Wer entscheidet wirklich?

Die wahren Entscheider im Kundenunternehmen erkennen und ansprechen

Das haben leider schon viele Verkäufer erlebt: Wochen- oder monatelang hat sich der Verkaufsprozess in die Länge gezogen. Dabei hat der Verkäufer aber immer darauf geachtet, dass er im Gedächtnis seines Verhandlungspartners präsent bleibt. Er hat sich immer regelmäßig bei ihm gemeldet. Dann plötzlich geschieht etwas, was er nicht erwartet hat. Der Verhandlungspartner eröffnet ihm bei seinem nächsten Kontakt, dass sich das Unternehmen für das Angebot eines Wettbewerbers entschieden hat. Unser Verkäufer kann das nicht verstehen und ist frustriert.Verkaufstraining, Hans Fischer Seminare

Analysiert man diesen Fall, stellt man häufig fest, dass der Verkäufer nicht an die wahren Entscheider herangekommen ist. Deshalb ist es eine A-Aufgabe, möglichst bald herauszufinden, wie die Entscheidungsabläufe in einem Unternehmen aussehen. In jedem Unternehmen gibt es eine Person, die entscheidet, ob und was gekauft wird. Diese Person stützt ihre Entscheidung auf Vorentscheider und Entscheidungsbeeinflusser. Die Vorentscheider sind meist die Personen, die direkt mit dem Verkäufer verhandeln und das Projekt entscheidungsreif machen. Eine Reihe von Kundenmitarbeitern haben direkten oder indirekten Einfluss auf die Kaufentscheidung. Einige sind dem Verkäufer bekannt, von den anderen ahnt er manchmal nichts. Es könnten die Mitarbeiter des Kunden sein, an denen er immer vorbeigeht, wenn er seinen Ansprechpartner besucht, es könnte die Sekretärin sein, mit der er den Termin vereinbart, es könnte ein Mitarbeiter aus dem Qualitätsmanagement sein, vom dem er nicht einmal weiß, dass es ihn gibt. Es können sogar Personen sein, die mit dem angebotenen Produkt nichts zu tun haben.

Deshalb ist in jedem Verkaufsprozess unerlässlich, festzustellen, wer die Entscheider, Zwischenentscheider, Entscheidungsvorbereiter und Beeinflusser sind. Den Auftrag bekommt oft der Anbieter, der dieses Netzwerk erforscht hat und bei allen bekannt ist. Dem anderen wird dann nur mitgeteilt, dass man sich aus Kostengründen leider für ein anderes Fabrikat entscheiden musste.

Wie erfährt der Verkäufer, wer in die Entscheidungsfindung involviert ist? Durch Fragen, Wachsamkeit und gutes Zuhören. Ganz wichtig: Bereits bevor sich der Verkaufszyklus in der Abschlussphase befindet, sollte der Verkäufer den Entscheider kontaktiert haben. In Abstimmung mit seinem Verhandlungspartner. Dabei wählt er die Gesprächsthemen, die für den jeweiligen Gesprächspartner relevant sind. Mit dem Kaufmann spricht er über ROI und Wirtschaftlichkeit, mit dem Qualitätsmanager über das Qualitätsmanagement seines Unternehmens.

Literaturtipp:

Hans Fischer
Handbuch für den nachhaltigen VerkaufserfolgHans Fischer Seminare
Praxisbewährte Konzepte, Taktiken und Strategien für den Verkauf von beratungsintensiven Produkten im Außendienst

VDMA-Verlag, 251Seiten, 24,90 EUR inkl. 7% MwSt. zzgl. Versand

ISBN: 978-3-8163-0572-9
http://www.vdmashop.de/Vertrieb-und-Marketing/Handbuch-fuer-den-nachhaltigen-Verkaufserfolg.html

Kreativität können Sie lernen

Entwickeln Sie Ihre Kreativität

  • Kreativität gilt als eine der entscheidendsten Fähigkeiten eines Mitarbeiters für die Zukunft.

