Gibt es den geborenen Führer?

Die Rolle des Talents

Sicherlich gibt es bestimmte Menschen, die scheinbar von Geburt an über Eigenschaftenbuchvl und Talente verfügen, die eine Führungspersönlichkeit auszeichnet. Schon auf dem Schulhof lässt sich beobachten, wie manche Kinder es verstehen, andere für sich einzunehmen und zu steuern. Diesen Personen fällt es leichter, sich Managementwissen anzueignen und Mitarbeiter qualifiziert zu führen. Den anderen, „normal“ veranlagten Persönlichkeiten, ist aber der Zugang zu einer Managementfunktion darum nicht verwehrt. Sie müssen nur das, was die Talente oft intuitiv abrufen, fleißig erlernen. Denn eines steht ganz eindeutig fest: Management ist erlernbar.

Die Anforderung unseres Wirtschaftssystems nach guten Managern ist heute so hoch, dass diese Stellen nur von den Talenten alleine nie ausreichend besetzt werden können. Es ist wie im Leistungssport, zum Beispiel Fußball. Hier gibt es Spieler, die trotz mittelmäßiger Begabung in ihren Clubs Höchstleistungen erzielt haben (Steffen Freund, Europameister und Championsleaguesieger). Sie haben dieses hohe Niveau durch Fleiß, beinhartes Training und eine positive Einstellung zu Ihrer Aufgabe erreicht. Diese Menschen sind in der Lage, fast 100% von dem abzurufen, zu dem sie trotz nur durchschnittlicher Begabung fähig sind. Das kann mehr sein, als der Hochbegabte täglich abruft. Denken wir an die vielen Ausnahmetalente in Kunst und Sport, die es letztlich doch nicht nach oben geschafft haben, obwohl sie alle Anlagen dazu gehabt haben.

„Unter den Menschen und Borsdorfer Äpfeln sind nicht die glatten die besten, sondern die rauen mit einigen Warzen.“ Jean Paul

Deshalb sind für ein Unternehmen die Mitarbeiter am effizientesten, die nicht unbedingt die größten Begabungen und die beste Ausbildung mitbringen. Es sind oft die Kollegen, die es gewohnt sind, das, was in ihnen steckt, voll in ihrem Arbeitsalltag einzubringen. Es ist darum die Aufgabe der Firmenleitung, eine Unternehmenskultur aufzubauen, die das ermöglicht. Für alle Mitarbeiter ist es dann ein Signal, dass jeder seine Chance bekommen kann, wenn er es auch wirklich will. Und wenn er bereit ist, das , was in ihm steckt, auch jeden Tag im Arbeitsalltag zu aktivieren.

Verkäufer zum Erfolg führen, VDMA-Verlag

 

 

 

Management ist so alt wie die Menschheit

Kommunikation ist alles

Obwohl es die unterschiedlichsten Theorien und Philosophien über Management gibt, die zum Teil stark von „modischen“  Einflüssen des jeweiligen Zeitgeistes geprägt sind, ist Management etwas, was es schon immer gegeben hat. Management ist überall dort erforderlich, wo unterschiedlich strukturierte Menschen mit unterschiedlichen Meinungen ein gemeinsames Ziel erreichen müssen. Ohne eine ordnende Hand funktioniert das nicht. Denn was in einer Vertriebsorganisation ohne eine wirksame Leitung und Steuerung von alleine passiert, ist Chaos, Reibungsverlust, Grabenkämpfe und Demotivation!

 

Managen bedeutet aber nicht, wie einige Technokraten glauben, Mitarbeiter mit Zahlen, Plan-Ist-Vergleichen, E-Mails und bunten Diagrammen zu drangsalieren, sondern mit dem Mitarbeiter in erster Linie das persönliche Gespräch unter 4 Augen zu favorisieren. Das kostet Zeit und sorgfältige Vorbereitung, ist aber hoch effektiv.

VDMA-Verlag: Verkäufer zum Erfolg führen

 

Was ist die Führungsaufgabe des Verkaufsleiters?

Der moderne Verkaufsleiter ist kein Oberverkäufer mehrbuchvl

  1. „ Er muss für jeden Mitarbeiter die richtigen Ziele formulieren und kontrollieren, am besten gemeinsam mit dem  Mitarbeiter. Diese Ziele leiten sich aus den Unternehmenszielen ab.
  2. Er muss dem Mitarbeiter die Richtung weisen, Impulse geben und Zuversicht vermitteln.
  3. Er muss den Mitarbeiter dazu motivieren, sich engagiert für die Erreichung der vereinbarten Ziele einzusetzen.
  4. Er muss planen und dabei dem Mitarbeiter die Gelegenheit einräumen, sich aktiv an der Gestaltung zu beteiligen.
  5. Er muss Teamwork erzeugen und damit die Vielzahl der Einzelleistungen zu einer Gesamtleistung im Sinne des Teamzieles zu koordinieren.
  6. Er muss seine Mitarbeiter mit allen Informationen und Arbeitsmitteln versorgen, die für die Erledigung deren Aufgaben relevant sind.
  7. Er muss seine Mitarbeiter regelmäßig, mindestens 1 mal im Jahr, beurteilen. Die Beurteilung erfolgen im gemeinsamen Dialog und werden dokumentiert.
  8. Das Fachbuch können Sie im VDMA-Verlag bestellen.

 

NSA Datenspionage

Es ist lächerlich:

Die gleichen deutschen Politiker, die es (kollektiv) möglich gemacht haben, dass der Fiskus jederzeit in die Konten der deutschen Streuerzahler hineingucken kann, regen sich über die Datenspionage der USA künstlich auf.

Die gleichen Dumpfbacken, die bereitwillig ihre Interna in den sozialen Netzwerken offen legen, regen sich noch mehr auf.

Das Geheimnis erfolgreicher Vertriebsorganisationen

  1. Sie verkaufen kein Produkt, sondern die Erfüllung von Kundenwünschen: Produktiver business man signing a contractsein, Arbeitszeit einsparen, Personalkosten senken, sich positiv vom Wettbewerb abheben, gute Mitarbeiter binden.
  2. Aufbau von Netzwerken bei dem Kunden. Schaffen von Verbündeten für den Preiskampf mit dem Einkauf.
  3. Sie untersuchen auch, warum ein Auftrag gewonnen wurde und nicht nur, warum er verloren wurde.
  4. Sie betrachten nicht nur das Ergebnis, sondern vor allem, wie es realisiert wurde. Sie machen den Verkaufsprozess transparenter und messbarer.
  5. Sie dulden nicht, dass sich die Verkäufer in der Komfortzone behaglich einrichten. Sie regen permanent ihre Verkäufer an, ihr volles Leistungspotenzial zu nutzen.
  6. Leistung wird konsequent anerkannt und honoriert.
  7. Sie haben nur wenige Nicht-Jobs (Koordinatoren, Stabstellen, Assistenten).
  8. Das Managementseminare hat immer ein realistisches Bild von der Praxis.
  9. Verkäufer werden variabel, leistungsabhängig bezahlt.