Präsentieren: Sinnvoller Einsatz von Powerpoint

Dafür ist Powerpoint nicht gedacht

Abschreckende Beispiele über die falsche Anwendung von Powerpoint begegnen uns täglich im Berufsleben. Da präsentiert der Vorstand eines Unternehmens über das letzte Halbjahr. Er steht vor der Leinwand und nutzt kein Rednerpodest. Das ist schon mal gut. Aber dann, er wiederholt wortwörtlich den Text, das auf den projizierten Charts zu sehen ist. Die Zuhörer denken: „Also, lesen können wir selber.“ So geht es eine halbe Stunde und die Aufmerksamkeit der Zuhörer bewegt sich kontinuierlich in den Keller. Nachdem er geendet hat, murmeln einige Mitarbeiter sich zu: „Na das ist nicht unbedingt seine Stärke.“

Das Unternehmen schickt seine Mitarbeiter zu Rhethorikseminaren und präsentiert mit seinen obersten Repräsentanten das Gegenteil. Wenn Sie jetzt denken, das ist eine Ausnahme: es ist keine! Powerpoint bietet dem Präsentierenden kreative Möglichkeit der bildhaften Darstellung.

Etwas öderes, als Textzeilen abzubilden und diese dann nahezu eins zu eins wiederzugeben, ist kaum vorstellbar.

Die projizierten Charts haben nur die Aufgabe, Ihre Worte zu verstärken, nicht zu wiederholen.

Das Buch zum Thema:Hans Fischer Seminare, Präsentation

Hans Fischer

Mitreißend und überzeugend präsentieren

VDMA-Verlag

http://www.vdmashop.de/Vertrieb-und-Marketing/Mitreissend-und-ueberzeugend-praesentieren.html

Präsentation und Rhetorik: Positive Einstimmung

Positive Selbstgespräche

Vor der Präsentation können Sie sich selbst positiv programmieren. Verzichten Sie nicht darauf, es wird ohnehin niemand anders tun.

Die Methode der positiven Selbstgespräche ist wirksamer, als die meisten Leute denken.

Sie ist eine seit Jahren bewährte Methode, mit der Spitzensportler vor einem Wettkampf sich stark machen.

Der ehemalige Weltklassentorhüter Oliver Kahn führt seine starken Leistungen hauptsächlich auf seine Fähigkeiten zurück, regelmäßig positive Selbstgespräche zu praktizieren.

Unser Gehirn registriert ganz genau, wie wir mit uns sprechen und führt unsere Befehle aus.

Seien Sie darum sehr vorsichtig mit Äußerungen, wie:“Das ist ja kaum zu schaffen.“ oder „Was bin ich heute wieder ungeschickt!“ „Ich fühle mich nicht ganz wohl.“ „Also heute will aber gar nichts klappen.“

Nur Sie haben die Verantwortung

Was in der Realität mit uns geschieht, hängt überwiegend davon ab, welchen Input wir uns geben. Ob wir uns negative oder positive Botschaften eingeben. „Das schaffe ich nicht!“ ist eine konkrete Aufforderung an unseren Verstand, alles in die Wege zu leiten, damit wir es es nicht schaffen. Also machen Sie es umgekehrt. Sie haben die Wahl. Es ist alleine Ihre Verantwortung.

Denken Sie an die positiven Aspekte der Präsentation:

  • „Ich habe mich optimal auf die Präsentation vorbereitet.“
  • „Die Präsentationstechnik habe ich ausgiebig getestet. Alles funktioniert einwandfrei.“
  • „ Die Zielgruppe ist mir bekannt. Fachlich kann mich niemand in Bedrängnis bringen.“
  • „Ich habe mich auch auf mögliche Störungen und Provokationen vorbereitet.“
  • „Ähnliche Präsentationen habe ich schon gehalten. Das Feedback war überwiegend positiv.“
  • „Ich habe meinen Start genau geplant und geübt.“
  • „Ich habe etwas zu sagen und bin voll davon überzeugt.“
  • „Ich bleibe gelassen und gebe mein Bestes, zu dem ich fähig bin.“
  • „Und wenn nicht alle zufrieden sind, kann ich damit leben. Denn ich kann es nicht allen recht machen.“

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Der richtige Umgang mit Beamer und Powerpoint.