  • Kreative Mitarbeiter werden für Arbeitgeber immer wertvoller, sie finden schneller Lösungen für Probleme.Ziele, Hans Fischer Seminare

  • Die Anlagen zur Kreativität stecken in jedem Menschen. Aber nur ein Bruchteil findet Zugang zu ihnen.

  • Kreativität können Sie lernen.

  • Denken Sie schriftlich. Beim Schreiben kommen Ihnen immer neue Anknüpfungspunkte.

  • Haben Sie den Mut, Fehler zu machen und Neues auszutesten.

  • Betrachten Sie Ihr Umfeld mit den Augen eines Kindes.

  • Das Ziel, ein Perfektionist zu sein behindert Ihre Kreativität.

  • Seien Sie offen für Feedback, aber nehmen Sie es nicht zu ernst. Glauben Sie an Ihre Fähigkeiten.

  • Nehmen Sie sich jeden Tag Zeit für kreative Gedanken (Querdenken).

  • Betrachten Sie jede Aufgabe als Träumer, als Realist, als Kritiker (Disney-Prinzip).

Kreativitätskiller

  • Fehlender Mut, etwas Neues auszuprobieren.

  • Bequemlichkeit und Leben in seiner Komfortzone.

  • Das Bemühen, alles abzusichern (Vollkaskomentalität).

  • Zu früh aufgeben.

  • Zeitdruck.

  • Abhängigkeit von Meinungen und Bewertungen anderer.

  • Allen gefallen zu wollen.

  • Zu wenig Entscheidungsbefugnisse.

  • Angst vor Blamage oder Angst Fehler zu machen.

  • Voreingenommenheit.

„Es gibt eine wachsende Diskrepanz zwischen dem, was viele Unternehmen als ihre Aufgabe ansehen, und dem, was immer mehr Menschen von ihrer Arbeit erwarten.“

Daniel Goleman

„In jedem Geniestreich erkennen wir Gedanken, die wir selbst verworfen haben“

Ralph Waldo Emerson

Die Macht der Affirmation

Die Macht der Affirmation

Affirmation ist eine seit Jahrzehnten bewährte Methode, die auch in der klinischen Psychologie eingesetzt wird.

Affirmation versetzt uns in die Lage,die enormen Potenziale unseres Unterbewusstseins im Alltag zu aktivieren.

Sie ist eine bejahende Aussage und die wirkungsvollste Methodik im Mentaltraining von Spitzenathleten und Spitzenmanagern.

Sie hilft uns, festgefahrene Gedankenstrukturen aufzulösen. Negative Glaubenssätze, die sich über Jahre im Unterbewusstsein festgekrallt haben, werden durch positive ersetzt.

Damit eine Affirmation wirksam werden kann, muss sie mit einem Ziel verbunden sein und systematisch wiederholt werden.

Durch die rituelle Wiederholung der Affirmation installieren Sie das von Ihnen gewünschte Denken.

Beispiele:

  • „Mir geht es von Tag zu Tag immer besser.“
  • „Ich werde von Tag zu Tag immer gelassener.“
  • „Ich komme meiner Zielerreichung näher und näher.“

Erledigen Sie Wichtiges, oder machen Sie nur Ihre Arbeit?

  • Was haben Sie heute getan?
  • Für die Erreichung Ihrer wichtigsten beruflichen Ziele.
  • Für die Erreichung Ihrer wichtigsten privaten Ziele.
  • Für Ihre Weiterentwicklung.
  • Für Ihre körperliche und geistige Fitness.
  • Für Ihre Eigenmotivation.
  • Gegen negative Gewohnheiten.
  • Gegen Ihre Bequemlichkeit.
  • Für Ihre Entspannung.
  • Für Ihre Familie.
  • Für die Weiterentwicklung Ihrer Mitarbeiter.

„Der Mensch wird nicht von dem beeinflusst, was geschieht, sondern von seiner Meinung darüber.“

Montaigne

„Selbst unter den ungünstigsten Umständen bestimmen weitgehend Sie, was für ein Tag es wird.“

Dale Carnegie

Schlagfertigkeit optimieren: Die Zustimmung

Zustimmen

Wenn Sie ein Zwischenrufer mit einem Einwand attackieren will, oder Ihnen etwas Provokantes an den Kopf wirft, reagieren Sie so, wie er es nicht erwarten wird. Schauen Sie Ihm in die Augen, dann antworten Sie mit einer (lustigen) Zustimmung:

Einwurf: „Also, meiner Meinung nach läuft das in der Praxis aber ganz anders ab …“

Antwort: „O.K. Würde es Ihnen gut tun, wenn ich

Ihnen recht gäbe?

