Die Fetten und die Dummen kummen!

Werden wir bald von den stark Übergewichtigen dominiert?

Es scheint so, denn in den letzten 2 Jahren fallen mir immer mehr Menschen auf, die nicht mehr nur dick sind, sondern richtig fett. So hart das klingt. Viele Kliniken klagen über die Probleme mit immer mehr „XXL-Patienten“, die schwer zu behandeln sind und kaum in das Krankenbett passen. Leider ist der Anteil der Frauen sehr hoch. Eine „Rubensfigur“ kann richtig erotisch sein, aber diese XXL-Damen präsentierten einen Hintern, der selbst den Arsch eines gestandenen Brauereigauls in den Schatten stellt.

Halt! könnte man jetzt rufen, die inneren Werte und das Wesen eines Menschen sind noch wichtiger, als seine Körperfülle. Das ist richtig, allerdings gibt es unter den Fetten leider auch sehr viele Dumme. Sie sind nicht selten aus dem Grund fett, weil sie nicht wissen, was für einen Müll sie in sich hineinstopfen. Sie glauben allen Ernstes, was gut schmeckt ist auch gut für den Körper und so ein Kartoffelchip ist ja so dünn.

Die Fetten finden wir vermehrt in den untereren, bildungsfernen sozialen Schichten und auch in der unteren Mittelschicht der Landbevölkerung. Wenn Sie jetzt meinen, dass alles  ist masslos übertrieben, dann gehen Sie mal an einem Samstag Vormittag in einem Supermarkt in der Peripherie einkaufen. Schauen Sie dabei auch in die Enkaufswagen. Darin finden Sie die Erklärung für diese Entwicklung.

Wir brauchen auch die Durchschnittstypen

Warum bleiben viele Menschen nur durchschnittlich?

  • Weil es nur maximal 20% Selbstläufer geben kann, der Rest sind Mitläufer. Das ist auch nicht schlimm, denn sie werden zur Ausführung gebraucht.
  • Weil der Preis für Überdurchschnittlichkeit den meisten Menschen zu hoch ist.
  • Weil ein Team nicht nur Spielmacher braucht, sondern auch Wasserträger. Ein Team voller Spielmacher wäre nicht handlungsfähig.
  • Weil sich die meisten Menschen in der Komfortzone des Durchschnitts sicher und gut aufgehoben fühlen. Erzählen tun sie was anderes, zum Beispiel, wie eigeninitativ sie sind und wie risikobereit.
  • Weil die Erziehung, unser Schulsystem, die gesellschaftliche Entwicklung und die Firmenkultur den Durchschnitt fördert. Obwohl das Gegenteil behauptet wird.
  • Weil Bequemlichkeit nach der Bedürfnispyramide von Maslow ein starkes Grundbedürfnis ist.

 

Was ist ein Gewinner?

Jeder will ein Gewinner sein, aber:

  1. wie groß ist die Bereitschaft, seine selbst geschaffene Komfortzone zu verlassen, um auch unbequeme Dinge zu erledigen?
  2. Wie groß ist die Selbstdisziplin, sein Denken immer wieder positiv auszurichten, um zu verhindern, dass die 10% die negativ sind, 100% des Denkens im Berufsalltag dominieren?
  3. Wie ausgeprägt ist das Selbstvertrauen,  um zu seinen Fehlern zu stehen und nicht immer auf die Anerkennung der anderen zu lauern?
  4. Wie stabil ist die Eigenmotivation, um zu akzeptieren, dass immer mal wieder eine Niederlage fällig ist, die einen aber nicht vom Gleis kippt?
  5. Wie groß ist die Leidenschaft und die Zähigkeit, seine Ziele zu verfolgen?
  6. Wie hoch ist die Bereitschaft, das Leben als einen ständigen Lernprozess zu akzeptieren und nicht zu glauben, alles schon zu wissen?
  7. Wie groß ist der Mut, auch mal gegen die gängige Meinung zu denken und dazu zu stehen?
  8. Ist die Erkenntnis vorhanden, für das, was man tut, selbst die Verantwortung zu übernehmen und sie nicht auf andere abzuwälzen?