Einsatzmöglichkeiten

Eine Präsentation mit Laptop und Beamer ist dann sinnvoll, wenn Sie sehr viel mit Tabellen, Computerdiagrammen, Fotos und Grafiken arbeiten wollen. Sie haben die Möglichkeit, mit einer Vielfalt an Effekten und bewegten Bildern zu arbeiten.

Darum ist es für die Qualität Ihrer Präsentation wichtig, auf folgende Punkte zu achten:

  • Bitte stellen Sie zur optimalen Wiedergabe sicher, dass der Projektor genügend Lichtstärke besitzt (min. 1.500 ANSI-Lumen) und eine ausreichende Grafikauflösung (XGA, das sind 1024×768 Bildpunkte).
  • Erstellen Sie Ihre Charts im Querformat.
  • Verwenden Sie Schriften ohne Serifen.
  • Verwenden Sie nie mehr als 3 Farben.
  • Der ausgewählte Schriftgrad hängt von der Projektionsfläche ab. Im Text 18 Punkt, Überschrift 24 Punkt. Nie mehr als 4 Headlines.
  • Verwenden Sie viel Grafiken, Bilder und wenig Text.

Verlassen Sie sich nicht darauf, dass audiovisuelle Hilfsmittel Ihnen die Arbeit abnehmen. Sie selbst stehen im Mittelpunkt.“ Michael J. Gelb

Da heute fast jeder Marketingassistent mit Powerpoint und Beamer präsentiert, wirkt dieses Medium etwas inflationär. Viele Präsentationen mit Beamer sind zu bunt, zu textlastig und überladen mit beweglichen Elementen. Dadurch wirken sie zu dominant. Die Kernaussagen der Präsentation gehen unter, weil der Zuhörer von der Fülle der vielen Eindrücke erschlagen wird

Einschränkung

Sie brauchen sich nicht einzubilden, dass Ihre Präsentation nur dann gut ist, wenn Sie mit den modernsten Medien arbeiten. Die Präsentationsmedien flankieren lediglich die Präsentation und stehen auf keinen Fall im Mittelpunkt. Denn auch mittelmäßige Präsentatoren können die innovativsten technischen Hilfsmittel einsetzen. Was sie oft auch tun.

Trainieren Sie Ihre Präsentationskompetenz so, dass Sie jederzeit, ohne ein zusätzlich Hilfsmittel zur Verfügung zu haben, eine starke Präsentation hinlegen können. Nur mit Ihrer persönlichen Ausstrahlung, der richtigen Sprache und überzeugender Gestik.

Im Mittelpunkt steht der Mensch.

Eine Präsentation mit dem Beamer kann vom Präsentator ablenken und dessen Wirkung minimieren. Vor allem, wenn er all die schönen Visualisierungsmöglichkeiten einsetzt, die die Programme ihm bieten.

Sind Sie in Ihrer Darstellung, vor allem mit Ihrer Körpersprache, zu schwach, dann nutzt Ihnen auch die beste Technik nichts. Die wuchtigen Möglichkeiten einer Beamerpräsentation führen heute oft zu unerwünschten Nebenwirkungen. Der Zuhörer schaltet auf „Kino gucken“ und wird gedanklich passiver. Er konsumiert, statt wach und aktiv dabei zu sein.

Pro und Kontra

Das spricht für die Präsentation mit Beamer:

  • Charts können schnell aktualisiert werden.
  • Ein einheitliches und ansprechendes Design ist gegeben.
  • Präsentatoren mit schlechter Handschrift können anschaulicher darstellen.
  • Bewegte Bilder und Fotos werden in guter Qualität wiedergegeben.
  • Tabellen und Statistiken werden anschaulich präsentiert.
  • Gut geeignet für große Gruppen.