Oder

“Ich kann mir gut vorstellen, dass Sie diese Meinung vertreten.“

Einwurf: “Jetzt werden Sie aber rot.“

Antwort: „Stimmt. In meiner Freizeit spiele ich in

unserer Theatergruppe immer die Tomate.“

Einwurf: “Jetzt übertreiben Sie aber.“

Antwort: „Stimmt. Das ist mir auch gerade

aufgefallen.“

Einwurf: „Jetzt wollen Sie uns aber nur was verkau- fen.“

Antwort: „Sie haben mich ertappt. Genau das will ich.“

Oder

„Richtig. Denn das ist mein Beruf.“

Das Buch zum Thema:Hans Fischer Seminare, Präsentation

Hans Fischer

Mitreißend und überzeugend präsentieren

VDMA-Verlag

http://www.vdmashop.de/Vertrieb-und-Marketing/Mitreissend-und-ueberzeugend-praesentieren.html

Schlagfertig mit positiver Umdeutung

Positive Umdeutung

Eine positive Umdeutung ist wie eine bedingte Zustimmung in der Einwandbehandlung. Sie signalisiert einmal Ihre Verständnis für die Meinung des anderen. Gleichzeitig nutzt sie seine Aussage, um ein positives Argument zu platzieren. Sie machen also eine positive Uminterpretation eines negativen Begriffs.

Einwurf: „Ich habe gehört, Ihr Service ist sehr langsam!“

Antwort: „Wenn ich Sie richtig verstehe, ist speziell Ihnen ein schneller Service sehr wichtig?“

Einwurf: „Das ist aber sehr pingelig.“

Antwort: „Wenn Sie unter pingelig verstehen, dass wir uns konsequent und kompromisslos der absolu- ten Genauigkeit verschrieben haben, dann haben Sie recht.“

Oder

„Genau diese Pingeligkeit macht uns zum Qualitätsführer.“

Einwurf: „Die Endkontrolle dauert aber zu lange.“

Antwort: Wenn zu lange die Auswirkung hat, dass nur hundert Prozent genaue Teile die Produktion verlassen, dann sind wir gerne zu lange.“

Einwurf: „Sie sind aber arrogant.“

Antwort: „Wenn Sie mit arrogant meinen, dass ich sehr stolz auf das bin, was wir bis heute erreicht haben, dann bin ich gerne arrogant!

Das Buch zum Thema:Hans Fischer Seminare, Präsentation

Hans Fischer

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Präsentation: So trainieren Sie Ihre Gestik

Gestik trainieren

  1. Stellen Sie sich vor den Spiegel.
  2. Stehen Sie fest auf dem Boden. Beide Füße sind eine Schulterbreite auseinander.
  3. Ziehen Sie die Po-Backen fest zusammen und halten Sie diese Spannung 7 Sekunden. Brust raus und Kinn leicht erheben. Lassen Sie dabei Ihre Schultern ganz locker hängen. Auf keinen Fall nach oben ziehen, denn das wirkt angespannt.
  4. Versuchen Sie bestimmte Stimmungen nur mit Ihrer Mimik und Gestik auszudrücken. Dabei können Sie ruhig übertreiben.
  5. Um Ihre Sensibilität bei der Wahrnehmung der Körpersprache noch weiter auszubilden, machen Sie diese Übung. Setzen Sie sich in ein Cafe und beobachten Sie die Körpersprache der Menschen um Sie herum. Versuchen Sie zu deuten, was deren Gestik und Mimik über ihr Wesen verraten könnte.

