Selbstmanagement: Selbststeuerung statt Fremdsteuerung

Warum ist Selbststeuerung so entscheidend?

„Suche nicht andere, sondern dich selbst zu übertreffen.“ Cicero

Selbststeuerung oder Fremdsteuerung

Es ist ganz einfach: Entweder Sie steuern und managen sich, oder andere Menschen und Ereignisse werden Sie steuern. Was ist Ihnen lieber? Ganz sich nicht die zweite Variante. Selbstmanagement ist als die Kompetenz zu verstehen, unsere persönliche und berufliche Entwicklung aus eigener Kraft zu gestalten. Und das weitgehendst unabhängig von äußeren Einflüssen, die täglich auf uns einwirken.

Gutes Selbstmanagement zeigt sich daran, wie wir in der Lage sind,

  • uns sinnvolle Ziele zu setzen und
  • welche Strategien zur Zielerreichung wir dafür aus eigener Kraft entwickeln.

Zum guten Selbstmanagement gehört auch ein gutes Zeitmanagement

  • Sie lernen wichtige Dinge von wenigen wichtigen schneller zu unterscheiden.
  • Sie werden wichtige Aufgaben von den nur dringlichen besser unterscheiden können.
  • Sie sind in der Lage, den zu bewältigenden Herausforderungen und Aufgaben die richtigen Prioritäten zuzuordnen. Damit entlasten Sie sich vor ungesundem Stress und bündeln Ihre Kräfte für die Erledigung der wirklich wichtigen Aufgaben.

Rückschläge verdauen

Rückschläge kompensieren

„Der Erfolg bietet sich meist denen, die kühn handeln, nicht denen, die alles wägen und nichts wagen wollen.“

Herodot

Viele erfolgreiche Menschen haben sich die Eigenschaft angewöhnt, bei Rückschlägen nicht aufzugeben. Sie besitzen die dazu notwendige Ausdauer, Willensstärke und sogar Sturheit.

Aufgeben oder weitermachen ist die Entscheidung, die Sie bei Rückschlägen alleine treffen müssen. Keiner hilft Ihnen wirklich dabei.

Von dem großen Thomas Edison ist überliefert, was er Zum Thema Rückschläge oder Scheitern bei der Entwicklung der Glühbirne zu sagen hatte: Wieso Fehlschläge? Ich habe 1000 Arten entdeckt, wie die Glühbirne nicht funktioniert.“

Selbstmanagement verbessert die Lebensqualität

Verbesserung der Lebensqualität

Definition

„Lebensqualität ist die subjektive Wahrnehmung einer Person über ihre Stellung im Leben in Relation zur Kultur und den Wertsystemen in denen sie lebt und in Bezug auf ihre Ziele, Erwartungen, Standards und Anliegen.“

Definition der WHO (Weltgesundheitsorganisation)

Lebensqualität wird von uns subjektiv empfunden. Wenn wir die Erkenntnis gewinnen, unseren Zielen und Erwartungen in den unterschiedlichen Bereichen des Lebens näher zu kommen, hat das einen positiven Einfluss auf unsere Lebensqualität.

Faktoren, die die Lebensqualität stark beeinflussen sind:

  • Gesundheit,
  • Stellung und Status im Beruf,
  • Allgemeinbildung,
  • soziale Kontakte,
  • Anerkennung,
  • finanzielle Aspekte,
  • materielle Werte
  • ideelle Werte.

Interessant ist, dass ein starker Faktor zur Erhöhung der Lebensqualität die Fähigkeit ist, Privatleben und Beruf sauber zu trennen. Je besser es uns gelingt, diese beiden Welten voneinander zu separieren, umso besser erholen wir uns in unserer Freizeit. Selbst in einem Beruf mit starker Belastung, können wir im Privatleben entspannter werden, besser schlafen oder weniger häusliche Konflikte produzieren.

Ein bewusstes, regelmäßig betriebenes Selbstmanagement unterstützt uns ganz wesentlich dabei, unsere körperliche und geistige, mentale Verfassung zu stabilisieren und zu optimieren.