Das spricht gegen die Beamerpräsentation:

  • Die Leute sind von diesem Medium übersättigt. In den Betrieben wird die Präsentation mit Beamer zu oft eingesetzt.
  • Viele Präsentatoren geben sich keine Mühe bezüglich Sprache, Körpersprache und Verständlichkeit. Sie vertrauen zu sehr auf das Präsentationsmedium.
  • Es werden zu viele Charts produziert.
  • Die Gefahr für technische Pannen lauert immer.
  • Technik muss vor der Präsentation immer ausgiebig getestet werden.
  • Überfrachtung der Präsentation mit zu vielen Effekten. Das erzeugt Unruhe und lenkt vom Wesentlichen ab.
  • Zuhörer nehmen eine Konsumhaltung ein.

Hans FischerHans Fischer Seminare, Präsentation

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Die Arbeitswelt der Zukunft

Das fordert die Zukunft von uns

  • Wir brauchen eine Unternehmenskultur, die Mitarbeiter ermutigt, Neues zu probieren und Erfolge honoriert. Statt nur Fehler aufzudecken.

  • Wir brauchen BegeisterungHans Fischer Seminare, Begeisterung in unserer Tagesarbeit. Nur wenn wir an das glauben, was wir machen, reißen wir andere mit. Denn ein lauwarmer Ofen lässt das Zimmer kalt.

  • Wenn wir Erfolg haben wollen, müssen wir bereit sein, Niederlagen zu ertragen. Sicher tut das weh.

  • Wir können nicht erfolgreich sein und gleichzeitig Risiken scheuen.

  • Wir befreien uns von der Sucht nach schneller Anerkennung. Der Erfolg kommt nicht über Nacht.

  • Wir brauchen immer Mut und Beharrlichkeit in der Zielverfolgung. Denn auch kleine Schritte bringen uns weiter.

  • Hüten wir uns vor Selbstzufriedenheit. Wenn wir glauben, ein Meister unseres Faches zu sein, riskieren wir, nichts mehr dazulernen zu wollen.

  • Positives Denken nutzt uns überhaupt nichts, wenn es nicht durch Handeln umgesetzt wird.

Präsentationstechnik und Rhetorik: Schultern und Hände

Schulterpartie entspannen

Praktizieren Sie die muskuläre Spontanentspannung

Spannen Sie Ihre Schultern an und halten Sie diese Spannung 7 Sekunden lang. Dann entspannen Sie wieder und erleben das wohlige Gefühl der entspannten Schulterpartie. Wiederholen Sie diese Übung drei mal. Einige Muskelpartien verspannen sich gerne etwas mehr, wenn wir Stress haben. Das sind die Gesichtsmuskeln, der Nacken und die Arme.

Prüfen Sie in Stresssituationen, welche Muskelpartien bei Ihnen stärker betroffen sind. Entspannen Sie diese Muskeln, wie oben beschrieben, durch Spannung und Entspannung.

Hände nicht verstecken

Wenn wir unsere Hände verstecken, wird das von den Zuhörern als Angst und Fluchtreaktion interpretiert. Sie werden misstrauisch.

Sie denken: der Referent ist sich seiner Sache nicht sicher und möchte sich aus dieser unangenehmen Situation befreien. Oder er ist nicht offen, sagt die Unwahrheit

Zeigen Sie mutig Ihre Hände, auch wenn Sie aufgeregt sind.

Tabu ist:

  • Hände in die Hosentasche vergraben,
  • Hände hinter dem Rücken halten,
  • Hände ineinander verschlingen, verknoten,
  • Arme verschränken,
  • Hände zur Raute formen.

Offene Gesten

Offene Gesten suggerieren Offenheit und Ehrlichkeit. Halten Sie dabei Ihre Ellenbogen auf Abstand zu Ihrem Körper, sonst wirkt die Gestik nicht offen, sonder gestellt.

Das hilft Ihnen dabei: stellen Sie sich vor, Sie halten einen großen Ball in beiden Händen, den Sie zusammendrücken und wieder loslassen. Beide Hände sollen sich dabei nicht berühren.

Blickkontakt

Blicken Sie am Anfang Ihrer Präsentation schweigend in das Publikum. Das darf ruhig 3 Sekunden dauern, obwohl Ihnen das im Anfangsstress endlos vorkommen wird. Dann erst beginnen Sie mit Ihrer Eröffnung.