Sprechen Sie diese Texte und machen die dafür passenden Gesten:

  1. „Ich halte einen großen Luftballon mit beiden Händen. Ich zeige ihn den Leuten auf der linken Seite, ich zeige ihn den Leuten auf der rechten Seite. Ich hebe den Luftballon in die Höhe und lasse ihn los. Er fliegt weit nach oben. Ich beobachte, wie er sich langsam am Horizont entfernt.“
  1. „Das erhöht die Geschwindigkeit Ihrer Anlage.“
  2. “ Damit reduzieren Sie die Folgekosten.“
  3. „Damit sparen Sie Geld.“
  4. „Dadurch erreichen Sie viel schneller Ihre Ziele.“
  5. „Damit erweitern Sie Ihr Einsatzspektrum.“
  6. „Das dürfen Sie auf keinen Fall dulden.“
  7. „Beenden Sie diese Diskussion.“

Da das Übungen sind, dürfen Sie es mit der Gestik ruhig etwas übertreiben.

Literatur:

Hans FischerHans Fischer Seminare, Präsentation

Mitreißend und überzeugend präsentieren

VDMA-Verlag

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Präsentieren: Schlagfertig mit Zitaten

Die wirksamsten Tipps: Zitatensammlung

Ein passendes Zitat als Antwort auf eine Provokation wirkt auf jeden Fall professionell und humorvoll. Deswegen empfehle ich Ihnen, sich einen Vorrat an Zitaten zusammenzustellen und sich soweit möglich, einzuprägen.

Einwurf: Das ist aber eine sehr einseitige Darstellung.

Antwort: „Was eigentümlich und schön und groß sein soll, das muß einseitig sein.“ Felix Mendelssohn

Einwurf: Ist Ihnen da nicht ein Fehler passiert?

Antwort: „Ein Mensch ohne Fehler ist kein vollkommener Mensch.“ Alfred Polgar

Situation: Ihr Vortrag wird immer wieder von einer vorlauten Person unterbrochen.

Antwort: „In der Kirche singen immer die am lautesten, die falsch singen.“ Grillparzer

Einwurf: Was Sie da behaupten, kann ich aber nicht nachvollziehen.

Antwort: „Widersprich nicht, bevor du nicht widerdacht hast.“ Martin Andersen

Situation: Ein Schwätzer unterbricht Sie ständig und wortreich.

Antwort: „Man liebt zu bemänteln allerorten schwache Gedanken mit starken Worten.“ Paul Heyse

Situation: Ihre Argumente werden mit polemische,

unsachlichen Einwänden angegriffen.

Artwort: „Schlechte Argumente bekämpft man am besten dadurch, dass man ihre Darstellung nicht stört.“ Sidney Smith

Einwurf: Jetzt kommen Sie doch mal endlich zur Sache.

Antwort: „Wer hohe Türme bauen will, muss lange beim Fundament verweilen.“ Anton Bruckner

Situation: Unsachlicher Einwand.

Antwort: „Ein Urteil lässt sich widerlegen, aber niemals ein Vorurteil.“ Ebner-Eschenbach

Hans FischerHans Fischer Seminare, Präsentation

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Unsachliche Angriffe während der Präsentation

Lust an der Provokation

Ein geringer Prozentsatz der Zuhörer hat die infantile Neigung, den Referenten mit unsachlichen Attacken zu provozieren. Die Art der Provokation ist meist von der Sache her nicht wert, darauf einzugehen. Allerdings wird das Geplänkel zwischen Redner und Provokateur von der passiven Mehrheit sehr genau beobachtet. Man ist interessiert, wie der Referent damit umgeht. Lässt er sich verunsichern, wird er selbst unsachlich, oder bleibt er gelassen.

Wenn Sie sich als Redner verunsichern lassen und kontern emotional, dann hat der Provokateur die Macht über Sie übernommen.

Sie gehen ihm auf den Leim. Die oberste Regel heißt deshalb: locker bleiben. Das ist gleichzeitig die größte Schwierigkeit, denn man will ja den Störenfried vor Publikum eine überbraten. Diesen verständlichen Impuls unterdrücken Sie besser. Sie wollen ja nicht den Ehrgeiz des Provokateur unnötig anheizen, damit er sich bei seinen Spitzen noch mehr steigert.