So profitieren Sie vom Selbstmanagement

Leistungsvermögen steigern

Das Resultat und der Nutzen eines guten Selbstmanagements sind:

  1. Selbstbestimmung,
  2. Eigenverantwortung und eine
  3. stabile Motivation.

Das ist schon eine ganze Menge. Dazu erleben Sie auch noch die Steigerung Ihres Leistungsvermögens, weil Sie aus eigenem Antrieb Ihre Fähigkeiten nachhaltig entwickelt haben und immer weiterentwickeln.

Sie gewöhnen sich mit der Zeit einen strukturierteren und zielorientierteren Arbeitsstil an. Das hat ganz direkte Auswirkung auch auf Ihr Privatleben und Ihr Wohlbefinden. Das geht sogar so weit, dass ein permanent praktiziertes Selbstmanagement eine deutliche positive Auswirkung auf Ihre Gesundheit hat.

Sie sehen, es spricht alles dafür, sich mit dem Thema Selbstmanagement intensiv zu befassen. Der Zeitpunkt dafür ist Jetzt.

Volition: 8 Fähigkeiten

Zu den volitionalen Fähigkeiten gehören:

  1. Bündelung der Kräfte auf die Erreichung der Ziele.
  2. Konzentration auf das Wesentliche.
  3. Selbstdisziplin und Selbstvertrauen. Willensstarke Menschen sind sich ihrer Fähigkeiten bewusst und wissen, wie sie diese einsetzen.
  4. Positives Denken und Zuversicht bei der Überwindung von Schwierigkeiten.
  5. Die Fähigkeit Ängste, negative Emotionen und Neid rechtzeitig bei sich zu erkennen und zu bekämpfen.
  6. Durchsetzungsvermögen und der Glaube an den Erfolg.
  7. Probleme sofort angehen und nichts aussitzen.
  8. Perfektionismus vermeiden und Fehler als Lernchancen akzeptieren.

Wenig erfolgreiche Menschen denken selten darüber nach, welchen Sinn ihre Arbeit hat. Sie legen mehr Wert auf eine gute Bezahlung, einen sicheren Arbeitsplatz, nette Kollegen und ein gutes Betriebsklima. Sie sind auch eher freizeitorientiert und sehen in ihrem Urlaub einen der Höhepunkte des Jahres.

Das ist alles zunächst nicht negativ. Aber wenn der Sinn einer Tätigkeit nicht zu erkennen ist, sind die meisten Berufstätigen auf Anerkennung von Dritten angewiesen. Allerdings neigen die wenigsten Vorgesetzten dazu, Anerkennungen auszusprechen („Nicht geschimpft ist genug gelobt!“), so dass Frust und Demotivation bei vielen Arbeitnehmern Alltag ist. Wenig erfolgreiche Menschen sehen sich gerne als Opfer von ungünstigen Umständen und geben anderen die Schuld für ihren mangelnden Erfolg und die Inhaltslosigkeit in ihrem Leben.

Volition: Für unseren Erfolg entscheidend

Volition: Willenskraft und Umsetzungskompetenz

Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, dann ist es der Glaube an die eigene Kraft.“ Marie Ebner-Eschenbach

Eine Gemeinsamkeit von erfolgreichen Persönlichkeiten ist Volition (Willenskraft, Umsetzungskompetenz). Das ist die Fähigkeit, Ziele konsequent zu realisieren und Ideen in Resultate umzusetzen. Dazu gehört in erster Linie, durch den Aufbau der Eigenmotivation innere und äußere Widerstände durch Willenskraft zu überwinden. Unlustgefühle, behindernde Gewohnheiten, Störungen, Verlockungen, Ablenkungen und Bequemlichkeiten werden durch den starken Drang, das Ziel zu erreichen, erfolgreich besiegt.

Der Erfolg unseres Handeln hängt also wesentlich von dem Wirkungsgrad unseres Wollens ab. Das gilt ganz besonders bei der Überwindung von Schwierigkeiten und Hürden auf dem Weg zum Ziel. Willensstarke Persönlichkeiten vergleichen sich selten mit anderen. Sie vergleichen sich lieber mit den eigenen Zielen und mit dem, was sie bisher erreicht haben. Sie messen, welche Verbesserungen sie gegenüber früheren Situationen realisiert haben.