Halten Sie während der gesamten Präsentation den Blickkontakt aufrecht, das zeigt Selbstvertrauen, auch wenn Ihnen im Augenblick nicht danach ist. Schauen Sie zu Beginn, die freundlich blickenden Menschen bevorzugt an. Das stabilisiert Ihre Selbstsicherheit. Danach sind Sie sattelfest genug, um auch die „Stinkstiefel“ anschauen.

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Rhetorik und Präsentationstechnik: Nevosität besiegen

So besiegen Sie Ihre Nervosität

Hans Fischer Seminare
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Bauchatmung

Wir neigen zum Hochatmen, oder auch Flachatmen genannt. Besonders dann, wenn wir nervös oder aufgeregt sind. Dabei ziehen wir beim Einatmen die Schultern hoch und versuchen den oberen Brustkorb mit Luft zu füllen. Das Resultat ist, wir bekommen zu wenig Sauerstoff in unseren Körper.

Es gibt nicht wenige Menschen, die scheinbar die Fähigkeit zum richtigen Atmen spätestens dann verlieren, sobald sie vor Publikum sprechen müssen.

Es geht noch weiter. Nervosität und Stress vor einer Präsentation animiert den Körper, ungünstige Stoffwechselprodukte in unser Blut einzuleiten. Eine Folge ist, dass der ph-Wert des Blutes in den sauren Bereich kippt. Das schränkt auch Ihr Denkvermögen ein.

Durch die richtige Atmung, die Bauchatmung, nehmen Sie mehr Sauerstoff auf, dadurch werden diese ungünstigen Stoffwechselprodukte gebunden und über die Lunge wieder ausgeschieden. Füllen Sie beim Einatmen Ihren Oberkörper mit Luft. Der Bauch darf sich dabei wölben. Sorgen Sie deshalb dafür, dass Sie keine einengenden Kleidungsstücke tragen, die die Bauchatmung behindern.

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Präsentationstechnik: Gut reinkommen

Zusammenfassung

  • Der erste Eindruck des Redners ist entscheidend für den gesamten Ablauf der Präsentation. Hans Fischer Seminare, Präsentation
  • In den ersten Minuten haben Sie auf jeden Fall die volle Aufmerksamkeit der Zuhörer.
  • Der Schluss Ihrer Präsentation gibt Ihnen noch mal eine Chance, mit einem guten Gesamteindruck abzuschliessen.
  • Positive Starter sind: Zitate, Analogien, Anekdoten oder rhetorische Fragen.
  • Negative Starter sind: Konventionelle Begrüßungsformeln und Feststellungen, die alle wissen.
  • Die Suggestivkraft vieler Argumente wirkt erst nach einiger Zeit bei den Zuhörern.
  • Legen Sie sich eine Zitatensammlung an. Wählen Sie für jede Präsentation das passende Zitat für den Start aus.
  • Anfang und Schlusssätze Ihrer Präsentation lernen Sie auswendig.

Präsentationstechnik: Die Stegreifrede

Die Überraschung

Als eher passiver Teilnehmer eines Meetings denken Sie an nichts Schlimmes. Da überrascht ein Kollege Sie und die anderen Teilnehmer: „Herr Schneider kann dazu noch einige interessante Ergänzungen geben. Herr Schneider, bitte.“ Herr Schneider sind Sie, das ist das Unangenehme an der Situation. Sie haben nichts dabei, sind auf eine Präsentation nicht vorbereitet. Zukünftig brauchen Sie vor solchen Überraschungen nicht mehr bange sein.

So packen Sie das

Mit diesen 5 Tipps werden Sie jederzeit eine spontane, unvorbereitete Präsentation machen können.

1. Kurze Überlegung

Haben Sie den Mut, einige Sekunden zu schweigen und nachzudenken. Diese Zeit wird Ihnen jeder gönnen. Es zeigt auch, dass Sie sich voll auf das Thema konzentrieren.

2. Selbstvorstellung

Sagen Sie, wer Sie sind und warum gerade dieses Thema zu Ihrem Kompetenzbereich gehört. Sie brauchen nicht zu erwähnen, dass Sie überrascht sind und darauf nicht vorbereitet sind. „Hätte ich gewusst, dass …., hätte ich …“ Das zeigt nur Schwäche. Bedanken Sie sich dafür, dass Sie die Chance bekommen, zu diesem wichtigen Thema etwas zu sagen.