Am wirksamsten wehren Sie sich mit einer schlagfertigen Antwort. Das lesen Sie in dem nächsten Kapitel.

Hans FischerHans Fischer Seminare, Präsentation

Mitreißend und überzeugend präsentieren

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http://www.vdmashop.de/Vertrieb-und-Marketing/Mitreissend-und-ueberzeugend-praesentieren.html

Präsentationstechnik und Rhetorik: Umgang mit Störern

Mit welchen Störungen müssen Sie rechnen

Schwätzchen mit dem Nachbar

Recht beliebt ist es bei manchen Zuhörern, sich ungeniert mit dem Nachbarn zu unterhalten, während Sie sich alle Mühe geben, eine gute Präsentation hinzulegen. Natürlich bleibt Ihnen das nicht verborgen, denn Sie halten ja Blickkontakt. Auch den routiniertesten Präsentator lässt das nicht unberührt. Es lenkt ab, stört die an dem Vortrag interessierten Teilnehmer und motiviert den Referenten nicht unbedingt.

Suchen Sie dennoch als Referent bei der Ursachenforschung erst mal bei sich selbst. Ein Grund kann sein, dass Ihre Ausführungen zu monoton werden oder die Spannung nachlässt. Darum müssen Sie immer daran denken, optimal verständlich zu sein, Stimme und Sprache zu modulieren und Sprechpausen einzubauen.

Maßnahmen

Wenn Sie zu der Meinung kommen, dass Ihr Präsentationsstil in Ordnung ist, dann sollten Sie etwas gegen die Störer tun. Blicken Sie, während Sie weiter reden, ganz gezielt zu den Störern. Sie sollten dabei keinen vorwurfsvollen Blick, wie der Lehrer in der Schule haben.

Bleiben Sie locker. Andere Zuhörer werden nach und nach ebenfalls interessiert zu den Störern blicken. Die spüren das und hören auf. Das genügt bei den meisten Menschen bereits, um zu erkennen, dass man etwas falsch macht. Denn eines ist fast immer der Fall: die schwätzenden Störer machen das nicht, um Sie böswillig zu provozieren. Oft ist ihnen die Auswirkung ihrer Störung nicht bewußt.

Hilft Ihre sanfte Methode immer noch nicht, dann hören Sie abrupt zu sprechen auf und schauen zu den Störern. Nachdem die aufgehört haben, sprechen Sie ruhig weiter, als wenn nichts passiert wäre.

Bei etwas hartnäckigeren Zeitgenossen können Sie auch nach Ihrer Pause etwas spaßig, aber treffend bemerken: „Ich wollte Sie jetzt nicht unterbrechen.“ Oder: „Wenn ich Sie störe, dann bin ich einen Moment lang ruhig.“

Weitere Störungen

Dazu gehören Einwände, auch unsachliche, Angriffe und permanente (auch dumme) Fragen. Wie Sie mit Einwänden und Angriffen umgehen, lesen Sie in den nächsten Kapiteln.

Permanente Fragen bergen für sie als Referenten die Gefahr, dass Sie sich durch die Beantwortung verzetteln könnten. Sie kommen dann vom Thema ab und müssen mühsam wieder den Anschluss finden.

Einige Zeitgenossen stellen unverblümt ihre Fragen immer wieder, obwohl diese von Ihnen bereits beantwortet wurden. Das kann daran liegen, dass der Fragende Ihre Antworten nicht gehört, oder richtig verstanden hat. Das nervt und stört den Ablauf der Präsentation. In diesem Fall, bieten Sie dem Fragesteller an, nach der Veranstaltung unter vier Augen nochmals gezielt auf seine Fragen einzugehen.

In vielen Fällen kommt der Frager nach der Veranstalter nicht mehr zu Ihnen und die Sache hat sich damit erledigt. Entweder war es ihm doch nicht so wichtig, oder er hat es vergessen. Auf keinen Fall dürfen Sie es zulassen, dass der Frager Ihre Präsentation so stört und die übrigen Teilnehmer dadurch ungnädig werden.

Das Buch zum Thema:Hans Fischer Seminare, Präsentation

Hans Fischer

Mitreißend und überzeugend präsentieren

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