieder den Job verlassen haben. Auch in einigen in der Trainingsszene recht beliebten Persönlichkeitstests, wird nach dem Idealtyp eines Managers gesucht. Allerdings mit Methoden, die wissenschaftlich nicht anerkannt sind. Fakt ist, der Idealtyp des Managers ist ein Kunstprodukt, das mit der realen Arbeitswelt nicht vereinbar ist.

Wie oft haben wir gelesen, dass ein Manager, vor nicht langer Zeit noch zum „Manager des Jahres“ gekürt, in Schande vom Hof gejagt wurde, weil er in seinem Unternehmen mehr Schaden als Nutzen angerichtet hatte?

Dieses praxisferne Idealbild wird dabei auch immer wieder von Trends, Mainstreamdenken und wechselnden modischen Bewegungen beeinflusst. Hier reden Leute mit, die selbst keinerlei Erfahrung in der Menschen- und Unternehmensführung haben (Journalisten, Sozialwissenschftler, Literaten). Der Mensch ist in seiner Persönlichkeit einfach zu vielschichtig strukturiert, als dass er in eine bestimmte Schublade passt. Der pragmatische, ernsthafte Mensch tagsüber ist abends in geselliger runde plötzlich ein Entertainer, oder viele der weltbesten Komiker sind privat ernste und mürrische Zeitgenossen (Jerry Lewis). Also seien wir auf der Hut, wenn wir einen Menschen beurteilen!

Statt dem Idealbild nachzurennen, einen guten Job machen

  • Gute Manager denken immer positiv und konstruktiv.
  • Sie achten auch bewusster als andere darauf, dass sie diese Eigenschaften immer wieder kultivieren.
  • Ihnen ist es bewusst, dass positives Denken jeden Tag immer wieder neu erkämpft werden muss.
  • Das negative Denken fliegt uns automatisch zu (wie Unkraut im Garten) und dominiert unseren Alltag, wenn wir nicht aktiv etwas dagegen tun.
  • Und das täglich, ohne nachzulassen!

Literatur

An den Vertriebsmanager: Überprüfen Sie Ihre Vertriebssteuerung

Wie gut ist die Steuerung Ihres Vertriebs?

Von den Fragen dieser Checkliste sollten Sie min. 8 mit Ja beantworten können. Falls nicht, dann ist etwas faul aun Ihrem Vertriebssteuerungssystem.

Checkliste

  1. Es fällt mir leicht, die für unser Unternehmen geeigneten Vertriebsmitarbeiter zu finden.   Ja/Nein
  2. Für neue Vertriebsmitarbeiter habe ich einen detaillierten Einarbeitungsplan.   Ja/Nein
  3. Für meine Vertriebsmitarbeiter habe ich einen Jahres-Schulungsplan für technisches Wissen und verkäuferisches Wissen.   Ja/Nein
  4. Für meine Vertriebsmitarbeiter habe ich eine klare Stellenbeschreibung, die kurz und prägnant formuliert ist. Sie ist leicht zu verstehen.   Ja/Nein
  5. Für meine Vertriebsmitarbeiter habe ich klare und eindeutige, Vorgaben für Umsatz, Deckungsbeitrag, Neugeschäft.   Ja/Nein
  6. Die Vorgaben beziehen sich auf das Geschäftsjahr und aufgeteilt auf Quartale.   Ja/Nein
  7. Die Quartale sind in den Vorgaben unterschiedlich gewichtet. Ja/Nein
  8. Für meine Vertriebsmitarbeiter habe ich ein leistungsorientiertes Entlohnungssystem. Leistung wird belohnt.  Ja/Nein
  9. Für meine Vertriebsmitarbeiter habe ich genügend Ideen für ein Leistungsanreizprogramm (Incentive). Ja/Nein
  10. Für meine Vertriebsmitarbeiter habe ich ein überschaubares Reporting- und Vertriebssteuerungssystem.   Ja/Nein
  11. Ich kann jederzeit feststellen, wie aktiv und effizient meine Vertriebsmitarbeiter sind.   Ja/Nein
  12. Ich kann bei Abweichungen sofort eingreifen. Ja/Nein

Literatur:

Hans Fischer

Verkäufer zum Erfolg führen

Eigenverantwortung

Eigenverantwortung gehört zum Selbstmanagement

  1. Als eigenverantwortlicher Mensch stehen Sie für das gerade, was Sie tun und nicht tun.
  2. Sie stehen auch gerade für Ihre Fehler und die Folgen dieser Fehler. Dazu gehört Selbstvertrauen.
  3. Sie fühlen sich selbst dafür verantwortlich, dass es Ihnen gut geht, dass Sie ein harmonisches Privatleben führen und dass Sie erfolgreich in Ihrem Job sind.
  4. Das ist nicht so einfach umzusetzen, denn wir alle neigen dazu, gerne mal die Schuld bei anderen zu suchen. Mal ist der Vorgesetzte schuld, mal die Hitze, mal die Gesellschaft, mal das Schicksal. Es gibt genug Kandidaten, die man als Schuldige benennen kann. Das ist leichter, aber ein Zeichen von Schwäche.
  5. Eigenverantwortung bedeutet Mut und Selbstdisziplin. Und auch die Bereitschaft, hin und wieder unbequeme Wege zu gehen.