4.Gliederung

Wählen Sie eine passende Gliederung. Dafür gibt es einige Alternativen:

  • Problem – Auswirkung des Problems – Lösung – Nutzen der Lösung.
  • Ist-Situation – Vorteile und Nachteile der Ist-Situation – Ziel – Weg zum Ziel.
  • Anforderung – aktuelle Lösung – Vorteile und Nachteile der aktuellen Lösung – zukünftige Lösung – Nutzen der zukünftigen Lösung.

5. Abschluss

Fassen Sie die wesentlichen Punkte kurz zusammen. Bedanken Sie sich für die Aufmerksamkeit.

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Präsentationstechnik: Wirkung der Sprachbilder

Das Salz in der Suppe

Der Einsatz von Sprachbildern und Metaphern gehört zu den wirkungsvollsten Stilmitteln herausragender Rhetoriker. Mit Sprachbildern ist es Ihnen optimal möglich, Verständnisbrücken zwischen Ihnen und Ihren Zuhörern aufzubauen. Wie gut lässt sich zum Beispiel ein Stück Land beschreiben, dass in den See hineinragt, als „Landzunge“? Das Bild spricht für sich. „Äpfel mit Birnen vergleichen“ ist eine kurze, einleuchtende Formulierung für falsche Vergleiche. Jeder versteht, was gemeint ist.

Sprachbilder helfen Ihnen bei Ihrer Präsentation, komplexe, abstrakte Zusammenhänge gehirngerecht zu kommunizieren. Sie sorgen dafür, dass wir uns schnell etwas vorstellen können. Der Sachverhalt wird den Zuhörern dann „klar, wie Kloßbrühe.“

  • Wenn Sie in Ihrer Präsentation unbequeme Fakten ansprechen wollen: “Ich werde hier nicht um den heißen Brei herumreden.“
  • Wenn Sie auf die Wichtigkeit hinweisen wollen, einen Konflikt gelassener anzugehen: „Hier sollten wir den Ball flach halten.“
  • Wenn Sie davor warnen wollen, vorzeitig negative Aspekte anzusprechen: „Wir sollten aufpassen, keine schlafenden Hunde zu wecken.“
  • Wenn Sie auf hohe Folgekosten hinweisen: „Damit schmeissen Sie Geld zum Fenster raus.“
  • Wenn Sie eine Eskalationsstufe deutlich machen wollen: „Das bringt das Fass zum Überlaufen.“

Große Denker machen es vor

Der Einsatz von Sprachbildern hat einen großen Nutzen: er spricht unser Gefühl an.

Der gezielte Einsatz von Metaphern und Sprachbilder erleichtert den Zuhörern die Informationsaufnahme.

Sprachbilder sprechen direkt unsere Sinne an. So ist auch die Struktur der Wahrnehmungsfähigkeit eines Menschen ausgelegt. Durch die sinnliche Wahrnehmung der Sprachbilder wird die Sachaussage nachhaltiger im Gedächtnis des Zuhörers verankert. Genau das bezwecken wir in unserer Präsentation.

Diese Wirkung ist gesichert. Schon seit Jahrhunderten benutzten Philosophen und große Denker wie Platon Sprachbilder, um komplexe Gedanken verständlich zu übermitteln.

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Präsentationstechnik: Fremdworte und Fachausdrücke reduzieren

Reduzieren Sie Fachausdrücke und Fremdworte

Unter IT-Leuten und Marketingmitarbeitern hat sich eine Imponiersprache entwickelt, die für Außenstehende schwer verständlich ist.

Hans Fischer Seminare
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Kommunikation hat aber die Aufgabe, verständlich zu sein.

Hüten Sie sich vor der Annahme, dass der Kunde Ihre Fachausdrücke genau so versteht wie Sie und dass Fremdwörter sich wichtiger anhören. Es gibt für die meisten Fremdworte passende deutsche Begriffe, die für jeden verständlich sind.

Abschreckende Formulierung aus dem Deutschunterricht: „Die Form des Substantivs, die man durch Subtraktion des Pluralmorphems erhält, heißt Grundmorphen“. Knurx!!

Lernen wir so unsere Sprache?

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