Unsachliche Angriffe während der Präsentation

Lust an der Provokation

Ein geringer Prozentsatz der Zuhörer hat die infantile Neigung, den Referenten mit unsachlichen Attacken zu provozieren. Die Art der Provokation ist meist von der Sache her nicht wert, darauf einzugehen. Allerdings wird das Geplänkel zwischen Redner und Provokateur von der passiven Mehrheit sehr genau beobachtet. Man ist interessiert, wie der Referent damit umgeht. Lässt er sich verunsichern, wird er selbst unsachlich, oder bleibt er gelassen.

Wenn Sie sich als Redner verunsichern lassen und kontern emotional, dann hat der Provokateur die Macht über Sie übernommen.

Sie gehen ihm auf den Leim. Die oberste Regel heißt deshalb: locker bleiben. Das ist gleichzeitig die größte Schwierigkeit, denn man will ja den Störenfried vor Publikum eine überbraten. Diesen verständlichen Impuls unterdrücken Sie besser. Sie wollen ja nicht den Ehrgeiz des Provokateur unnötig anheizen, damit er sich bei seinen Spitzen noch mehr steigert.

Am wirksamsten wehren Sie sich mit einer schlagfertigen Antwort. Das lesen Sie in dem nächsten Kapitel.

Hans FischerHans Fischer Seminare, Präsentation

Mitreißend und überzeugend präsentieren

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